Pflanzen zum Jahreskreisfest

Tina Igelbrink • 1. Februar 2026

Imbolc - Das Schneeglöckchen

Fotos: pixabay


Um die Zeit des Imbolc-Festes fällt eine kleine Pflanze besonders auf: Klein und zart kämpft es sich durch den harten Boden und dem Schnee, um Bote des Frühlings zu sein, obwohl die Landschaft um es herum noch gar nicht danach aussieht: Das Schneeglöckchen (Galanthus). In England gibt es sogenannte Schneeglöckchen-Festivals, bei denen Besucher durch große Schneeglöckchen-Wiesen spazieren können. (eine Übersicht ist hier zu finden: https://blog.the-british-shop.de/page/view/2025/02/snow-drop-festivals-mit-schneegloeckchen-den-fruehling-begruessen)
In unseren Gefilden gilt das kleine Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) als heimisch. Der lateinische Name Galanthus heißt "Milchblume". Schneeglöckchen werden aber auch Februar-Mädchen, Lichtmess-Glöckchen, Lichtmessglocken, Marienkerzen, weiße Jungfrau oder wenig schmeichelhaft, Weißglatze genannt. Die Vielzahl der Namen deutet darauf hin, dass es ein wichtiges Symbol in der europäischen Kultur eingenommen hat.
Im englischen heißt Schneeglöckchen "Snowdrop". Es wird angenommen, dass dieser Name von den Perlen-Ohrringen inspiriert wurde, die Frauen im 16. und 17. Jahrhundert gern trugen (Beispiel: Johannes Vermeer "Das Mädchen mit dem Perlenohrring")

Das Schneeglöckchen als Pflanze

Schneeglöckchen gehören zur Familie der Amaryllisgewächse und sind mehrjährige, winterharte Zwiebelpflanzen. Es gibt weltweit etwa 20 verschiedene Arten. Die Pflanzen werden zwischen 10 und 30 cm hoch und zeichnen sich durch schmale, grüne Blätter sowie hängende, weiße Blüten aus, die an kleine Glocken erinnern.
Die Blütezeit beginnt je nach Witterung bereits im Januar oder Februar und reicht bis in den März hinein. Sie sind besonders widerstandsfähig und trotzen selbst Schnee und Frost. Sie bevorzugen feuchte, nährstoffreiche Böden und wachsen in Wäldern, Gärten und Parkanlagen. 
Botanisch gesehen ist es ein Frühblüher, was es nur deshalb schafft, weil es eine Zwiebel als Wurzelspeicherorgan besitzt. Die darin enthaltenen Nährstoffe erlauben es ihm, sich schon so früh im Jahr in der freien Landschaft zu zeigen. Wenn erst einmal die Bäume belaubt sind würde zu wenig Licht für das Schneeglöckchen auf den Boden scheinen, so dass es weit vor dem Laubaustrieb erwacht. Schneeglöckchen sind für Bienen und andere Insekten eine wichtige Nahrungsquelle. Da sie früh im Jahr blühen, bieten sie Pollen und Nektar zu einer Zeit, in der viele andere Pflanzen noch nicht blühen. Besonders Wildbienen profitieren von den Blüten. Da Schneeglöckchen oft in naturnahen Wäldern wachsen, sind sie auch ein Indikator für gesunde Ökosysteme. Leider sind einige Arten aufgrund von Lebensraumverlust und illegalem Sammeln gefährdet.

Das Schneeglöckchen und seine Symbolik



Durch die Besonderheit der sehr frühen Blütezeit das Schneeglöckchen es tief in der europäischen Kultur verankert. Seit jeher galt und gilt es noch heute als Vorbote des Frühlings, als Zeichen des Neubeginns und der Hoffnung.

Bereits in vorchristlicher Zeit war das Schneeglöckchen bei keltischen und germanischen Stämmen ein Symbol für den Sieg des Lichts über die Dunkelheit und den Triumph des Lebens über den Winter. Es wurde auch ein Vermittler zwischen den Welten und somit auch ein Symbol für Transformation.

Während keltischer der Imbolc-Zeremonie nahm das Schneeglöckchen eine zentrale Rolle ein, denn sie galten als erste Boten der Göttin Brighid. Die Blüten markierten den heiligen Moment des Übergangs vom Winter zum Frühling in keltischen Kalendern.

Auch in weiteren Ritualen fand das Schneeglöckchen schon früh Verwendung, welche noch lange nach der Einführung des Christentums in ähnlicher Form beibehalten wurden.

