Ritual: die Linde feiern

Anna Oakflower • 6. Oktober 2026

Linden feiern - zum 10-jährigen Bestehen der Welt der Linden e. V.

Zum 10-jährigen Bestehen der Welt der Linden e. V. laden wir euch ein, die Linde zu feiern – als Baum der Gemeinschaft, der Verbundenheit und des Herzens. Dieses Ritual richtet sich an alle, die bereits eine Linde an einem besonderen Ort haben und ihr bewusst begegnen möchten.



Am 17. Oktober pflanzen Menschen an verschiedenen Orten neue Linden. Gleichzeitig könnt ihr eine bereits gewachsene Linde ehren, mit ihr in Verbindung treten und gemeinsam ein lebendiges Netz aus Geborgenheit, Freude, Frieden und Freiheit knüpfen. Das folgende Ritual ist eine Einladung: Gestaltet es so, wie es zu euch, eurem Ort und eurer Tradition passt.

 


Chant: https://youtu.be/Qmnu-s4fPFE?si=s2mjL-Tide6cGJCT


Text und Melodie: Tina Weiss


Text:

Linden, Linden

tanz in den Linden mit mir,

so frei und verbunden sind wir,

komm tanz in den Linden mit mir

ja mit mir


Wir haben bewusst nur eine Person als Druiden benannt; ihr könnt euch diese Rolle jedoch gern aufteilen. Auch die Texte zu den Himmelsrichtungen könnt ihr untereinander verteilen – je nachdem, wie viele Menschen bei eurer Aktion mitmachen. Eröffnet und schließt den Kreis nach der Tradition des OBOD oder nach eurer eigenen Tradition.


OBOD Eröffnen des Kreises 


Die Absicht klar machen: 


Druide: Wir sind heute hier zusammengekommen, um diese Linde zu ehren. 

Wir feiern zehn Jahre Welt der Linden e. V. Der Verein unterstützt Druiden und Heiden im deutschsprachigen Raum dabei, Feste zu feiern und Gemeinschaft zu erleben. Die Linde ist ein Baum der Gemeinschaft, der Verbindung und der Kreativität; sie schenkt uns Herzlichkeit und Offenheit. Heute feiern und ehren wir die Linde und wollen sie auch über die nächsten Jahre begleiten, pflegen und feiern. 

Die Linde steht für die Freiheit der Gemeinschaft und verbindet im Besonderen den Freigeist unserer Mitglieder.

Auch ihre herzförmigen Blätter tragen eine Botschaft: Als Druiden stehen wir in Liebe und Frieden zusammen.

Die Linde war auch ein Gerichtsbaum: ein Ort, an dem Recht gesprochen und jeder gehört wurde, der etwas zu sagen hatte. Deshalb steht sie auch dafür, eine eigene Meinung zu haben, zu ihr zu stehen und sie auszusprechen, wenn es notwendig ist – denn wer schweigt, stimmt zu.

Eine besondere Tradition sind die Tanzlinden. Denn natürlich soll auch der Spaß bei uns nicht zu kurz kommen, wie wir bei unseren Zusammenkünften immer wieder erleben.

Wer auf den eingezogenen Böden einer Tanzlinde tanzte, hatte keinen Kontakt zum Erdboden und galt damit als frei von den Gesetzen der Landesherren.



Kontakt mit der Linde und anschließend mit den Ritualkreisen an den verschiedenen Orten aufnehmen

 

Heute stehen wir an unterschiedlichen Orten und feiern die Linde.  

Du hast Geschwister, die mit Freude und Liebe gepflanzt werden, und andere Linden, die heute geehrt werden.

Hand in Hand und Herz an Herz verbinden wir uns und wünschen, dass du dich mit den anderen Linden verbindest – ein Netz voller Geborgenheit und Freude webst, in Frieden und Freiheit.

 

Alle: Trommeln bis es sich anfühlt, dass das Tor der Gemeinschaft geöffnet ist

 

 

Kontakt aufnehmen mit dem Baum

Druide:

Schaut euch diese Linde und ihren Standort an. Seit vielen Generationen steht sie hier. Ihre Wurzeln reichen tief in diesen Boden; ihre Krone ist Teil dieser Landschaft. Sie steht in Verbindung mit den Bäumen um sie herum, mit dem Wasser, dem Wind und den Tieren, die hier leben. Auch Menschen gehören zu ihrer Geschichte: Sie haben unter ihr Schutz gesucht, sich getroffen, geredet und gefeiert. Wir nehmen wahr, was schon lange da ist, und begegnen diesem alten Baum mit Aufmerksamkeit und Respekt.

