Eine Geschichte im Dezember: Die Längste Nacht des Jahres

Anna Oakflower • 16. Dezember 2023

Die längste Nacht des Jahres


Es war die dunkelste Nacht im Jahr. Das spürte der kleine Zwerg, als die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwand, ihr Licht noch einmal auf den Wald warf und den Himmel in lila und rosa eintauchte. Er seufzte, die letzten Monate hatte das Licht immer mehr abgenommen. Erst unmerklich, dann ganz eindeutig: die Nächte dauerten länger als die Tage. Die letzten zwei Monate war es dann nicht mehr wegzuleugnen.. Die Sonne hatte keine Kraft mehr. Sie stieg nicht mehr so hoch an den Himmel, wie im Sommer und es wurde immer kälter.

Der Zwerg mochte die Nächte überhaupt nicht. Er konnte die Dunkelheit nicht ertragen. Er hatte dann immer Angst und fühlte sich so richtig wohl nur in seiner Hütte unter dem Haselstrauch. Aber tagsüber, wenn die Sonne schien, das war immer schön. Da konnte er Holz suchen am Waldrand. Richtig hinein traute er sich nicht, da war es immer so finster. Aber sobald die Sonne über dem Wald aufging, da kam er aus seiner Hütte und spielte mit den Sonnenstrahlen oder saß in der Sonne und schnitzte Holz.

Wie er nun da saß und der Sonne zusah wie sie hinter dem Horizont verschwand, da fühlte er,

das hier, das ist das Ende. Ob er die Sonne wohl jemals wieder sehen würde? 

Er seufzte, und ging unter den letzten Farben des Tages zu seiner Hütte. Als er angekommen war, war es ihm schwer ums Herz geworden. Was sollte er nur tun? Bedeutete es, immer in der Dunkelheit zu leben, oder gab es doch noch eine Hoffnung? Er setzte sich ans Fenster, und sah hinüber zum Wald. Er erschien ihm noch schwärzer als sonst. Überhaupt war die Nacht so schwarz wie noch nie. So Pechschwarz hatte er noch keine Nacht erlebt. Er war geschützt in seiner Hütte. Das tröstete ihn. Aber wenn die Sonne nicht wieder aufging, dann mußte er für immer in ihr bleiben, anstatt in der Sonne Holz zu schnitzen. Kein schöner Gedanke.

Er suchte den Himmel ab. Vielleicht gab es ja dort oben, wo sie sonst immer stand und die Welt mit ihren Strahlen beglückte, ein Zeichen, einen Hoffnungsschimmer. Irgendetwas. Auf einmal, der Zwerg traute seinen Augen nicht und rieb sie ganz fürchterlich, aber als er noch einmal hinschaute, war es immer noch so. Die Sterne tanzten. Sie bewegten sich. Waren sie glücklich, das die Sonne nie wieder scheinen würde? Oder bedeutete es etwas anderes? Er sah seine Nachbarin, die Sternenelfe in ihrer immergrünen Eibe herumtanzen. Merkwürdig, sie tanzte doch nur an ganz besonderen tagen. „Sternenelfe, wieso scheinen alle Sterne zu tanzen?“ „Weißt du es denn nicht?“ „Was, Was soll ich wissen?“ „Ach entschuldige, dein Baum verliert ja seine Blätter, du kannst es ja gar nicht wissen. Nur die Wesen, die unter immergrünen Bäumen wohnen wissen darum, weil es nur grüne Blätter