Schon keltische Stämme nutzten Schneeglöckchen in rituellen Waschungen in Reinigungszeremonien, um negative Energien zu entfernen und Körper sowie Geist auf den Frühling vorzubereiten.


Das Schneeglöckchen als Orakel


Manch ein Druide interpretierte das Blühmuster von Schneeglöckchen (es gibt viele verschiedene Arten von Schneeglöckchen) als ein Orakel für das kommende Jahr und die Ernte. Auch später noch in Bayern diente das Schneeglöckchen der Wettervorhersage, denn die Bauern deuteten die Blühdichte von Schneeglöckchen als Vorhersage für die Härte des kommenden Winters und planten entsprechend ihre Aussaat.


Das Schneeglöckchen als Schutz


Das Schneeglöckchen wurde aber auch als Talisman benutzt: Junge Krieger trugen getrocknete Schneeglöckchen als Amulette, um Mut und Klarheit in Schlachten zu bewahren.

Getrocknete Schneeglöckchen wurden auch später noch in kleine Leinensäckchen genäht und als Talisman bei sich getragen. Dabei galten insbesondere die an Lichtmess gesammelten Blüten als besonders kraftvoll. Diese Amulette sollten Ihren Träger vor Unglück, Krankheit und negativen Einflüssen schützen, während Sie gleichzeitig Glück in geschäftlichen Unternehmungen und zwischenmenschlichen Beziehungen bringen sollten. Mithilfe spezieller Rituale die das Sammeln der Blüten bei Sonnenaufgang, das Sprechen bestimmter Schutzformeln und das Aufbewahren in geweihten Behältnissen beinhalteten wurde die Schneeglöckchenblüten zum Talisman. Die genaue Ausführung dieser Praktiken wurde mündlich von Generation zu Generation weitergegeben und bildete einen wichtigen Bestandteil der lokalen Schutzmythen.

Fand man ein einzelnes Schneeglöckchen, so sollte man sich damit über die geschlossenen Augen streichen. Das verhieß Schutz vor Krankheit für das ganze Jahr.

Aus der Slowakei ist überliefert, dass die Zwiebeln der Schneeglöckchen traditionell an Kühe verfüttert wurden, damit ihnen die Hexen nicht die Milch stehlen.

Bei germanischen Stämmen wurde das Schneeglöckchen um ihre Wohnstätten gepflanzt, weil die glaubten, dass Schneeglöckchen könne dunkle Mächte fernhalten und so vor Geistern schützen. Auch später noch pflanzte man in Schwaben Schneeglöckchen rings um die Höfe, da man glaubte, sie würden böse Hausgeister fernhalten und Glück ins Heim bringen.

Das Schneeglöckchen und die Liebe


Als Symbol für Hoffnung und Neubeginn wurde das Schneeglöckchen auch für Fruchtbarkeitsrituale und Orakel verwendet. So legten Junge Frauen in Sachsen Schneeglöckchen unter ihr Kopfkissen, um von Ihrem zukünftigen Ehemann zu träumen. Im Rheinland gingen kinderlose Paare zu Schneeglöckchen und baten um Kindersegen, während Sie Blütenblätter in fließendes Wasser streuten. Schüchterne Männer, die nicht wagten ihre Auserwählte anzusprechen, trugen ein Schneeglöckchen am Revers, so dass diese wusste, was er für sie empfand.

In der Blumensprache erhielt das Schneeglöckchen die Bedeutung für jugendliche, reine Liebe. Darüber hinaus gilt die zarte Blume als Symbol des Trostes. Deutsche Dichter der Romantik entdeckten in Schneeglöckchen ein perfektes Motiv für Ihre poetischen Werke als Symbole für unschuldige Sehnsucht und melancholische Schönheit.


Das Schneeglöckchen im Christentum


Das Christentum erkannte früh das spirituelle Potenzial der Schneeglöckchen und integrierte Sie in die religiöse Symbolik. Hier steht es als Zeichen der Jungfräulichkeit Marias und der Auferstehung Christi. Nach einer christlichen Erzählung verwandelte ein Engel fliegende Schneeflocken in Blumen, um Adam und Eva neue Hoffnung zu geben, nachdem sie aus dem Garten Eden vertrieben waren.

Als lebende Erinnerung an die Reinheit des Glaubens und die Verheißung des ewigen Lebens kultivierten Klöster diese Blüten gezielt in Ihren Gärten. Die weiße Farbe der Blütenblätter wurde hier als Manifestation göttlicher Gnade interpretiert, während Ihr Erscheinen im Spätwinter als Symbol für die Hoffnung auf Erlösung galt.