Vielleicht möchtet ihr nicht nur Wasser darbringen, sondern auch eine Gießkanne mit Schachtelhalmwasser, das die Linde zusätzlich nährt.

Segnet die Erde, auf der der Baum steht, damit er gut genährt wird.

Osten: Einen Segen für die Luft, die mit deinen Blättern spielt. Möge sie dir Nahrung für Chlorophyll bieten.

Süden: einen Segen für die Sonne, die dich wärmt.

Westen: Einen Segen für das Wasser, das durch dich fließt. Möge es dich nähren.

Norden: Einen Segen für die Erde, auf der du stehst. Möge sie dich nähren und in guter Verbindung mit dir stehen.

 

Druide: Die Erde soll dich schützen und nähren. Mögest du feste Wurzeln bilden, mögest du Halt finden in stürmischen Zeiten und Nahrung in der Tiefe von Mutter Erde.

Mögest du stark im Wind stehen und die Liebe und Geborgenheit, die an diesem Tag begründet wird, so tief wachsen wie deine Wurzeln.

 

Alle: 3 Awens für den Baum singen.

 

 

Von allen 4 Himmelsrichtungen geben wir Kraft für diesen Baum:

 

Norden: Gib noch einmal Erde oder setz einen Stein an den Baum

Osten: Wünsche: Wir schreiben unsere guten Wünsche auf ein Papier (eventuell schon vorbereitet) und entweder wir stecken sie in die Erde oder hängen bunte Bänder in den Baum oder an den Stamm – da der Setzling wahrscheinlich klein ist, überfrachtet den Baum nicht und passt auf die Äste auf.

Alternativ könnt ihr auch eure Wünsche aussprechen und mit oder ohne Räucherwerk über den Setzling pusten.

Süden: Bringt Honig und Milch – die Überlieferungen beschreiben, wie die Anderswelt das Land ist, in dem Milch und Honig fließen. So gebt von beiden für Fülle und Segen der Anderswelt.

Westen: Alle sprechen den Neun-Wellen-Segen, der Westen gibt bei jeder Welle ein wenig Wasser (mit einer Muschel oder mit den Händen geschöpft an den Setzling)

 

9 Wellen

ALLE: 9 Wellen für die Linde

1 kleine Welle für deine Gestalt

1 kleine Welle für deine linden Wurzeln

1 kleine Welle für deine linden Blätter

1 kleine Welle für deine Blüten und Samen

1 kleine Welle für deine Nahrung

1 kleine Welle für deinen Großmut

1 kleine Welle für deinen Ort (Wald, Wiese, Acker, Garten wo habt ihr eure Linde hingepflanzt?)

1 kleine Welle für dein Leben

1 kleine Welle für deine Gesundheit 

9 Wellen der Gnade für dich

9 Wellen des Quells der Gesundheit 

 

*lint – altdeutsche Sprachwurzel für Lindenwurzeln , lind – althochdeutsch weit, sanft, mild, nachgiebig

Druide: Gebt ruhig ein wenig Zeit, bevor ihr sprecht:

Deine Wurzeln sind lint. Aus dem Indogermanischen abgeleitet bedeutet dies weich, biegsam. Mögen deine Wurzeln sich leicht und biegsam Nahrung suchen. Mögen sich dein Stamm und deine Äste lint entfalten.

Deine Blätter sind lind. Das bedeutet weich, sanft, süß. Mögen deine Blätter immer genügend Licht haben und sanft im Wind rascheln.

 

Alle: Kaskadierende Awens

Druide:

Die Linde ist ein Baum der Kreativität, der Gedichte und Lieder.

Sie freut sich und wächst besser und schöner, wenn sie besungen und bedichtet wird.