erzählen können.“ „Was sagen sie denn?“ „Sie erzählen von dem Licht das heute in der Erde wiedergeboren wird.“ „Das Licht wird wiedergeboren?“ „Ja natürlich. Was denkst du denn? Alles muß einmal erneuert werden, und das Licht tut es heute Nacht. Die große Göttin wird es wiedergebären und niemand darf dabei zu sehen. Aber wir alle freuen uns so, daß die Sonne uns das neue Licht schenken wird, damit auch wir wieder heller erstrahlen können.“ „Und niemand darf zusehen?“ „Nein niemand“ „Wo geschieht es denn“ „Unter der Erde.“ „Aber wo genau?“ „Woher soll ich denn das wissen. Mir reicht es hier in meinem Baum mit den Sternen zu tanzen“ und schon drehte sie sich um eine rote Beere und tanzte durch den Baum. Das Licht wird wiedergeboren. Die Sonne kommt wieder. Strahlender, heller, größer. Das hörte sich alles so phantastisch an, das wollte der Zwerg sehen. Er jubelte. Er konnte nicht in seiner Stube bleiben und nichts tun. Er mußte losgehen und diesen Ort suchen. Vielleicht, weil niemand sonst da war, ja vielleicht brauchte sie ja seine Hilfe! Er zog seine warmen roten Stiefel an, zog seinen roten Umhang an, setzte die rote Mütze auf und überlegte in welche Richtung er denn gehen sollte. Er packte auch noch Nüsse ein als Wegzehrung und eine seiner schönsten Holzschnitzfiguren. Er wollte sie dem Licht schenken, aus Freude, das es wiederkommt. Mittlerweile fing es an zu schneien und die Schneeflocken tanzten glücklich vor sich hin. Er überlegte sich, daß er nach Osten gehen sollte, dorthin, wo die Sonne immer aufgegangen war. Es half alles nichts. Er mußte durch den finsteren Wald. Er schluckte, und stapfte tapfer los, die Sehnsucht, das Licht zu sehen war größer als jede Angst vor der Dunkelheit. Irgendwann mußte dieser Wald aufhören. Damit tröstete er sich und ging weiter. Im Wald war es so schwarz und am liebsten wäre er umgedreht. Doch dann sah er durch die kahlen Äste der Bäume die Sterne tanzen und er wußte, er machte sich nicht umsonst auf den Weg. Er würde das Licht finden. Er wird dabeisein, wenn das Licht wiedergeboren wird. Mit diesem Wissen und der freudigen Erwartung war es soviel leichter. Schnell kam er tief in den Wald hinein.

Er war schon eine ganze Weile unterwegs. Das Schneegestöber wurde immer dichter und er mußte sich vorwärtskämpfen. Er blickte auf und sah nur tiefe Nacht um sich. Keine Sterne, kein Licht, nichts. Er war in den dunkelsten Wald, den der Tannen, geraten. Er war ganz allein in der Dunkelheit. Die Tannen ließen kein Licht durch. Sie standen hoch und stumm.

War er überhaupt auf dem richtigen Weg? Was tat er hier? Er setzte sich auf einem Baumstumpf und war ganz unglücklich. So lange war er schon unterwegs, und er kam nicht weiter und das Licht wird sowieso ohne ihn geboren werden und sagte die Sternenelfe nicht, niemand dürfte dabei sein? Hatte er seine Angst umsonst überwunden? Er war doch in den Wald gegangen, und es war dunkel, aber so dunkel, und so ohne Hoffnung? Wenn er doch wenigstens die Sterne sehen könnte. Und hinausfinden würde er bestimmt auch nicht mehr. Und der Schnee lag immer höher und hatte alle Spuren verwischt. Unendliche Verzweiflung packte den Zwerg. Er schluchzte auf und weinte los.

„Kannst du mir nicht ein paar Nüsse geben? Das Holz ist so schwer und ich habe es noch weit.“ Erschrocken schaute er hoch. Vor ihm stand ein altes Hutzelweib, das am Holz sammeln war. Er gab ihr seinen ganzen Vorrat, den er mitgenommen hat. Er hatte keinen Hunger. „Weine nicht. Es gibt immer einen Weg.“ „Aber...“ „Du suchst den Ort, an dem das Licht wiedergeboren wird“ „Woher weißt du das?“ „Die Sterne haben es mir erzählt. Sie wollten dich begleiten, weil sie es mutig fanden, das du das Licht sehen willst. Sie wachen über dich“ Die Sterne. Ja, sie hatten ihn begleitet. Aber er konnte sie nicht mehr sehen. „Weißt du wie...“ „Folge den Hirschen, Sie wissen alles über das neue Licht.“ Mit diesen Worten ging sie weiter und knackte ein paar Nüsse zwischen den Zähnen.

