Pflanze zu den Jahreskreisfesten Alban Elfed

Tina Igelbrink • 21. September 2026

Goldrute - Herbst Tag- und Nachtgleiche

Alban Elfed – nun ist der Herbst nicht mehr zu leugnen! Die Tag- und Nachtgleiche ist ein weiteres Erntefest im druidischen Kalender. Neben der Fülle der Natur zeigt sich zu dieser Zeit ein Heilkraut in seiner ganzen Pracht: Die Goldrute. Die Blütezeit dieser Pflanze zeigt dem Kräutersammler an: Der Herbst ist da und das Sammeln von Kräutern geht in die letzte Runde, bevor zu Samhain sich die Kraft der Pflanzen die Erde zurückzieht. Nun werden viele Wurzeln gesammelt und für den Winter konserviert und verarbeitet.

 

Die Goldrute als Pflanze

Die Gewöhnliche/Echte Goldrute (Solidago virgaurea) ist die einzige in Mitteleuropa heimische Art. Neu eingewandert und weit verbreitet sind die Kanadische Goldrute (Solidago canadensis) und die Riesengoldrute (Solidago gigantea). Sie haben an vielen Orten die heimische Echte Goldrute verdrängt. Insgesamt kommt die Gewöhnliche Goldrute in Eurasien von den arktischen bis in die subtropischen Gebiete (Bergregionen) vor. Medizinisch werden alle drei Arten fast gleichwertig genutzt.

Der botanische Artname „Solidago“ kommt vom lateinischen Wort „solidus“, was gesund, zusammenfügen, fest oder hart bedeuten kann und die Eigenschaften der Goldrute sehr gut zusammenfasst. Die Gewöhnliche Goldrute wird umgangssprachlich auch Petrusstab, Heftkraut, Heidnisch Wundkraut, Edelwundkraut, Goldwundkraut, Machtheilkraut oder Himmelbrand, Fuchsschwanz, Pferdekraut, Sankt-Peter-Stabkraut, Schoßkraut oder Waldkraut. genannt. Was es mit dem Petrus und der Goldrute auf sich hat, kann man unter „Geschichte und Symbolik“ nachlesen.


 

Die heimische Goldrute ist eine ausdauernde krautige Pflanze mit strahlend gelben Blüten, die zwar bis zu 1m hoch werden kann, man sie aber meist nur mit 40 cm Wuchshöhe antrifft. Ihre Blüten erscheinen im Spätsommer und Frühherbst in goldgelber Farbe. Die Blüten scheinen die Sonnenenergie geradezu gespeichert zu haben.

Die Goldrute gilt zwar als ungiftig für den Menschen. Bei empfindlichen Menschen kann sie manchmal eine Kontaktallergie (durch Kreuzallergie) auslösen. Gleichzeitig wird vermutet, dass die Pollen der Goldrute Heuschnupfen auslösen können.

Die Goldrute und ihre Geschichte und Symbolik


Im Gegensatz zur Kraft als Heilpflanze ist über die mythologische Bedeutung der Goldrute bei den Kelten und Germanen wenig bekannt. Zwar gehört sie in die traditionellen Kräuterbuschen, der Mitte August gesammelt wird. Doch fällt ihre späte Blüte nicht mehr in die magisch aufgeladene Zeit der Sommersonnenwende und findet deshalb nicht so oft Erwähnung.


Der christlichen Mythologie zufolge war es Petrus, der seinen Stab in die Erde steckte und so die erste Goldrutenpflanze wachsen ließ. 

Im Mittelalter wurde die Goldrute als Amulett oder in einem Heilbeutelchen dazu genutzt, Krankheiten fernzuhalten oder eine Genesung positiv zu beeinflussen. 


Sie steht aufgrund ihrer strahlend gelben Blüten symbolisch für Verbundenheit und den harmonischen Fluss starker Energie in zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie war beliebt in Liebesräucherungen vor allem wenn es darum ging, getrennte Partner wieder miteinander zu verbinden oder wieder in Liebe zueinander zu finden zu lassen.  

