Geschichten zu den Jahreskreisfesten


Imbolc - Das Fest der Brighid

Geschichte zu Imbolc 

 

Als Brighid ein kleines Mädchen war. Schicke Sie ihr Vater zu den Riesen um von Ihnen die Schmiedekunst zu erlernen. Den die Riesen wollten ihr Wissen nur an ein unschuldiges kleines Mädchen weitergeben. 

 

Im ersten Jahr durfte Brighid das Feuer mit Holzkohle füttern. 

Im zweiten Jahr durfte sie den Blasebalg bedienen. 

Im dritten Jahr durfte sie den Hammer schwingen und Eisen schmieden. Sie war sehr geschickt, schmiedete Schwerter und auch kleine Schmuckstücke. 

 

Die Riesen weihten Sei in fast alle ihre Geheimnisse ein. Nur das zünden des Schmiedefeuers lehrten sie ihr nicht. 

 

Als nun der Frühling des vierten Jahres kam. Schickten die Riesen sie nach Hause. Trotz allem bitten und betteln wollten Sie ihr nicht zeigen wie man das Schmiedefeuer entfacht. 

 

Brighid zog ihr weißes Festgewand an, nahm ihren Beutel und ging fort. Da allerdings auf den Wiesen und Feldern noch Schnee lag. Wurde sie eins mit der Landschaft.  

Die Riesen meinten Sie sei schon fort und begannen mit dem Schmiedefeuer. 

Sie nahmen zwei riesengroße Steine und schlugen sie so fest zusammen das der Wald wackelte. 

Ein Mistelzweig löste sich von der Eiche und fiel auf Brighid. Sie steckte Ihn in ihre Tasche. 

Da schlugen die Riesen die Steine wieder zusammen. Schnee fiel von der Schneerose herab. Brighid war so entzückt von dieser ersten Blüte im Jahr, das sie die Schneerose  ausgrub und in ihre Tasche steckte. 

Ein drittes Mal donnerten die Steine. 

Ihr Schall brachte die Schneeglöckchen zum klingen. Auch diese steckte Brighid in ihre Tasche. 

 

Und wieder donnerten die Steine. Es flogen erste Funken. Und diese Funken bildeten das Scharbockkraut. 

Brighid steckte es schnell in ihre Tasche. 

Und wieder donnerten die Steine. 

Die erste Glut entzündete sich. Diese Glutnester waren die Blüten des Huflattichs. Brighid sammelte sie schnell ein. 

Und wieder donnerten die Steine. Es zeigten sich viele kleine Flämmchen. Diese Flämmchen waren der Lerchensporn. Brighid beeilte sich den Lerchensporn in ihre Tasche zu stecken. 

Und wieder donnerten die Steine. 

Der Bann war gebrochen der Schnee schmolz und ein starker Geruch erfüllte die Luft. Das Feuer brannte. 

Schnell versteckte sich Brighid die jetzt in ihrem weißen Kleide gut sichtbar war. Sie versteckte sich in den frischen grünen Blättern des Bärlauchs. Auch dieser wanderte in ihre Tasche. 

 

Die Riesen entdeckten Brighid nicht, den sie waren viel zu sehr mit dem Schmiedefeuer beschäftigt, als daß sie auf ein Kind achteten. 

So packte Brighid ihren Beutel und lief los. 

Beim überqueren eines Baches entdeckte Sie eine Schlüsselblume und pflückte sie. 

Plötzlich hörte Sie feine Stimmen. 

 

„Oh Sie besitzt die acht Gaben des Frühlings. Sie besitzt die Macht das Land zu erwecken.“ 

Nun sah Sie wer da sprach. Sie sah die Erdgeister, Feen und Gnome. Sie sah das kleine Volk. 

„Willst du den Schlüssel in deiner Hand benutzen“ hörte sie die Stimmen. 

Brighid war verwirrt. Sah auf die Blume in ihrer Hand und verstand noch nicht. 

„Die Blume macht die Acht Gaben des Frühlings komplett, und somit laden wir dich ein. Du darfst bei uns bleiben und die Heilkunst erlernen.“ 

Und so begann ihre Lehrzeit als Heilerin. 

 

Seit dieser Zeit zieht Brighid als Frühlingsbringerin übers Land und ist die Schutzpatronin der Schmiede und Heiler. 

 

Sie erweckt das Feuer im Land.