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    <title>f825a2dcfaf340b9ac82e3515695f200</title>
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    <description>Der Blog von Welt der Linden e.V. über Druidentum, Natur und Magie</description>
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    <item>
      <title>Pflanzen zu den Jahreskreisfesten</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/my-post4261fe93</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Beltane und die Brennnessel
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/brennnessel2-c6d3b10c.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ja, ich weiß: Spricht man von Beltane oder der Walpurgisnacht kommt einem sofort die Maibowle und der Waldmeister in den Sinn.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich möchte hier aber ein weiteres Kraut vorstellen, dass mit dem Fest der Fruchtbarkeit in Verbindung steht: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Brennnessel
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Nicht nur, weil sie zu dem Zeitpunkt in voller Kraft steht und frisches Grün liefert, sondern auch, weil es aus den Getränken – in diesem Falle Bier – verschwunden ist, weil es ein „Feuer in den Lenden“ hervorrufen soll ... wenn das nicht zu Beltane passt ... aber dazu später mehr.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Brennnessel als Pflanze
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Die Brennessel (Urtica dioica), auch Große Brennnessel genannt, aus der Familie der Brennnesselgewächse ist, wie der lateinische Name schon andeutet zweihäusig. Dass heißt, es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Wer also die wunderbaren Brennnesselsamen im Spätsommer ernten möchte, halte nach den weiblichen Pflanzen Ausschau, die dann an den vollgepackten herabhängenden Samensträngen erkennbar sind. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Gattungsname der Brennnessel leitet sich dabei vom lateinischen Wort „urere“ (= brennen) ab und verweist auf die Brennhaare der Pflanze, die beim Kontakt mit der Haut Schmerzen und Quaddeln verursachen. Andere Namen dieser altbekannten Heilpflanze sind auch Hanfnessel, Saunessel, Donnernessel, Feuerkraut oder Teufelskraut.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Brennnessel-Arten sind windbestäubt und sind keine Nektarpflanzen für Insekten. Aber dafür sind Brennnesseln eine sehr wichtige Futterpflanze für Schmetterlingsraupen. Für die Raupen von fast 50 Schmetterlingsarten sind die Brennnesseln eine Futterpflanze. Die Schmetterlingsarten wie der Admiral, das Tagpfauenauge, der Kleine Fuchs, den man auch Nesselfalter nennt, und das Landkärtchen sind beispielsweise auf die Brennnessel angewiesen, denn andere Pflanzenarten kommen für diese Arten als Futterpflanze nicht in Betracht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In Deutschland kommen noch die Kleine Brennnessel (ihre Brennhaare sind schmerzhafter finde ich), die Röhricht-Brennnessel und die Pillen-Brennnessel vor. Alle Arten werden in ähnlicher Weise genutzt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es ist schwierig, die Brennnessel mit anderen Pflanzen zu verwechseln, da ihre Eigenschaft mit Brennhaaren ausgestattet zu sein spätestens beim Pflücken bemerkt wird. Wird man nicht mit Schmerzen begrüßt, hat man wahrscheinlich die Taubnessel erwischt, die ebenfalls essbar ist, aber medizinisch anders verwendet wird.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Brennnessel kommt weltweit vor (mit Ausnahme der Antarktis). Ein starker Brennnesselbestand gilt allgemein als Zeiger für einen stickstoffreichen Boden. Man findet sie daher auf früher besiedelten Gebieten, weil es dort zu einer größeren Ansammlung von stickstoffhaltigen Substanzen wie Kompost, Exkrementen und dergleichen kam. Ihre Eigenschaft als Stickstoffanzeiger führte allerdings auch dazu, dass auf Luftbildern nach großen Brennnesselbeständen gesucht wurde, um an den Stellen nach Massengräbern nach den Weltkriegen zu schauen ...