Die Goldrute entfaltet als „Heftkraut“ auch auf psychischer Ebene ihre verbindende und heilende Wirkung insbesondere was Beziehung und Partnerschaft betrifft. Die Goldrute kann ihr gespeichertes Sonnenlicht verletzte Gefühle zum Fließen bringen, so dass Gefühle verarbeitet werden können, damit sich das Herz der Liebe wieder öffnen kann. Die Goldrute soll zudem innere Wärme geben und das Selbstbewusstsein stärken. Ein schönes Ritual, um den oder die Liebste zu finden, war folgendes: Trug man ein Stück frisch gepflückte Goldrute bei sich, so begegnet man am folgenden Tage seine/m zukünftigen Liebste/n.


In Räucherungen wurde sie gegen Krankheiten und andere negativen Energien verwendet. So wurden mit ihr Dämonen vertrieben, die den Menschen Krankheiten brachten. Als eine sonnenspeichernde Pflanze, wie auch das Johanniskraut, bringt sie Licht in die Dunkelheit und eignet sich dafür, dunkle Gedanken zu vertreiben und wieder mit Kraft, Vitalität und positiven (sonnigen) Energien zu bringen. 


Durch diese positiven Eigenschaften war die Goldrute auch als Glücksbringer bekannt. Entdeckte man unerwartet die Goldrute am Haus oder auf dem Hof wachsen, so würde Glück ins Haus kommen.

Auch sollte mit Hilfe der Goldrute beim Wünschelrutengehen Verlorenes wiedergefunden werden.

Die Goldrute fand aber auch bei Heilungsritualen und Orakeln Verwendung. Man nahm die Goldrute um zu vorherzusagen, ob ein Kranker wieder genesen würde oder nicht. Dafür wurde einem Erkrankten eine frisch gepflückte Goldrute abends aufs Krankenbett gelegt. War sie am nächsten Morgen verwelkt, war es das Zeichen, dass der Kranke nicht mehr gesund werden würde. 

Ein anderes Orakel beschrieb die innere Einnahme des Goldrutensaftes, der, wenn er vom Erkrankten wieder erbrochen wurde, ein Zeichen für den baldigen Tod bedeutete, andernfalls zeigte es seine Genesung an.



Die Goldrute in der Medizin

Bereits vor Jahrhunderten wussten Heilkundige die Kraft dieser Pflanze zu schätzen. Im Mittelalter war sie als Wund- und als Nierenheilkraut bekannt. 

Die Irokesen heilten mit Goldrute traditionell Verdauungsbeschwerden. Und Völker Mexikos tranken diesen Tee, um innere Schmerzen des Körpers zu lindern. Als Halsschmerzmittel kauten sie die Blüten.

Bei Ödemen, eingeschränkter Herz- und Nierenaktivität sowie chronischen Nierenleiden darf die Goldrute nicht bzw. nur nach Absprache mit dem Arzt angewendet werden! Von einer Kombination mit synthetischen entwässernden Arzneimitteln (Diuretika) wird abgeraten!

Die Gewöhnliche Goldrute wird auch heute volksmedizinisch als Heilpflanze bei Blasen- und Nierenleiden eingesetzt, denn sie wirkt sehr harntreibend und entzündungshemmend, schmerzlindernd, antimykotischen sowie antibakteriell. Für die Gewöhnliche Goldrute wurden auch schwach krampflösende und schmerzstillende Eigenschaften belegt. Daher eignet sie sich traditionell zur Durchspülung der ableitenden Harnwege, insbesondere bei bakteriellen Infekten der Harnwege und Reizblase. Wenn keine Gegenanzeigen bestehen! Wenn sich eine Blasenentzündung ankündigt, kann man Goldrutentee trinken. Er soll sowohl als begleitende Therapie als auch zur Nachsorge helfen. Die Wirkung der Goldrute wird beschrieben als reinigend bezüglicher der Harnwege, indem sie krankmachende Bakterien und Giftstoffe hinaus spült. 


Dank seiner stark entwässernden Wirkung findet man die Goldrute oft auch in Fastenteemischungen, weil er helfen kann, abgebaute Giftstoffe möglichst schnell aus dem Körper zu leiten.