Hier ist ein Gedicht von Ian, dem Weißen Schatten, für den Baum, lasst es uns gemeinsam sprechen:

Alle: Gedicht für den Baum 


Ich bin der Baum

Ich bin der Baum, ich bin das Holz

Bin kraftvoll und ich spende Schatten

Und ich stehe fest und stolz

Für, ach, so Viele bin ich Halt,

Für And‘re werd‘ ich Tröster sein

Und meiner rauen, rind’gen Haut

Wird manch‘ Geheimnis anvertraut

Fest verwurzelt in den Zeiten,

in Erde und in sprödem Stein

werd‘ ich den Wesen Schutz bereiten

Mein Leib als Stamm, mein Haupt als Krone

So stehe ich und stehe,

Bis eines Tages ich vergehe

Ich steh‘ als Hüter tief im Wald –

Ich bin der Baum –

Ich bin uralt!


Nutzung freundlicherweise gestattet mit

Nennung des Verfassers:

Hans-Jürgen Matznohr Alias ian-jonathan der weiße Schatten 2012


Lied/Chant von Tina Weiss 2026 für Welt der Linden e. V. geschrieben. 


Linden, Linden 

Tanz in den Linden mit mir 

So frei in Gemeinschaft sind wir 

Komm tanz in den Linden mit mir 

Ja mit mir 

Audio wird zur Verfügung gestellt unter : https://youtu.be/Qmnu-s4fPFE?si=s2mjL-Tide6cGJCT)



Zuspruch für die kleine Linde

Du wirst fein wachsen, Du bist ja Holz

wirst kraftvoll und Du spendest Schatten

und Du stehst ganz fest und stolz

Für, Ach, so Viele wirst Du Halt

Für Andre wirst Du Tröster sein

Und Deiner rind‘gen Haut

Wird manch‘ Geheimnis anvertraut

Fest verwurzelt in den Zeiten,

in Erde und in sprödem Stein

wirst Du den Wesen Schutz bereiten

Dein Stamm als Leib, Dein Laub als Krone

Stehst schützend Du und stehst

Bis fernen Tages Du vergehst

Stehst als Hüter stolz in Land und Wald

Oh, Du, mein Baum

Du wirst uralt!


August 2026

Hans-Jürgen Matznohr alias ian-jonathan der weiße Schatten

aus Anlass der Lindenpflanzaktion der „Welt der Linden“


 

Gestaltet ein eigenes Eisteddfod und feiert die Linde so, wie es zu euch passt.

Alle: Trommeln, um den Kreis der Gemeinschaft zu schließen.

 