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Brennnessel und ihre Geschichte und Symbolik
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Die Brennnessel hat eine lange Geschichte in der Welt der Spirits. Als Symbol für Stärke, Intuition und Weisheit wurde sie in vielen Kulturen verehrt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So war sie bei den Wikingern beispielsweise ein Symbol für Widerstandskraft und Schutz. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Durch ihre Eigenschaft bei Berührung ein Brennen zu verursachen brachte ihr den Glauben ein, sie sei eine Pflanze für eine starke Abwehr gegen böse Geister und negative Einflüsse. Brennnesseln wurden als eine Art Schutzschild um den Hof oder in der Nähe der Haustür angepflanzt oder aufgehängt, um das Heim vor schädlichen Einflüssen und böse Geister zu bewahren. Aber auch das Tragen von einem Beutel mit getrockneten Brennnesseln oder das Räuchern von Brennnesselsamen (insbesondere in der Walpurgisnacht) galt als ein Schutz vor Teufel, Hexen, Geistern, Feuer und Blitzen. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Brennnessel war den ganzen Frühling hindurch ein wichtiges Schutz- und Glückskraut: Brennnesselpfannkuchen am Johannistag gegessen, sollte vor dem Zauber von Elfen schützen. Man sagte auch, dass, wenn man Brennnesselgemüse am Gründonnerstag isst, man vor Geldsorgen geschützt ist.  
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Frühling, der Zeit der Liebe und insbesondere zu Beltane wurde die Brennnessel ein Symbol für unerwiderte Liebe und es kam vor, dass manch einer sie als Liebesgeißel nutzte und sich damit peitschte. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/brennnessel2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Brennnessel und die Mythologie
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Brennnessel spielte auch eine bedeutende Rolle in der nordischen Mythologie. Wie ihr Name „Donnernessel“ zeigt, wurde sie mit dem Gott Thor Verbindung gebracht. Ihre stechenden Blätter symbolisierten Thors Stärke und die Macht seiner Blitze. Durch die Verwendung der Brennnessel war man durch Thor geschützt. Die Verbindung der Brennnessel mit dem Gott des Donners zeigt ihre Bedeutung als Symbol für Durchhaltevermögen und Wehrhaftigkeit. Bei Gewittern oder Stürmen warfen die Menschen Brennnesselbündel als Opfergabe für Thor ins Feuer und baten um Schutz vor den Blitzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine andere Eigenschaft, die die Menschen früher nutzten, findet man im Märchen „Die wilden Schwäne“ von Hans Christian Andersen, in dem ein Mädchen, um ihre elf Brüder von einem Fluch in Schwäne verzaubert zu sein zu erlösen, schweigend elf Jahre lang aus der Brennnessel Hemden herstellen muss.  Sie sammelte nachts Brennnessel von Friedhöfen, was ein Hinweis darauf sein könnte, dass Brennnessel Einfluss auf die Ahnenlinien haben könnte und damit die Kraft, die Familienlinie neu zu verknüpfen und alte Wunden zu heilen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Achtung Spoiler: Um es kurz zu machen: Sie schaffte es, trotz der Brennhaare der Brennnessel. Nur einem Hemd fehlte ein Ärmel. Ihr Bruder, der dieses Hemd zur Erlösung von dem Zauber trug, behielt ein leben lang einen Schwanenflügel und wurde zu einem der größten Schamanen seiner Zeit, da er in zwei Welten gleichzeitig lebte …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gebrüder Grimm kannten dieses Märchen als „Die zwölf Brüder“ und manchmal liest man von Raben statt von Schwänen. In England schrieb William Butler Yeats die Version „The Twelve Wild Geese“. Die wohl ursprünglichste und auch älteste Version dieses Mythos ist die irische Sage der Kinder von Lir, Oidheadh Chlainne Lir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Brennnessel und die Kleidung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie man aus dem Märchen erkennen kann wurde die Brennnessel auch zur Herstellung von Fasern verwendet, aus denen Kleidung, Segeltuch und Seile gefertigt wurden. Die langen, zähen Fasern der Brennnessel waren ideal, um strapazierfähige Stoffe herzustellen. Spätestens seit der Bronzezeit versorgten Brennnesseln die Menschen mit Fasern zum Weben von Stoffen, Leinen und Papier. Brennnesseln haben eine so starke Faser, dass bei der Ausgrabung von 2000 Jahre alten Gräbern noch intakte Kleidung aus Brennnessel zutage gefördert wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich fand heraus, dass meine Vorfahren aus dem Münsterland so genannte Nesselweber waren, die Nesselstoffe herstellten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch heute versucht man, die Brennnessel als Rohstoff für die Textilindustrie zu nutzen. Aber diese Pflanze ist sehr eigenwillig und lässt sich nicht auf großen, Flächen erntefreundlich anbauen…. Sehr wild, die gute….