Die Goldrute war früher auch als Heftkraut genannt, was darauf hindeutet, dass sie ein gutes Kraut ist, um Wunden zu schließen (zusammenzuheften). Tatsächlich konnte eine zusammenziehende, wundheilende und blutreinigende Wirkung festgestellt werden. Zur Wundbehandlung wurde das frische Kraut der Goldrute zerquetscht und direkt auf die Wunde gelegt oder als Tee gekocht und als Umschlag verwendet. Man hat volksmedizinisch auch häufig getrocknete Blütenstände zu Pulver vermahlen und dann über die Wunden gestreut. Bei Entzündungen des Mund- und Rachenbereiches wurde die Goldrute ebenfalls eingesetzt. Aufgrund ihrer antimykotischen Eigenschaft findet die Goldrute bei Pilzinfektionen als Vaginal- oder auch Mundspülung Verwendung.

Spannend ist zu lesen, dass Goldrute Potential als Insektizid besitzt. Forscher zeigten erste Resultate bei der Bekämpfung der Überträger von Dengue-Fieber.

 

Die Goldrute in Haushalt und Küche

Doch nicht nur als Heilpflanze lässt sich die Goldrute nutzen. Mit dem Kraut und den Blüten lassen sich auch Stoffe färben.

Die Goldrute schmeckt zwar grundsätzlich bitter, bietet aber trotzdem eine kulinarische Grundlage. Die Blüten selbst schmecken honigartig bis herb und eigenen sich sowohl zur Dekoration von Gerichten und Dips als auch als Beigabe in Teemischungen oder als Sirup-Grundlage.

Als Gemüse oder Salatzutat lassen sich die jungen Triebe der Goldrute wie Hopfensprossen verwenden. Die möhren- bis petersilienartig schmeckenden jungen Triebspitzen (ca. 15-20 cm der oberen Pflanze) werden dafür in Butter oder Pflanzenöl in der Pfanne kurz angebraten und mit milden Gewürzen abgeschmeckt. Wem die Triebe schon zu hart sind, kann sie zuvor vorsichtig schälen.

Zwar sind die Blätter auch essbar, sind aber aufgrund ihres bitteren Geschmacks nicht für jedes Gericht geeignet.

 