OBOD Schließen des Kreises  


Welt der Linden e.V. Oktober 2026

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Ja, ich weiß: Spricht man von Beltane oder der Walpurgisnacht kommt einem sofort die Maibowle und der Waldmeister in den Sinn. Ich möchte hier aber ein weiteres Kraut vorstellen, dass mit dem Fest der Fruchtbarkeit in Verbindung steht: Die Brennnessel Nicht nur, weil sie zu dem Zeitpunkt in voller Kraft steht und frisches Grün liefert, sondern auch, weil es aus den Getränken – in diesem Falle Bier – verschwunden ist, weil es ein „Feuer in den Lenden“ hervorrufen soll ... wenn das nicht zu Beltane passt ... aber dazu später mehr. Die Brennnessel als Pflanze Die Brennessel (Urtica dioica), auch Große Brennnessel genannt, aus der Familie der Brennnesselgewächse ist, wie der lateinische Name schon andeutet zweihäusig. Dass heißt, es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Wer also die wunderbaren Brennnesselsamen im Spätsommer ernten möchte, halte nach den weiblichen Pflanzen Ausschau, die dann an den vollgepackten herabhängenden Samensträngen erkennbar sind. Der Gattungsname der Brennnessel leitet sich dabei vom lateinischen Wort „urere“ (= brennen) ab und verweist auf die Brennhaare der Pflanze, die beim Kontakt mit der Haut Schmerzen und Quaddeln verursachen. Andere Namen dieser altbekannten Heilpflanze sind auch Hanfnessel, Saunessel, Donnernessel, Feuerkraut oder Teufelskraut. Brennnessel-Arten sind windbestäubt und sind keine Nektarpflanzen für Insekten. Aber dafür sind Brennnesseln eine sehr wichtige Futterpflanze für Schmetterlingsraupen. Für die Raupen von fast 50 Schmetterlingsarten sind die Brennnesseln eine Futterpflanze. Die Schmetterlingsarten wie der Admiral, das Tagpfauenauge, der Kleine Fuchs, den man auch Nesselfalter nennt, und das Landkärtchen sind beispielsweise auf die Brennnessel angewiesen, denn andere Pflanzenarten kommen für diese Arten als Futterpflanze nicht in Betracht. In Deutschland kommen noch die Kleine Brennnessel (ihre Brennhaare sind schmerzhafter finde ich), die Röhricht-Brennnessel und die Pillen-Brennnessel vor. Alle Arten werden in ähnlicher Weise genutzt. Es ist schwierig, die Brennnessel mit anderen Pflanzen zu verwechseln, da ihre Eigenschaft mit Brennhaaren ausgestattet zu sein spätestens beim Pflücken bemerkt wird. Wird man nicht mit Schmerzen begrüßt, hat man wahrscheinlich die Taubnessel erwischt, die ebenfalls essbar ist, aber medizinisch anders verwendet wird. Die Brennnessel kommt weltweit vor (mit Ausnahme der Antarktis). Ein starker Brennnesselbestand gilt allgemein als Zeiger für einen stickstoffreichen Boden. Man findet sie daher auf früher besiedelten Gebieten, weil es dort zu einer größeren Ansammlung von stickstoffhaltigen Substanzen wie Kompost, Exkrementen und dergleichen kam. Ihre Eigenschaft als Stickstoffanzeiger führte allerdings auch dazu, dass auf Luftbildern nach großen Brennnesselbeständen gesucht wurde, um an den Stellen nach Massengräbern nach den Weltkriegen zu schauen ... Die Brennnessel und ihre Geschichte und Symbolik Die Brennnessel hat eine lange Geschichte in der Welt der Spirits. Als Symbol für Stärke, Intuition und Weisheit wurde sie in vielen Kulturen verehrt. So war sie bei den Wikingern beispielsweise ein Symbol für Widerstandskraft und Schutz. Durch ihre Eigenschaft bei Berührung ein Brennen zu verursachen brachte ihr den Glauben ein, sie sei eine Pflanze für eine starke Abwehr gegen böse Geister und negative Einflüsse. Brennnesseln wurden als eine Art Schutzschild um den Hof oder in der Nähe der Haustür angepflanzt oder aufgehängt, um das Heim vor schädlichen Einflüssen und böse Geister zu bewahren. Aber auch das Tragen von einem Beutel mit getrockneten Brennnesseln oder das Räuchern von Brennnesselsamen (insbesondere in der Walpurgisnacht) galt als ein Schutz vor Teufel, Hexen, Geistern, Feuer und Blitzen. Die Brennnessel war den ganzen Frühling hindurch ein wichtiges Schutz- und Glückskraut: Brennnesselpfannkuchen am Johannistag gegessen, sollte vor dem Zauber von Elfen schützen. Man sagte auch, dass, wenn man Brennnesselgemüse am Gründonnerstag isst, man vor Geldsorgen geschützt ist. Im Frühling, der Zeit der Liebe und insbesondere zu Beltane wurde die Brennnessel ein Symbol für unerwiderte Liebe und es kam vor, dass manch einer sie als Liebesgeißel nutzte und sich damit peitschte.
von Anam Cara • 22. März 2026