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Brennnessel in Medizin und Kosmetik
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Brennnessel wurde auch als Heilkraut verwendet, denn sie gilt volksmedizinisch als appetitanregend, stoffwechselanregend, entgiftend, blutbildend, und wurde auch bei Frühjahrsmüdigkeit eigesetzt. Sie ist reich an den Vitaminen C und A, Mineralstoffen Eisen und Kalzium,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://deref-web.de/mail/client/HHYn9QNlEeI/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwww.lebenskraftpur.de%2Fblogs%2Fratgeber%2Fchlorophyll" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Chlorophyll
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und Antioxidantien. Ideal zur Kräftigung im Frühling nach einem langen harten Winter. Die Pflanze wurde auch als Tee oder Tonikum eingenommen, um den Körper nach langen Reisen oder anstrengenden Kämpfen zu stärken und wieder aufzufüllen. Brennnesseltee wird noch heute als Mittel zur Entgiftung verwendet, das den Körper von innen heraus reinigt und den Stoffwechsel anregen soll. Ihre blutreinigenden und entzündungshemmenden Eigenschaften machen die Brennnessel zu einer der vielseitigsten Heilpflanzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei einer längeren Brennnesselkur sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und den Mineralstoffhaushalt geachtet werden. Ebenso bei Herz- oder Nierenerkrankungen mit eingeschränkter Flüssigkeitsaufnahme und starken Harnwegsbeschwerden ist eine ärztliche Abklärung notwendig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber auch äußerlich wurde auf die Brennnessel zurückgegriffen: Eine Freundin erzählte mir, dass sie schon als Kind an Rheuma litt und daher während der Kuraufenthalte durch Brennnesselbüsche laufen sollte…unschön aber wirkungsvoll, denn die Brennhaare erzeugen ein langanhaltendes Wärmegefühl, fördert die Durchblutung und eignet sich deshalb hervorragend bei schmerzenden Gelenken, Rheuma- oder Ischiasbeschwerden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Volksmedizin diente die Brennnessel zur Linderung von Hautproblemen wie. Ein Aufguss aus Brennnesselblättern wurde oft als Waschung verwendet, um die Haut zu beruhigen und Entzündungen zu lindern. In Shampoos und Hautpflegeprodukten verwendet man die Brennnessel gern, um das Haar zu kräftigen und die Haut zu beruhigen. Insbesondere als Bestandteil von Haarwasser ist die Brennnessel bekannt. Da wir gerade bei den Haaren sind: Der Genuss von Brennnesselsamen führt durch die vielen Nährstoffe zu glänzenden Haaren, was nicht nur von Menschen genutzt wird: Manch ein Hundebesitzer bringt das Fell seiner Tiere durch das Füttern von Brennnesselsamen zum Glänzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tina Igelbrink
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bilder: Tina Igelbrink, pixabay
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 18:24:17 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Herbstein - la place du camp Weaving the Web 2027</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/herbstein-la-place-du-camp-weaving-the-web-2027</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Rapport sur le site - Réunion de l'équipe de planification
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_0453.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Lorsque je suis arrivé à Herbstein, j’ai eu l’impression que cet endroit m’accueillait comme une vieille amie. Dès mes premiers pas, une familiarité tranquille flottait dans l’air – presque comme si le sol lui-même reconnaissait mes pas.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Je me suis plongé dans le charme hivernal et sombre de cette région, où le silence parle son propre langage et où chaque respiration me relie plus profondément à la terre. Au-dessus de moi, des grimpereaux, des mésanges et des moineaux chantaient – leurs voix étaient un doux salut du printemps à venir. Des écureuils s'affairaient entre les branches, et alors que l'obscurité enveloppait le jour, le cri d'une chouette m'a procuré un sentiment de calme et de sécurité.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Cette nuit-là, un ciel d'une rare clarté s'est ouvert au-dessus du village de vacances. Les constellations semblaient me murmurer des histoires, et je sentais mes pensées s’envoler au loin – au-delà des forêts, vers des aspirations et des objectifs enfouis au plus profond de moi. Sous ce firmament scintillant, chaque mot, chaque sourire et chaque pensée semblait prendre tout son sens. Je sentais que tout ce qui est visible n’est qu’une partie d’un tissu plus vaste qui nous relie les uns aux autres.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ce tissu – aussi fin que la lumière dans la rosée du matin, aussi solide que les racines des vieux arbres – est devenu pour moi le symbole de notre thème : « Weaving the Web ». Je pouvais littéralement sentir comment les idées, les actions et les rencontres s’entremêlent pour former un réseau vivant : l’homme et la nature, le passé et l’avenir, le rêve et l’action. Chaque fil que nous tissons ensemble,apporte sa propre touche d'éclat à l'ensemble.