Folge den Hirschen. Die Hirsche. Könige des Waldes und der Felder. Sie kannten sich aus. Sie wußten immer alles. Frage die Hirsche. Wieso war er nicht gleich daraufgekommen. Er lief los und nach kurzer Zeit fand er zu einer Lichtung. Er sah die Sterne wieder und lächelte ihnen zu. So einfach war es. Frage die Hirsche. Und da sah er sie. Im Schnee. Die Hirschspuren. Er folgte ihnen. Und je länger er ihnen nachging desto mehr Hirschspuren wurden es. Sie führten ihn hinaus aus dem Wald, über ein paar Felder an einen Berg. Und da sah er sie, die Versammlung der Hirsche. Es war, als ob sich alle Hirsche hier versammelten hätten. War es hier? Sollte hier das Licht neu geboren werden? Vorsichtig trat er an einen Hirsch heran. Er wollte ihn fragen, ob es hier sei. Aber der Hirsch nahm ihn einfach auf sein Geweih und hob ihn über die Menge. Von da oben hatte der Zwerg eine wunderbare Aussicht. Er sah den Eingang der Höhle, die tief in den Berg hineinführte und er spürte, das dies der Ort war, wo zu gegebener Stunde das Wunderbarste passieren sollte. Er fühlte wie die Nacht nun langsam ihrem Höhepunkt zu ging. Dunkler konnte es nicht mehr werden. Um sich herum nahm er ein unheimliche Stille wahr. Die Sterne hatten aufgehört zu tanzen und selbst die Schneeflocken verharrten still. Es war als ob die Welt die Luft anhielt. Er starrte in die Höhle und versuchte wenigstens etwas zu sehen, aber da war nur schwarz.

Der Schrei eines Neugeborenen rief durch die Stille. Der erste Lichtschimmer fiel aus der Höhle. Die Hirsche fielen auf die Knie. Die Schneeflocken legten sich sanft zur Erde und die Sterne strahlten noch heller. Es war da. Die Göttin hatte das Licht wiedergeboren. Sie hatte ihr Kind zur Welt gebracht in einer dunkeln Höhle. Und jetzt wurde es wieder hell. Die Dunkelheit hatte verloren. Der Weg war nicht umsonst gewesen. Er hatte es geschafft. Er war dabei gewesen. Er hatte es gesehen. Und auf einmal brach es los. Es war ein juchzen und ein jauchzen. Es war als wenn die ganze Erde und jedes Wesen mit ihr feiern würde. Die Hirsche tanzten und die Sterne tanzten und der Zwerg tanzte. Er fühlte sich wunderbar. Sie tanzten und feierten die ganze Nacht hindurch. Plötzlich färbte sich der Himmel rosa. Und wie auf ein nicht sichtbares Zeichen stellten sich die Hirsche auf und formten eine Gasse die auf den Eingang der Höhle zuführte.

Der Zwerg saß wieder auf seinem Platz im Geweih des alten Hirsches. Da ging die Sonne auf über dem Horizont und Warf den Strahl durch die Gasse hindurch in die Höhle hinein und beleuchtete den Weg. Der Zwerg konnte es nicht fassen. Er hielt den Atem an und mit ihm so schien es die ganze Welt.

Auf dem Sonnenstrahl trat die Göttin mit dem Neugeborenen Kind auf dem Arm hervor.

Neben sie trat der König der Hirsche und gemeinsam erlebten sie, wie die Sonne immer höher kletterte. Dann nahm der König der Hirsche sein Geweih ab, als Zeichen der Erneuerung und legte es dem Kind zu Füßen. „Auf das das neue Licht herrschen möge im neuen Jahr“.

Danach erbrachte ein Hirsch nachdem anderen seine Ehrerbietung dem neuen Kind. Auch der Zwerg stieg von seinem Ausblick herab, verbeugte sich und legte neben das Hirschgeweih die Holzfigur.