Im Mittelalter wurde die Schneeglöckchen-Blüte, insbesondere während der Fastenzeit und des Marienfestes Lichtmess ein wichtiges Symbol. Die ersten Schneeglöckchen des Jahres wurden in den Klöstern Europas gesegnet und als heilige Reliquien behandelt. Auch in kirchlichen Kunstwerken fand das Schneeglöckchen seinen Platz, wodurch ihre christliche Symbolik tief in der kollektiven Spiritualität verankert wurde.


Das Schneeglöckchen heute in der Medizin und Kosmetik


Es wird angenommen, dass das Schneeglöckchen vor dem Zweiten Weltkrieg in Europa keine Rolle als Arznei spielte. Vereinzelt war es medizinisch wohl in Gebrauch. So sind etwa in der "Cynosura Materiae Medicae Continuata" einige medizinische Anwendungen beschrieben. Medizinisch wurde das Schneeglöckchen beispielsweise auch im Schwarzwald benutzt. Die bei Mondschein gesammelten Schneeglöckchen-Zwiebeln wurden für Salben gegen Rheuma und Gelenkschmerzen verwendet. Da Schneeglöckchen heute als giftig eingestuft werden, ist von einer Nachahmung abzuraten. Schneeglöckchen enthalten Alkaloide, die für Menschen und Tiere giftig sind. Besonders in den Zwiebeln ist die Konzentration hoch. Beim Verzehr können Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten.

In anderen Verbreitungsgebieten hat die Verwendung von Schneeglöckchen als Heilpflanze jedoch Tradition. Als Hydrobromidsalz ist es beispielsweise in Bulgarien und anderen Ländern Ost- und Zentraleuropas unter dem Handelsnamen Nivalin® seit 1958 zugelassen. In den letzten Jahren ist der Wirkstoff Galanthamin fokussiert worden. Der Extrakt soll helfen, den Prozess der neurologischen Degeneration bei der Alzheimer-Krankheit zu verlangsamen. Darüber hinaus sind Anwendungen als Schmerzmittel und Mittel gegen Kinderlähmung dokumentiert.

Forschungen mit dem Kaukasus-Schneeglöckchen, bestätigten inzwischen seine traditionelle Nutzung. Auch gegen Hautkrebs wirksame Bestandteile wurden identifiziert.

Wegen des steigenden Bedarfs an Galanthamin, waren etwa die Schneeglöckchen-Wildbestände in Bulgarien bedroht. Die Entwicklung einer Methode zur industriellen synthetischen Herstellung, macht die Medikamenten-Produktion inzwischen von den natürlichen Ressourcen unabhängig.

Rumänische Wissenschaftler entdeckten ihre antioxidative Kraft. Das macht sie zu einem begehrten Wirkstoff für Anti-Aging-Produkte. Beliebt ist Schneeglöckchen-Kosmetik dagegen in Fernost. Nach einem koreanischen Patent, soll eine Formulierung mit Galanthus nivalis Samen-Extrakt feuchtigkeitsspendende, aufhellende und die Hautelastizität bessernde Wirkungen haben.