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dans le sol gelé, j’ai déchiffré les traces du gibier – de discrets récits de la vie nocturne invisible, qui continue de suivre son cours dans un ordre silencieux. La rivière, sauvage et indomptable, délimitait un espace où la nature et l’homme peuvent respirer côte à côte. Je me suis laissée porter entre bosquets, sentiers enchantés et clairières ouvertes – des lieux qui invitent à s’attarder, à rêver et à écouter.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Une énergie particulière et lumineuse imprégnait cet endroit. Je la sentais dans le vent, dans les branches, dans la mousse sous mes pieds. C'était comme si les gardiens de cette terre nous observaient d'un regard bienveillant – comme s'ils voulaient dire : « Vous êtes les bienvenus. »
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          À la fin de notre cercle, un renard est apparu. Silencieux, vigilant, majestueux. Pour moi, il était un messager entre les mondes – l'animal totem de notre cercle, qui nous protégeait et me confirmait que nous étions sur la bonne voie.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          C’est ainsi que ce week-end de préparation à Herbstein m’a fait ses adieux, comme une compagne qui me chuchote : « Continue. » Je suis revenue en tant que membre d’une communauté qui relie le visible au mystérieux – avec en moi une étincelle porteuse d’idées, de confiance et de la certitude que chaque pas, aussi petit soit-il, fait partie d’un grand chemin commun.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anam Cara 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            photo: Anna Oakflower
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_0433.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 11:27:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/herbstein-la-place-du-camp-weaving-the-web-2027</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Herbstein - place of the Weaving the Web Camp 2027</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/herbstein-place-of-the-weaving-the-web-camp-2027</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         eport on the location – Planning team meeting
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_0453.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         When I arrived in Herbstein, it felt as though the place was welcoming me like an old friend. From the very first step, there was a quiet familiarity in the air – almost as if the ground itself recognised my footsteps.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         I immersed myself in the wintry, sombre charm of this land, where silence speaks its own language and every breath connects me more deeply with the earth. Above me, tree creepers, titmice and sparrows called out – their voices a quiet greeting of the coming spring. Squirrels scurried busily between the branches, and as darkness enveloped the day, the call of a tawny owl gave me a sense of peace and security.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         That night, a sky of rare clarity opened up above the holiday village. The constellations seemed to whisper stories to me, and I felt my thoughts drifting far away – beyond the forests, towards longings and goals that lie deep within me. Beneath this sparkling firmament, every word, every smile and every thought felt meaningful. I sensed that everything visible is merely part of a greater fabric that connects us all.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          This web – as delicate as the light in the morning dew, as strong as the roots of ancient trees – became for me a symbol of our theme: ‘Weaving the Web’. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          I could literally feel ideas, actions and encounters weaving themselves into a living web: humanity and nature, past and future, dream and deed. Every thread we spin together brings its own radiance to the whole.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          In the frozen ground, I read the tracks of the wildlife – quiet tales of the invisible life of the night, which continues to unfold in its silent order. The river, wild and unyielding, defined a space where nature and humanity are allowed to breathe side by side. I let myself drift amongst groves of trees, enchanted paths and open glades – places that invite one to linger, dream and listen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          A peculiar, luminous energy permeated this place. I felt it in the wind, in the branches, in the moss beneath my feet. It was as though the guardians of this land were watching over us with a benevolent gaze – as if to say: “You are welcome.”