Tina Igelbrink

Bilder: Pixabay und Tina Igelbrink

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Ja, ich weiß: Spricht man von Beltane oder der Walpurgisnacht kommt einem sofort die Maibowle und der Waldmeister in den Sinn. Ich möchte hier aber ein weiteres Kraut vorstellen, dass mit dem Fest der Fruchtbarkeit in Verbindung steht: Die Brennnessel Nicht nur, weil sie zu dem Zeitpunkt in voller Kraft steht und frisches Grün liefert, sondern auch, weil es aus den Getränken – in diesem Falle Bier – verschwunden ist, weil es ein „Feuer in den Lenden“ hervorrufen soll ... wenn das nicht zu Beltane passt ... aber dazu später mehr. Die Brennnessel als Pflanze Die Brennessel (Urtica dioica), auch Große Brennnessel genannt, aus der Familie der Brennnesselgewächse ist, wie der lateinische Name schon andeutet zweihäusig. Dass heißt, es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Wer also die wunderbaren Brennnesselsamen im Spätsommer ernten möchte, halte nach den weiblichen Pflanzen Ausschau, die dann an den vollgepackten herabhängenden Samensträngen erkennbar sind. Der Gattungsname der Brennnessel leitet sich dabei vom lateinischen Wort „urere“ (= brennen) ab und verweist auf die Brennhaare der Pflanze, die beim Kontakt mit der Haut Schmerzen und Quaddeln verursachen. Andere Namen dieser altbekannten Heilpflanze sind auch Hanfnessel, Saunessel, Donnernessel, Feuerkraut oder Teufelskraut. Brennnessel-Arten sind windbestäubt und sind keine Nektarpflanzen für Insekten. Aber dafür sind Brennnesseln eine sehr wichtige Futterpflanze für Schmetterlingsraupen. Für die Raupen von fast 50 Schmetterlingsarten sind die Brennnesseln eine Futterpflanze. Die Schmetterlingsarten wie der Admiral, das Tagpfauenauge, der Kleine Fuchs, den man auch Nesselfalter nennt, und das Landkärtchen sind beispielsweise auf die Brennnessel angewiesen, denn andere Pflanzenarten kommen für diese Arten als Futterpflanze nicht in Betracht. In Deutschland kommen noch die Kleine Brennnessel (ihre Brennhaare sind schmerzhafter finde ich), die Röhricht-Brennnessel und die Pillen-Brennnessel vor. Alle Arten werden in ähnlicher Weise genutzt. Es ist schwierig, die Brennnessel mit anderen Pflanzen zu verwechseln, da ihre Eigenschaft mit Brennhaaren ausgestattet zu sein spätestens beim Pflücken bemerkt wird. Wird man nicht mit Schmerzen begrüßt, hat man wahrscheinlich die Taubnessel erwischt, die ebenfalls essbar ist, aber medizinisch anders verwendet wird. Die Brennnessel kommt weltweit vor (mit Ausnahme der Antarktis). Ein starker Brennnesselbestand gilt allgemein als Zeiger für einen stickstoffreichen Boden. Man findet sie daher auf früher besiedelten Gebieten, weil es dort zu einer größeren Ansammlung von stickstoffhaltigen Substanzen wie Kompost, Exkrementen und dergleichen kam. Ihre Eigenschaft als Stickstoffanzeiger führte allerdings auch dazu, dass auf Luftbildern nach großen Brennnesselbeständen gesucht wurde, um an den Stellen nach Massengräbern nach den Weltkriegen zu schauen ... Die Brennnessel und ihre Geschichte und Symbolik Die Brennnessel hat eine lange Geschichte in der Welt der Spirits. Als Symbol für Stärke, Intuition und Weisheit wurde sie in vielen Kulturen verehrt. So war sie bei den Wikingern beispielsweise ein Symbol für Widerstandskraft und Schutz. Durch ihre Eigenschaft bei Berührung ein Brennen zu verursachen brachte ihr den Glauben ein, sie sei eine Pflanze für eine starke Abwehr gegen böse Geister und negative Einflüsse. Brennnesseln wurden als eine Art Schutzschild um den Hof oder in der Nähe der Haustür angepflanzt oder aufgehängt, um das Heim vor schädlichen Einflüssen und böse Geister zu bewahren. Aber auch das Tragen von einem Beutel mit getrockneten Brennnesseln oder das Räuchern von Brennnesselsamen (insbesondere in der Walpurgisnacht) galt als ein Schutz vor Teufel, Hexen, Geistern, Feuer und Blitzen. Die Brennnessel war den ganzen Frühling hindurch ein wichtiges Schutz- und Glückskraut: Brennnesselpfannkuchen am Johannistag gegessen, sollte vor dem Zauber von Elfen schützen. Man sagte auch, dass, wenn man Brennnesselgemüse am Gründonnerstag isst, man vor Geldsorgen geschützt ist. Im Frühling, der Zeit der Liebe und insbesondere zu Beltane wurde die Brennnessel ein Symbol für unerwiderte Liebe und es kam vor, dass manch einer sie als Liebesgeißel nutzte und sich damit peitschte.
von Anam Cara 22. März 2026