Tina Igelbrink

Fotos: pixabay

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Ja, ich weiß: Spricht man von Beltane oder der Walpurgisnacht kommt einem sofort die Maibowle und der Waldmeister in den Sinn. Ich möchte hier aber ein weiteres Kraut vorstellen, dass mit dem Fest der Fruchtbarkeit in Verbindung steht: Die Brennnessel Nicht nur, weil sie zu dem Zeitpunkt in voller Kraft steht und frisches Grün liefert, sondern auch, weil es aus den Getränken – in diesem Falle Bier – verschwunden ist, weil es ein „Feuer in den Lenden“ hervorrufen soll ... wenn das nicht zu Beltane passt ... aber dazu später mehr. Die Brennnessel als Pflanze Die Brennessel (Urtica dioica), auch Große Brennnessel genannt, aus der Familie der Brennnesselgewächse ist, wie der lateinische Name schon andeutet zweihäusig. Dass heißt, es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Wer also die wunderbaren Brennnesselsamen im Spätsommer ernten möchte, halte nach den weiblichen Pflanzen Ausschau, die dann an den vollgepackten herabhängenden Samensträngen erkennbar sind. Der Gattungsname der Brennnessel leitet sich dabei vom lateinischen Wort „urere“ (= brennen) ab und verweist auf die Brennhaare der Pflanze, die beim Kontakt mit der Haut Schmerzen und Quaddeln verursachen. Andere Namen dieser altbekannten Heilpflanze sind auch Hanfnessel, Saunessel, Donnernessel, Feuerkraut oder Teufelskraut. Brennnessel-Arten sind windbestäubt und sind keine Nektarpflanzen für Insekten. Aber dafür sind Brennnesseln eine sehr wichtige Futterpflanze für Schmetterlingsraupen. Für die Raupen von fast 50 Schmetterlingsarten sind die Brennnesseln eine Futterpflanze. Die Schmetterlingsarten wie der Admiral, das Tagpfauenauge, der Kleine Fuchs, den man auch Nesselfalter nennt, und das Landkärtchen sind beispielsweise auf die Brennnessel angewiesen, denn andere Pflanzenarten kommen für diese Arten als Futterpflanze nicht in Betracht. In Deutschland kommen noch die Kleine Brennnessel (ihre Brennhaare sind schmerzhafter finde ich), die Röhricht-Brennnessel und die Pillen-Brennnessel vor. Alle Arten werden in ähnlicher Weise genutzt. Es ist schwierig, die Brennnessel mit anderen Pflanzen zu verwechseln, da ihre Eigenschaft mit Brennhaaren ausgestattet zu sein spätestens beim Pflücken bemerkt wird. Wird man nicht mit Schmerzen begrüßt, hat man wahrscheinlich die Taubnessel erwischt, die ebenfalls essbar ist, aber medizinisch anders verwendet wird. Die Brennnessel kommt weltweit vor (mit Ausnahme der Antarktis). Ein starker Brennnesselbestand gilt allgemein als Zeiger für einen stickstoffreichen Boden. Man findet sie daher auf früher besiedelten Gebieten, weil es dort zu einer größeren Ansammlung von stickstoffhaltigen Substanzen wie Kompost, Exkrementen und dergleichen kam. Ihre Eigenschaft als Stickstoffanzeiger führte allerdings auch dazu, dass auf Luftbildern nach großen Brennnesselbeständen gesucht wurde, um an den Stellen nach Massengräbern nach den Weltkriegen zu schauen ... Die Brennnessel und ihre Geschichte und Symbolik Die Brennnessel hat eine lange Geschichte in der Welt der Spirits. Als Symbol für Stärke, Intuition und Weisheit wurde sie in vielen Kulturen verehrt. So war sie bei den Wikingern beispielsweise ein Symbol für Widerstandskraft und Schutz. Durch ihre Eigenschaft bei Berührung ein Brennen zu verursachen brachte ihr den Glauben ein, sie sei eine Pflanze für eine starke Abwehr gegen böse Geister und negative Einflüsse. Brennnesseln wurden als eine Art Schutzschild um den Hof oder in der Nähe der Haustür angepflanzt oder aufgehängt, um das Heim vor schädlichen Einflüssen und böse Geister zu bewahren. Aber auch das Tragen von einem Beutel mit getrockneten Brennnesseln oder das Räuchern von Brennnesselsamen (insbesondere in der Walpurgisnacht) galt als ein Schutz vor Teufel, Hexen, Geistern, Feuer und Blitzen. Die Brennnessel war den ganzen Frühling hindurch ein wichtiges Schutz- und Glückskraut: Brennnesselpfannkuchen am Johannistag gegessen, sollte vor dem Zauber von Elfen schützen. Man sagte auch, dass, wenn man Brennnesselgemüse am Gründonnerstag isst, man vor Geldsorgen geschützt ist. Im Frühling, der Zeit der Liebe und insbesondere zu Beltane wurde die Brennnessel ein Symbol für unerwiderte Liebe und es kam vor, dass manch einer sie als Liebesgeißel nutzte und sich damit peitschte.
von Anam Cara 22. März 2026