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          As our circle drew to a close, a fox appeared. Quiet, alert, dignified. To me, it was a messenger between worlds – the spirit animal of our circle, protecting us and confirming to me that we are on the right path.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          And so this planning weekend in Herbstein bid me farewell like a companion whispering to me: “Keep going.” I returned as part of a community that connects the visible with the mysterious – with a spark within me that carries ideas, confidence and the knowledge that every step, however small, is part of a great shared journey.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           Anam Cara 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            pictures: Anna Oakflower
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_0433.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 11:21:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/herbstein-place-of-the-weaving-the-web-camp-2027</guid>
      <g-custom:tags type="string">Druidentum,kraftplatz,weaving the web</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Pflanzen zu den Jahreskreisfesten</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/pflanzen-zu-den-jahreskreisfesten</link>
      <description>Bärlauch Pflanzen Jahreskreis</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Alban Eilir - Bärlauch
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/9685995-landscape-3572374.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schon von weitem kann man ihn riechen, wenn man in zeitigen Frühling den Wald betritt: Der Bärlauch, auch Waldknoblauch oder Ramsen genannt, kann man zwar schon vor der Tag- und Nacht-Gleiche im Frühling finden, aber für mich gehört er definitiv in die traditionelle Gründonnerstags-Suppe oder auch Neun-Kräuter-Suppe. Umrankt von Mythen und Brauchtum, galt er in früheren Zeiten als heilige Pflanze. Seine frischen, grünen Blätter symbolisierten die wiedererwachende Natur nach dem Winter.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Der Bärlauch als Pflanze
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Der Bärlauch (Allium ursinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch (Allium) und eng mit dem Knoblauch (Allium sativum) verwandt. Die ausdauernde, krautige Pflanze ist ein Frühlingsblüher mit einer Zwiebel als Speicherorgan und wird ungefähr 20 bis 30 cm groß. Die Blütezeit reicht von März bis Mai und hängt stark von der geographischen Lage, Höhenstufe, Boden, Mikroklima und weiteren Faktoren ab. Nach der Blüte verschwinden der intensive Geruch und Geschmack des Bärlauchs. Dieser zieht sich bis zum Frühsommer wieder in die Erde zurück
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bärlauch ist in vielen europäischen Wäldern heimisch und bekannt für seinen würzigen, knoblauchähnlichen Geschmack. Die in manchen Gebieten heute noch übliche Bezeichnung "Ramser" oder "Rämsch" führt zum althochdeutschen Ausdruck "ramsada". Der mittelhochdeutsche Begriff "Rams" findet sich noch heute in vielen Ortsnamen, beispielsweise Ramsloh oder Ramsau.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Den Bärlauch findet man im zeitigen Frühling in feuchten Wäldern und gern an Bachläufen. Er wächst gerne in Buchenwäldern und Senken in denen sich das Wasser sammelt. Am Geruch kann ihn schon von weitem riechen. Dort bildet er dichte Teppiche aus großen, glänzenden, lanzettlichen Blättern, die fast den gesamten Boden bedecken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Bärlauch und seine Symbolik
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Pflanze galt schon zur Zeit der Germanen als Symbol des Frühlings und der Erneuerung. Es wurde angenommen, dass es den Körper von den letzten Winterkrankheiten reinigt und neue Lebensenergie verleiht. Mit seiner intensiven Wirkung auf das Immunsystem und seiner Fähigkeit, den Körper zu stärken zeigt der Bärlauch die wiederkehrende Kraft der Natur. Diese Erkenntnis konnte man in frühen Zeiten bei den Bären beobachten: Nach ihrem Winterschlaf im Frühling fressen Bären als erstes den Bärlauch. Man glaubte, dass er den Bären nach dem Winter ihre Kraft zurückgibt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Schon in der germanischen Mythologie war der Bärlauch dem Bären geweiht. Man glaubte, dass er Männlichkeit und Stärke verleihe und den Menschen vor bösen Geistern schütze. Der Bär war in vielen Kulturen ein heiliges Tier und symbolisierte Kraft, Mut, Stärke und Wildheit und fand Einzug im Brauchtum der Winteraustreibung und des Aufweckens des Frühlings. Aber auch außerhalb Europas war der Bär ein wichtiges Symbol, wie Darstellungen von Medizinmännern zeigen. Die Kraft des Bären sollte durch das Einhüllen in sein Fell auf den medizinkundigen "Schamanen" übergehen. Eine ähnliche Analogie findet sich in vielen Mythen im Bild des Bären als ein verwandelter Mensch wie das Märchen Schneeweißchen und Rosenrot zeigt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Bärlauch als Schutz