Lorsque je suis arrivé à Herbstein, j’ai eu l’impression que cet endroit m’accueillait comme une vieille amie. Dès mes premiers pas, une familiarité tranquille flottait dans l’air – presque comme si le sol lui-même reconnaissait mes pas. Je me suis plongé dans le charme hivernal et sombre de cette région, où le silence parle son propre langage et où chaque respiration me relie plus profondément à la terre. Au-dessus de moi, des grimpereaux, des mésanges et des moineaux chantaient – leurs voix étaient un doux salut du printemps à venir. Des écureuils s'affairaient entre les branches, et alors que l'obscurité enveloppait le jour, le cri d'une chouette m'a procuré un sentiment de calme et de sécurité. Cette nuit-là, un ciel d'une rare clarté s'est ouvert au-dessus du village de vacances. Les constellations semblaient me murmurer des histoires, et je sentais mes pensées s’envoler au loin – au-delà des forêts, vers des aspirations et des objectifs enfouis au plus profond de moi. Sous ce firmament scintillant, chaque mot, chaque sourire et chaque pensée semblait prendre tout son sens. Je sentais que tout ce qui est visible n’est qu’une partie d’un tissu plus vaste qui nous relie les uns aux autres. Ce tissu – aussi fin que la lumière dans la rosée du matin, aussi solide que les racines des vieux arbres – est devenu pour moi le symbole de notre thème : « Weaving the Web ». Je pouvais littéralement sentir comment les idées, les actions et les rencontres s’entremêlent pour former un réseau vivant : l’homme et la nature, le passé et l’avenir, le rêve et l’action. Chaque fil que nous tissons ensemble,apporte sa propre touche d'éclat à l'ensemble. Dans le sol gelé, j’ai déchiffré les traces du gibier – de discrets récits de la vie nocturne invisible, qui continue de suivre son cours dans un ordre silencieux. La rivière, sauvage et indomptable, délimitait un espace où la nature et l’homme peuvent respirer côte à côte. Je me suis laissée porter entre bosquets, sentiers enchantés et clairières ouvertes – des lieux qui invitent à s’attarder, à rêver et à écouter. Une énergie particulière et lumineuse imprégnait cet endroit. Je la sentais dans le vent, dans les branches, dans la mousse sous mes pieds. C'était comme si les gardiens de cette terre nous observaient d'un regard bienveillant – comme s'ils voulaient dire : « Vous êtes les bienvenus. » À la fin de notre cercle, un renard est apparu. Silencieux, vigilant, majestueux. Pour moi, il était un messager entre les mondes – l'animal totem de notre cercle, qui nous protégeait et me confirmait que nous étions sur la bonne voie. C’est ainsi que ce week-end de préparation à Herbstein m’a fait ses adieux, comme une compagne qui me chuchote : « Continue. » Je suis revenue en tant que membre d’une communauté qui relie le visible au mystérieux – avec en moi une étincelle porteuse d’idées, de confiance et de la certitude que chaque pas, aussi petit soit-il, fait partie d’un grand chemin commun. Anam Cara photo: Anna Oakflower
von Anam Cara • 22. März 2026
When I arrived in Herbstein, it felt as though the place was welcoming me like an old friend. From the very first step, there was a quiet familiarity in the air – almost as if the ground itself recognised my footsteps. I immersed myself in the wintry, sombre charm of this land, where silence speaks its own language and every breath connects me more deeply with the earth. Above me, tree creepers, titmice and sparrows called out – their voices a quiet greeting of the coming spring. Squirrels scurried busily between the branches, and as darkness enveloped the day, the call of a tawny owl gave me a sense of peace and security. That night, a sky of rare clarity opened up above the holiday village. The constellations seemed to whisper stories to me, and I felt my thoughts drifting far away – beyond the forests, towards longings and goals that lie deep within me. Beneath this sparkling firmament, every word, every smile and every thought felt meaningful. I sensed that everything visible is merely part of a greater fabric that connects us all. This web – as delicate as the light in the morning dew, as strong as the roots of ancient trees – became for me a symbol of our theme: ‘Weaving the Web’. I could literally feel ideas, actions and encounters weaving themselves into a living web: humanity and nature, past and future, dream and deed. Every thread we spin together brings its own radiance to the whole. In the frozen ground, I read the tracks of the wildlife – quiet tales of the invisible life of the night, which continues to unfold in its silent order. The river, wild and unyielding, defined a space where nature and humanity are allowed to breathe side by side. I let myself drift amongst groves of trees, enchanted paths and open glades – places that invite one to linger, dream and listen. A peculiar, luminous energy permeated this place. I felt it in the wind, in the branches, in the moss beneath my feet. It was as though the guardians of this land were watching over us with a benevolent gaze – as if to say: “You are welcome.” As our circle drew to a close, a fox appeared. Quiet, alert, dignified. To me, it was a messenger between worlds – the spirit animal of our circle, protecting us and confirming to me that we are on the right path. And so this planning weekend in Herbstein bid me farewell like a companion whispering to me: “Keep going.” I returned as part of a community that connects the visible with the mysterious – with a spark within me that carries ideas, confidence and the knowledge that every step, however small, is part of a great shared journey. Anam Cara pictures: Anna Oakflower