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Ja, ich weiß: Spricht man von Beltane oder der Walpurgisnacht kommt einem sofort die Maibowle und der Waldmeister in den Sinn. Ich möchte hier aber ein weiteres Kraut vorstellen, dass mit dem Fest der Fruchtbarkeit in Verbindung steht: Die Brennnessel Nicht nur, weil sie zu dem Zeitpunkt in voller Kraft steht und frisches Grün liefert, sondern auch, weil es aus den Getränken – in diesem Falle Bier – verschwunden ist, weil es ein „Feuer in den Lenden“ hervorrufen soll ... wenn das nicht zu Beltane passt ... aber dazu später mehr. Die Brennnessel als Pflanze Die Brennessel (Urtica dioica), auch Große Brennnessel genannt, aus der Familie der Brennnesselgewächse ist, wie der lateinische Name schon andeutet zweihäusig. Dass heißt, es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Wer also die wunderbaren Brennnesselsamen im Spätsommer ernten möchte, halte nach den weiblichen Pflanzen Ausschau, die dann an den vollgepackten herabhängenden Samensträngen erkennbar sind. Der Gattungsname der Brennnessel leitet sich dabei vom lateinischen Wort „urere“ (= brennen) ab und verweist auf die Brennhaare der Pflanze, die beim Kontakt mit der Haut Schmerzen und Quaddeln verursachen. Andere Namen dieser altbekannten Heilpflanze sind auch Hanfnessel, Saunessel, Donnernessel, Feuerkraut oder Teufelskraut. Brennnessel-Arten sind windbestäubt und sind keine Nektarpflanzen für Insekten. Aber dafür sind Brennnesseln eine sehr wichtige Futterpflanze für Schmetterlingsraupen. Für die Raupen von fast 50 Schmetterlingsarten sind die Brennnesseln eine Futterpflanze. Die Schmetterlingsarten wie der Admiral, das Tagpfauenauge, der Kleine Fuchs, den man auch Nesselfalter nennt, und das Landkärtchen sind beispielsweise auf die Brennnessel angewiesen, denn andere Pflanzenarten kommen für diese Arten als Futterpflanze nicht in Betracht. In Deutschland kommen noch die Kleine Brennnessel (ihre Brennhaare sind schmerzhafter finde ich), die Röhricht-Brennnessel und die Pillen-Brennnessel vor. Alle Arten werden in ähnlicher Weise genutzt. Es ist schwierig, die Brennnessel mit anderen Pflanzen zu verwechseln, da ihre Eigenschaft mit Brennhaaren ausgestattet zu sein spätestens beim Pflücken bemerkt wird. Wird man nicht mit Schmerzen begrüßt, hat man wahrscheinlich die Taubnessel erwischt, die ebenfalls essbar ist, aber medizinisch anders verwendet wird. Die Brennnessel kommt weltweit vor (mit Ausnahme der Antarktis). Ein starker Brennnesselbestand gilt allgemein als Zeiger für einen stickstoffreichen Boden. Man findet sie daher auf früher besiedelten Gebieten, weil es dort zu einer größeren Ansammlung von stickstoffhaltigen Substanzen wie Kompost, Exkrementen und dergleichen kam. Ihre Eigenschaft als Stickstoffanzeiger führte allerdings auch dazu, dass auf Luftbildern nach großen Brennnesselbeständen gesucht wurde, um an den Stellen nach Massengräbern nach den Weltkriegen zu schauen ... Die Brennnessel und ihre Geschichte und Symbolik Die Brennnessel hat eine lange Geschichte in der Welt der Spirits. Als Symbol für Stärke, Intuition und Weisheit wurde sie in vielen Kulturen verehrt. So war sie bei den Wikingern beispielsweise ein Symbol für Widerstandskraft und Schutz. Durch ihre Eigenschaft bei Berührung ein Brennen zu verursachen brachte ihr den Glauben ein, sie sei eine Pflanze für eine starke Abwehr gegen böse Geister und negative Einflüsse. Brennnesseln wurden als eine Art Schutzschild um den Hof oder in der Nähe der Haustür angepflanzt oder aufgehängt, um das Heim vor schädlichen Einflüssen und böse Geister zu bewahren. Aber auch das Tragen von einem Beutel mit getrockneten Brennnesseln oder das Räuchern von Brennnesselsamen (insbesondere in der Walpurgisnacht) galt als ein Schutz vor Teufel, Hexen, Geistern, Feuer und Blitzen. Die Brennnessel war den ganzen Frühling hindurch ein wichtiges Schutz- und Glückskraut: Brennnesselpfannkuchen am Johannistag gegessen, sollte vor dem Zauber von Elfen schützen. Man sagte auch, dass, wenn man Brennnesselgemüse am Gründonnerstag isst, man vor Geldsorgen geschützt ist. Im Frühling, der Zeit der Liebe und insbesondere zu Beltane wurde die Brennnessel ein Symbol für unerwiderte Liebe und es kam vor, dass manch einer sie als Liebesgeißel nutzte und sich damit peitschte.
von Anam Cara 22. März 2026