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Mittelalter galt der Bärlauch in vielen Kulturen als Schutzpflanze. Man sagte ihm nach, böse Geister abzuwehren und das Heim vor Unglück zu schützen. Er wurde oft in Bündeln in Haus und Hof gehängt, um Schutz zu bieten, das Böse zu vertreiben und sogar Krankheiten abzuwehren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Thüringen feierte man bis ins 20. Jahrhundert das Ramschelfest. Der Bärlauch, der am ersten Sonntag vor Walpurgis gesammelt wurde, sollte Schutz gegen böse Geister und Hexen bringen. Man glaubte, dass der starke Geruch des Bärlauchs die Hexen vertreiben konnte, so wie auch der Knoblauch ein Schutz vor Vampiren bieten soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Bärlauch ist also mit der Übergangszeit von Alban Eilier und Beltane verbunden. Ende April beziehungsweise Anfang Mai erreicht der Bärlauch sein Optimum an wirksamen Bestandteilen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/mivargof-bear-garlic-3946231.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Bärlauch und das Christentum
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Christentum wurde der Bär leider als Teufelssymbol dämonisiert und somit auch der Bärlauch verteufelt: Sein starker Geruch wurde als unrein angesehen. Die Wirkung, die er auf die Fruchtbarkeit hatte, führten dazu, dass man ihn auch mit dem Teufel assoziierte und deshalb aus dem Wege ging. Sogar das Bild des Teufels als Bär ist ein altes Motiv in der Mythologie.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Bärlauch in Medizin und Kosmetik
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon die Römer und Griechen verwendeten Bärlauch als Heilpflanze, besonders um die Verdauung zu fördern und den Blutdruck zu senken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Volksmedizin spielte der Bärlauch ebenfalls eine wichtige Rolle. Man nahm an, dass er gegen Frühjahrsmüdigkeit, Erkältungen, Bluthochdruck und Verdauungsbeschwerden hilft. Ich persönlich setzte eine Tinktur mit Bärlauch und Giersch an, die ich bei Frühjahrsmüdigkeit einsetze (Achtung, die ist sehr intensiv und scharf).In der modernen Medizin findet er Verwendung als Antibiotikum, antivirales Mittel, sowie als Entzündungshemmer.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Küche ist er flexibel einsetzbar, wie der Knoblauch auch. In Suppen, Rührei, Gemüse oder Nudelgerichten und Brotaufstrichen. Ich konserviere den Bärlauch, indem ich ihn mit Olivenöl in ein Glas schichte und im Kühlschrank aufbewahre oder eine Bärlauchbutter herstelle und diese in kleinen Portionen einfriere. Beliebt ist auch das Bärlauchsalz eine Mischung aus pürierten Bärlauchblättern und Salz, die getrocknet wird, oder in Essig eingelegte Bärlauchblüten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bärlauch sammeln mit Vorsicht!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Sammeln sollte man aufpassen, dass man ihn nicht mit dem giftigen Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen verwechselt. Durch das illegale entsorgen von Gartenabfällen in Wäldern kommt es gern zu Pflanzengesellschaften mit Kulturpflanzen, die eigentlich gar nicht im Wald vorkommen würden. So hat sich schon manches Maiglöckchen im Wald zwischen Bärlauch verirrt. Gerade wenn man versucht, den Bärlauch in großen Büscheln zu pflücken, ist die Gefahr da, ein anderes Kraut mit zu erwischen. Maiglöckchen und Herbstzeitlose sind sehr giftig, so dass ein Blatt im Pesto ausreicht, um im Krankenhaus zu landen was oft tödlich endet. Etwas, was man jedes Jahr wieder in der Zeitung lesen kann! Daher bitte: Bärlauchblätter einzeln und achtsam pflücken. Die sog. Handstraußregel verbietet ohnehin, den Bärlauch eimerweise aus dem Wald zu holen. Leider wird immer öfter beobachtet, dass Menschen ganze Wäschekörbe voll aus dem Wald tragen und ihn dann verkaufen, was nicht nur illegal ist, sondern auch langfristig der Pflanze und ihrem dem Lebensraum schadet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Autorin: Tina Igelbrink
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: pixabay
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/heykristine-blossom-5253639.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 21 Mar 2026 07:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/pflanzen-zu-den-jahreskreisfesten</guid>
