Lachs

Ich bin der Lachs von Llyn Llyw.

 

Sie sagen ich bin der Älteste. Der älteste der 5 Totem Tiere, die auf die Menschen warten, die den Mabon suchen. Mabon- Kind des Lichts. Es ist schon eine sehr lange Zeit, seit dieses Kind auf der Erde gesehen wurde.

Und nun endlich ist die Zeit da!

 

Eine Gruppe von Neo Druiden kam zur Sommer Sonnwende zusammen um die alten Zeiten wieder zu erwecken.

Einer nach dem anderen von uns, wurden wir angerufen: Die Amsel, der Hirsch, die Eule, der Adler und der Lachs. König Artus und seine Ritter wurden zum Leben erweckt, in Geschichten und im Spiel.

Jeder von uns Tieren nahm eine Gruppe von Menschen unter unsere Fittiche und zusammen erforschten wir was unsere Bedeutung in dieser Zeit sein kann. Dies waren wunderschöne Bestrebungen voller Kreativität, Nachdenklichkeit und Humor.

 

Ich durfte sehen, wie wir als Kinder gespielt haben und wurde an alte Zeiten erinnert. König Artus, in dieser Zeit wird er Damh the Bard genannt, sannte uns auf die Suche nach dem Mabon. Als erstes haben wir die Amsel besucht. Sie hießen  uns willkommen, schwarz gefedert und durchdringenden Augen und sie haben uns die Geschichte der Amsel von Kilgwri erzählt. Sie haben noch nie vom Mabon gehört und schichten uns zum Hirschen von Rhedenvre. Ohne Worte und wunderschönen Bewegungen zeigte er uns sein langes Leben. Aber wo der Mabon sein könnte, wusste er auch nicht.

 

Wir alle gingen in den Wald, um die Eulen zu treffen. Dort forderte uns die Eule von Cwm Calwlwyd auf, auf die Welt durch andere Augen zu schauen. Etwas magisches passierte. Die Eulen fingen an zu singen, wer wusste schon das Eulen so wunderschön singen können?

Die Suche nach dem Mabon ging weiter und so kamen wir zu den Adlern. Der Spielplatz war ihr zu Hause. Hier war er, der Adler von Gwernabwy, auf der Rutsche, und pickte nach den Sternen.

Hier kämpfte ich wieder mit ihm. Wie wir es schon so oft in der Vergangenheit getan hatten. Er versuchte mich zu fangen und ich zog ihn unter Wasser. Und wieder schlossen wir Frieden miteinander. Mein alter und müder Körper wurde von uralten Speerwunden befreit.

 

Dann war es Zeit, das jeder unser Reich besuchte. Da wir ein fürchterliches Heulen hinter einer Mauer aus Stein hörten. Es war ein Weinen, das da war, seit dem Anfang der EZit. Wir nahmen die Ritter in unsere Mitte und schwammen durch einen Fluss von singenden Menschen, und brachten sie zum Ort, an dem der Mabon heulte und weinte.

 

Niemals werde ich vergessen, wie König Artus und seine Armee die Schloßmauern einnahmen. So beeindruckend! „Lord oft he Rings“ trifft „Monty Python“.

In der Zwischenzeit haben wir den Mabon befreit und brachten das Goldene Kind  zum Hofe von Knig Artus. Dort empfingen wir alle einen Segen von seiner strahlenden Persönlichkeit. Wir alle haben ein freundliches Gesicht gesehen und haben eine wunderschöne Stimme in einer alten Sprache singen hören, aber wir können nicht wirklich sagen, wer der Mabon ist.

 

Die Magie dieses Spiels, das Mysterium der Suche, der Spaß und die Zusammengehörigkeit, die wir alle spürten, blieb mit uns das ganze Gathering.

Ich sah Menschen Lachen und Weinen, intime Gespräche wurden geführt, es gab Gesang und Gedichte wurden gelesen und es wurde wild getanzt. Druiden waren verzaubert von den Geschichten die der zukünftige Chosen Chief erzählte. Sie ist eine wahre Bardin voller Geschichten und Zauber.

 

Von der Stille im Meditationszelt zum kichern ums Feuer. Ich habe alles gesehen.

In jedem Lächeln, in jedem Tanz, in jedem Lied.. war der Mabon.

In jeder liebevollen Umarmung, in jeder Lektion… war die Modron.

Ich war zurück am Ursprung. Ich wurde Wiedergeboren.

 

Fliesst mit dem Leben

Die Stärke liegt in der Stille

 

Seit ein wenig albern. 

 

Corine Streefkerk