Lorsque je suis arrivé à Herbstein, j’ai eu l’impression que cet endroit m’accueillait comme une vieille amie. Dès mes premiers pas, une familiarité tranquille flottait dans l’air – presque comme si le sol lui-même reconnaissait mes pas. Je me suis plongé dans le charme hivernal et sombre de cette région, où le silence parle son propre langage et où chaque respiration me relie plus profondément à la terre. Au-dessus de moi, des grimpereaux, des mésanges et des moineaux chantaient – leurs voix étaient un doux salut du printemps à venir. Des écureuils s'affairaient entre les branches, et alors que l'obscurité enveloppait le jour, le cri d'une chouette m'a procuré un sentiment de calme et de sécurité. Cette nuit-là, un ciel d'une rare clarté s'est ouvert au-dessus du village de vacances. Les constellations semblaient me murmurer des histoires, et je sentais mes pensées s’envoler au loin – au-delà des forêts, vers des aspirations et des objectifs enfouis au plus profond de moi. Sous ce firmament scintillant, chaque mot, chaque sourire et chaque pensée semblait prendre tout son sens. Je sentais que tout ce qui est visible n’est qu’une partie d’un tissu plus vaste qui nous relie les uns aux autres. Ce tissu – aussi fin que la lumière dans la rosée du matin, aussi solide que les racines des vieux arbres – est devenu pour moi le symbole de notre thème : « Weaving the Web ». Je pouvais littéralement sentir comment les idées, les actions et les rencontres s’entremêlent pour former un réseau vivant : l’homme et la nature, le passé et l’avenir, le rêve et l’action. Chaque fil que nous tissons ensemble,apporte sa propre touche d'éclat à l'ensemble. Dans le sol gelé, j’ai déchiffré les traces du gibier – de discrets récits de la vie nocturne invisible, qui continue de suivre son cours dans un ordre silencieux. La rivière, sauvage et indomptable, délimitait un espace où la nature et l’homme peuvent respirer côte à côte. Je me suis laissée porter entre bosquets, sentiers enchantés et clairières ouvertes – des lieux qui invitent à s’attarder, à rêver et à écouter. Une énergie particulière et lumineuse imprégnait cet endroit. Je la sentais dans le vent, dans les branches, dans la mousse sous mes pieds. C'était comme si les gardiens de cette terre nous observaient d'un regard bienveillant – comme s'ils voulaient dire : « Vous êtes les bienvenus. » À la fin de notre cercle, un renard est apparu. Silencieux, vigilant, majestueux. Pour moi, il était un messager entre les mondes – l'animal totem de notre cercle, qui nous protégeait et me confirmait que nous étions sur la bonne voie. C’est ainsi que ce week-end de préparation à Herbstein m’a fait ses adieux, comme une compagne qui me chuchote : « Continue. » Je suis revenue en tant que membre d’une communauté qui relie le visible au mystérieux – avec en moi une étincelle porteuse d’idées, de confiance et de la certitude que chaque pas, aussi petit soit-il, fait partie d’un grand chemin commun. Anam Cara photo: Anna Oakflower
von Anam Cara 22. März 2026
When I arrived in Herbstein, it felt as though the place was welcoming me like an old friend. From the very first step, there was a quiet familiarity in the air – almost as if the ground itself recognised my footsteps. I immersed myself in the wintry, sombre charm of this land, where silence speaks its own language and every breath connects me more deeply with the earth. Above me, tree creepers, titmice and sparrows called out – their voices a quiet greeting of the coming spring. Squirrels scurried busily between the branches, and as darkness enveloped the day, the call of a tawny owl gave me a sense of peace and security. That night, a sky of rare clarity opened up above the holiday village. The constellations seemed to whisper stories to me, and I felt my thoughts drifting far away – beyond the forests, towards longings and goals that lie deep within me. Beneath this sparkling firmament, every word, every smile and every thought felt meaningful. I sensed that everything visible is merely part of a greater fabric that connects us all. This web – as delicate as the light in the morning dew, as strong as the roots of ancient trees – became for me a symbol of our theme: ‘Weaving the Web’. I could literally feel ideas, actions and encounters weaving themselves into a living web: humanity and nature, past and future, dream and deed. Every thread we spin together brings its own radiance to the whole. In the frozen ground, I read the tracks of the wildlife – quiet tales of the invisible life of the night, which continues to unfold in its silent order. The river, wild and unyielding, defined a space where nature and humanity are allowed to breathe side by side. I let myself drift amongst groves of trees, enchanted paths and open glades – places that invite one to linger, dream and listen. A peculiar, luminous energy permeated this place. I felt it in the wind, in the branches, in the moss beneath my feet. It was as though the guardians of this land were watching over us with a benevolent gaze – as if to say: “You are welcome.” As our circle drew to a close, a fox appeared. Quiet, alert, dignified. To me, it was a messenger between worlds – the spirit animal of our circle, protecting us and confirming to me that we are on the right path. And so this planning weekend in Herbstein bid me farewell like a companion whispering to me: “Keep going.” I returned as part of a community that connects the visible with the mysterious – with a spark within me that carries ideas, confidence and the knowledge that every step, however small, is part of a great shared journey. Anam Cara pictures: Anna Oakflower
von Tina Igelbrink 21. März 2026
Bärlauch Pflanzen Jahreskreis