      <g-custom:tags type="string">Jahreskreis,Druidentum,Pflanzen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/ramboldheiner-landscape-4157637.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/ramboldheiner-landscape-4157637.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Herbstein - der Ort des Weaving the Web Camps 2027</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/herbstein-der-ort-des-weaving-the-web-camps-2027</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Bericht über den Ort - Treffen vom Planungsteam
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_0453.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         vAls ich in Herbstein ankam, fühlte es sich an, als würde mich der Ort wie eine alte Freundin empfangen. Schon beim ersten Schritt lag eine stille Vertrautheit in der Luft – fast so, als erkenne der Boden selbst meine Schritte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich tauchte ein in den winterlich-düsteren Charme dieses Landes, wo die Stille ihre eigene Sprache spricht und jeder Atemzug mich tiefer mit der Erde verbindet. Über mir riefen Baumläufer, Meisen und Spatzen – ihre Stimmen ein leiser Gruß des kommenden Frühlings. Eichhörnchen huschten geschäftig zwischen den Zweigen, und als die Dunkelheit den Tag umhüllte, schenkte mir der Ruf eines Waldkauzes ein Gefühl von Ruhe und Geborgenheit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In jener Nacht öffnete sich über dem Feriendorf ein Himmel von seltener Klarheit. Die Sternbilder schienen mir Geschichten zuzuflüstern, und ich spürte, wie meine Gedanken weit hinausdrifteten – über die Wälder hinweg, hin zu Sehnsüchten und Zielen, die tief in mir liegen. Unter diesem funkelnden Firmament fühlte sich jedes Wort, jedes Lächeln und jeder Gedanke bedeutungsvoll an. Ich spürte, dass alles Sichtbare nur Teil eines größeren Gewebes ist, das uns miteinander verbindet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dieses Gewebe – fein wie das Licht im Morgentau, stark wie die Wurzeln alter Bäume – wurde für mich zum Sinnbild unseres Themas: „Weaving the Web“. Ich konnte förmlich fühlen, wie sich Ideen, Handlungen und Begegnungen zu einem lebendigen Netz verweben: Mensch und Natur, Vergangenheit und Zukunft, Traum und Tat. Jeder Faden, den wir gemeinsam spinnen, trägt seinen eigenen Glanz in das Ganze.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im gefrorenen Boden las ich die Spuren des Wildes – leise Erzählungen vom unsichtbaren Leben der Nacht, das in seiner stillen Ordnung weiterwirkt. Der Fluss, wild und unbeugsam, begrenzte dabei einen Raum, in dem Natur und Mensch nebeneinander atmen dürfen. Ich ließ mich treiben zwischen Baumgruppen, verwunschenen Pfaden und offenen Lichtungen – Orte, die zum Verweilen, Träumen und Lauschen einladen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine eigentümliche, helle Energie durchzog diesen Ort. Ich spürte sie im Wind, in den Ästen, im Moos unter meinen Füßen. Es war, als beobachteten uns die Hüter dieses Landes mit einem wohlwollenden Blick – als wollten sie sagen: „Ihr seid willkommen.“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Beim Abschluss unseres Kreises erschien ein Fuchs. Leise, wachsam, würdevoll. Für mich war er ein Bote zwischen den Welten – das Krafttier unseres Kreises, das uns schützte und mir bestätigte, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So verabschiedete mich dieses Planungswochenende in Herbstein wie eine Gefährtin, die mir zuflüstert: „Geh weiter.“ Ich kehrte zurück als Teil einer Gemeinschaft, die das sichtbare mit dem geheimnisvollen verbindet – mit einem Funken in mir, der Ideen, Zuversicht und das Wissen trägt, dass jeder noch so kleine Schritt Teil eines großen gemeinsamen Weges ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anam Cara
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_0433.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 20:52:37 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/herbstein-der-ort-des-weaving-the-web-camps-2027</guid>
      <g-custom:tags type="string">Druidentum,kraftplatz,weaving the web</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Pflanzen zum Jahreskreisfest</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/pflanzen-zum-jahreskreisfest</link>
      <description>imbolc - pflanzen zum Jahreskreisfest</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Imbolc - 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  
         Das Schneeglöckchen
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/schneegl%C3%B6ckchen+ralphs_fotos.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fotos: pixabay