Lorsque je suis arrivé à Herbstein, j’ai eu l’impression que cet endroit m’accueillait comme une vieille amie. Dès mes premiers pas, une familiarité tranquille flottait dans l’air – presque comme si le sol lui-même reconnaissait mes pas. Je me suis plongé dans le charme hivernal et sombre de cette région, où le silence parle son propre langage et où chaque respiration me relie plus profondément à la terre. Au-dessus de moi, des grimpereaux, des mésanges et des moineaux chantaient – leurs voix étaient un doux salut du printemps à venir. Des écureuils s'affairaient entre les branches, et alors que l'obscurité enveloppait le jour, le cri d'une chouette m'a procuré un sentiment de calme et de sécurité. Cette nuit-là, un ciel d'une rare clarté s'est ouvert au-dessus du village de vacances. Les constellations semblaient me murmurer des histoires, et je sentais mes pensées s’envoler au loin – au-delà des forêts, vers des aspirations et des objectifs enfouis au plus profond de moi. Sous ce firmament scintillant, chaque mot, chaque sourire et chaque pensée semblait prendre tout son sens. Je sentais que tout ce qui est visible n’est qu’une partie d’un tissu plus vaste qui nous relie les uns aux autres. Ce tissu – aussi fin que la lumière dans la rosée du matin, aussi solide que les racines des vieux arbres – est devenu pour moi le symbole de notre thème : « Weaving the Web ». Je pouvais littéralement sentir comment les idées, les actions et les rencontres s’entremêlent pour former un réseau vivant : l’homme et la nature, le passé et l’avenir, le rêve et l’action. Chaque fil que nous tissons ensemble,apporte sa propre touche d'éclat à l'ensemble. Dans le sol gelé, j’ai déchiffré les traces du gibier – de discrets récits de la vie nocturne invisible, qui continue de suivre son cours dans un ordre silencieux. La rivière, sauvage et indomptable, délimitait un espace où la nature et l’homme peuvent respirer côte à côte. Je me suis laissée porter entre bosquets, sentiers enchantés et clairières ouvertes – des lieux qui invitent à s’attarder, à rêver et à écouter. Une énergie particulière et lumineuse imprégnait cet endroit. Je la sentais dans le vent, dans les branches, dans la mousse sous mes pieds. C'était comme si les gardiens de cette terre nous observaient d'un regard bienveillant – comme s'ils voulaient dire : « Vous êtes les bienvenus. » À la fin de notre cercle, un renard est apparu. Silencieux, vigilant, majestueux. Pour moi, il était un messager entre les mondes – l'animal totem de notre cercle, qui nous protégeait et me confirmait que nous étions sur la bonne voie. C’est ainsi que ce week-end de préparation à Herbstein m’a fait ses adieux, comme une compagne qui me chuchote : « Continue. » Je suis revenue en tant que membre d’une communauté qui relie le visible au mystérieux – avec en moi une étincelle porteuse d’idées, de confiance et de la certitude que chaque pas, aussi petit soit-il, fait partie d’un grand chemin commun. Anam Cara photo: Anna Oakflower
von Anam Cara 22. März 2026
When I arrived in Herbstein, it felt as though the place was welcoming me like an old friend. From the very first step, there was a quiet familiarity in the air – almost as if the ground itself recognised my footsteps. I immersed myself in the wintry, sombre charm of this land, where silence speaks its own language and every breath connects me more deeply with the earth. Above me, tree creepers, titmice and sparrows called out – their voices a quiet greeting of the coming spring. Squirrels scurried busily between the branches, and as darkness enveloped the day, the call of a tawny owl gave me a sense of peace and security. That night, a sky of rare clarity opened up above the holiday village. The constellations seemed to whisper stories to me, and I felt my thoughts drifting far away – beyond the forests, towards longings and goals that lie deep within me. Beneath this sparkling firmament, every word, every smile and every thought felt meaningful. I sensed that everything visible is merely part of a greater fabric that connects us all. This web – as delicate as the light in the morning dew, as strong as the roots of ancient trees – became for me a symbol of our theme: ‘Weaving the Web’. I could literally feel ideas, actions and encounters weaving themselves into a living web: humanity and nature, past and future, dream and deed. Every thread we spin together brings its own radiance to the whole. In the frozen ground, I read the tracks of the wildlife – quiet tales of the invisible life of the night, which continues to unfold in its silent order. The river, wild and unyielding, defined a space where nature and humanity are allowed to breathe side by side. I let myself drift amongst groves of trees, enchanted paths and open glades – places that invite one to linger, dream and listen. A peculiar, luminous energy permeated this place. I felt it in the wind, in the branches, in the moss beneath my feet. It was as though the guardians of this land were watching over us with a benevolent gaze – as if to say: “You are welcome.” As our circle drew to a close, a fox appeared. Quiet, alert, dignified. To me, it was a messenger between worlds – the spirit animal of our circle, protecting us and confirming to me that we are on the right path. And so this planning weekend in Herbstein bid me farewell like a companion whispering to me: “Keep going.” I returned as part of a community that connects the visible with the mysterious – with a spark within me that carries ideas, confidence and the knowledge that every step, however small, is part of a great shared journey. Anam Cara pictures: Anna Oakflower
von Tina Igelbrink 21. März 2026
Bärlauch Pflanzen Jahreskreis