Lorsque je suis arrivé à Herbstein, j’ai eu l’impression que cet endroit m’accueillait comme une vieille amie. Dès mes premiers pas, une familiarité tranquille flottait dans l’air – presque comme si le sol lui-même reconnaissait mes pas. Je me suis plongé dans le charme hivernal et sombre de cette région, où le silence parle son propre langage et où chaque respiration me relie plus profondément à la terre. Au-dessus de moi, des grimpereaux, des mésanges et des moineaux chantaient – leurs voix étaient un doux salut du printemps à venir. Des écureuils s'affairaient entre les branches, et alors que l'obscurité enveloppait le jour, le cri d'une chouette m'a procuré un sentiment de calme et de sécurité. Cette nuit-là, un ciel d'une rare clarté s'est ouvert au-dessus du village de vacances. Les constellations semblaient me murmurer des histoires, et je sentais mes pensées s’envoler au loin – au-delà des forêts, vers des aspirations et des objectifs enfouis au plus profond de moi. Sous ce firmament scintillant, chaque mot, chaque sourire et chaque pensée semblait prendre tout son sens. Je sentais que tout ce qui est visible n’est qu’une partie d’un tissu plus vaste qui nous relie les uns aux autres. Ce tissu – aussi fin que la lumière dans la rosée du matin, aussi solide que les racines des vieux arbres – est devenu pour moi le symbole de notre thème : « Weaving the Web ». Je pouvais littéralement sentir comment les idées, les actions et les rencontres s’entremêlent pour former un réseau vivant : l’homme et la nature, le passé et l’avenir, le rêve et l’action. Chaque fil que nous tissons ensemble,apporte sa propre touche d'éclat à l'ensemble. Dans le sol gelé, j’ai déchiffré les traces du gibier – de discrets récits de la vie nocturne invisible, qui continue de suivre son cours dans un ordre silencieux. La rivière, sauvage et indomptable, délimitait un espace où la nature et l’homme peuvent respirer côte à côte. Je me suis laissée porter entre bosquets, sentiers enchantés et clairières ouvertes – des lieux qui invitent à s’attarder, à rêver et à écouter. Une énergie particulière et lumineuse imprégnait cet endroit. Je la sentais dans le vent, dans les branches, dans la mousse sous mes pieds. C'était comme si les gardiens de cette terre nous observaient d'un regard bienveillant – comme s'ils voulaient dire : « Vous êtes les bienvenus. » À la fin de notre cercle, un renard est apparu. Silencieux, vigilant, majestueux. Pour moi, il était un messager entre les mondes – l'animal totem de notre cercle, qui nous protégeait et me confirmait que nous étions sur la bonne voie. C’est ainsi que ce week-end de préparation à Herbstein m’a fait ses adieux, comme une compagne qui me chuchote : « Continue. » Je suis revenue en tant que membre d’une communauté qui relie le visible au mystérieux – avec en moi une étincelle porteuse d’idées, de confiance et de la certitude que chaque pas, aussi petit soit-il, fait partie d’un grand chemin commun. Anam Cara photo: Anna Oakflower
von Anam Cara 22. März 2026
When I arrived in Herbstein, it felt as though the place was welcoming me like an old friend. From the very first step, there was a quiet familiarity in the air – almost as if the ground itself recognised my footsteps. I immersed myself in the wintry, sombre charm of this land, where silence speaks its own language and every breath connects me more deeply with the earth. Above me, tree creepers, titmice and sparrows called out – their voices a quiet greeting of the coming spring. Squirrels scurried busily between the branches, and as darkness enveloped the day, the call of a tawny owl gave me a sense of peace and security. That night, a sky of rare clarity opened up above the holiday village. The constellations seemed to whisper stories to me, and I felt my thoughts drifting far away – beyond the forests, towards longings and goals that lie deep within me. Beneath this sparkling firmament, every word, every smile and every thought felt meaningful. I sensed that everything visible is merely part of a greater fabric that connects us all. This web – as delicate as the light in the morning dew, as strong as the roots of ancient trees – became for me a symbol of our theme: ‘Weaving the Web’. I could literally feel ideas, actions and encounters weaving themselves into a living web: humanity and nature, past and future, dream and deed. Every thread we spin together brings its own radiance to the whole. In the frozen ground, I read the tracks of the wildlife – quiet tales of the invisible life of the night, which continues to unfold in its silent order. The river, wild and unyielding, defined a space where nature and humanity are allowed to breathe side by side. I let myself drift amongst groves of trees, enchanted paths and open glades – places that invite one to linger, dream and listen. A peculiar, luminous energy permeated this place. I felt it in the wind, in the branches, in the moss beneath my feet. It was as though the guardians of this land were watching over us with a benevolent gaze – as if to say: “You are welcome.” As our circle drew to a close, a fox appeared. Quiet, alert, dignified. To me, it was a messenger between worlds – the spirit animal of our circle, protecting us and confirming to me that we are on the right path. And so this planning weekend in Herbstein bid me farewell like a companion whispering to me: “Keep going.” I returned as part of a community that connects the visible with the mysterious – with a spark within me that carries ideas, confidence and the knowledge that every step, however small, is part of a great shared journey. Anam Cara pictures: Anna Oakflower
von Tina Igelbrink 21. März 2026
Bärlauch Pflanzen Jahreskreis