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Um die Zeit des Imbolc-Festes fällt eine kleine Pflanze besonders auf: Klein und zart kämpft es sich durch den harten Boden und dem Schnee, um Bote des Frühlings zu sein, obwohl die Landschaft um es herum noch gar nicht danach aussieht: Das Schneeglöckchen (Galanthus). In England gibt es sogenannte Schneeglöckchen-Festivals, bei denen Besucher durch große Schneeglöckchen-Wiesen spazieren können. (eine Übersicht ist hier zu finden:
          &#xD;
    &lt;a href="https://blog.the-british-shop.de/page/view/2025/02/snow-drop-festivals-mit-schneegloeckchen-den-fruehling-begruessen)"&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            https://blog.the-british-shop.de/page/view/2025/02/snow-drop-festivals-mit-schneegloeckchen-den-fruehling-begruessen)
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          In unseren Gefilden gilt das kleine Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) als heimisch. Der lateinische Name Galanthus heißt "Milchblume". Schneeglöckchen werden aber auch Februar-Mädchen, Lichtmess-Glöckchen, Lichtmessglocken, Marienkerzen, weiße Jungfrau oder wenig schmeichelhaft, Weißglatze genannt. Die Vielzahl der Namen deutet darauf hin, dass es ein wichtiges Symbol in der europäischen Kultur eingenommen hat.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im englischen heißt Schneeglöckchen "Snowdrop". Es wird angenommen, dass dieser Name von den Perlen-Ohrringen inspiriert wurde, die Frauen im 16. und 17. Jahrhundert gern trugen (Beispiel: Johannes Vermeer "Das Mädchen mit dem Perlenohrring")
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Das Schneeglöckchen als Pflanze
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Schneeglöckchen gehören zur Familie der Amaryllisgewächse und sind mehrjährige, winterharte Zwiebelpflanzen. Es gibt weltweit etwa 20 verschiedene Arten. Die Pflanzen werden zwischen 10 und 30 cm hoch und zeichnen sich durch schmale, grüne Blätter sowie hängende, weiße Blüten aus, die an kleine Glocken erinnern.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Die Blütezeit beginnt je nach Witterung bereits im Januar oder Februar und reicht bis in den März hinein. Sie sind besonders widerstandsfähig und trotzen selbst Schnee und Frost. Sie bevorzugen feuchte, nährstoffreiche Böden und wachsen in Wäldern, Gärten und Parkanlagen. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Botanisch gesehen ist es ein Frühblüher, was es nur deshalb schafft, weil es eine Zwiebel als Wurzelspeicherorgan besitzt. Die darin enthaltenen Nährstoffe erlauben es ihm, sich schon so früh im Jahr in der freien Landschaft zu zeigen. Wenn erst einmal die Bäume belaubt sind würde zu wenig Licht für das Schneeglöckchen auf den Boden scheinen, so dass es weit vor dem Laubaustrieb erwacht. Schneeglöckchen sind für Bienen und andere Insekten eine wichtige Nahrungsquelle. Da sie früh im Jahr blühen, bieten sie Pollen und Nektar zu einer Zeit, in der viele andere Pflanzen noch nicht blühen. Besonders Wildbienen profitieren von den Blüten. Da Schneeglöckchen oft in naturnahen Wäldern wachsen, sind sie auch ein Indikator für gesunde Ökosysteme. Leider sind einige Arten aufgrund von Lebensraumverlust und illegalem Sammeln gefährdet.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das Schneeglöckchen und seine Symbolik
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch die Besonderheit der sehr frühen Blütezeit das Schneeglöckchen es tief in der europäischen Kultur verankert. Seit jeher galt und gilt es noch heute als Vorbote des Frühlings, als Zeichen des Neubeginns und der Hoffnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bereits in vorchristlicher Zeit war das Schneeglöckchen bei keltischen und germanischen Stämmen ein Symbol für den Sieg des Lichts über die Dunkelheit und den Triumph des Lebens über den Winter. Es wurde auch ein Vermittler zwischen den Welten und somit auch ein Symbol für Transformation.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während keltischer der Imbolc-Zeremonie nahm das Schneeglöckchen eine zentrale Rolle ein, denn sie galten als erste Boten der Göttin Brighid. Die Blüten markierten den heiligen Moment des Übergangs vom Winter zum Frühling in keltischen Kalendern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch in weiteren Ritualen fand das Schneeglöckchen schon früh Verwendung, welche noch lange nach der Einführung des Christentums in ähnlicher Form beibehalten wurden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schon keltische Stämme nutzten Schneeglöckchen in rituellen Waschungen in Reinigungszeremonien, um negative Energien zu entfernen und Körper sowie Geist auf den Frühling vorzubereiten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das Schneeglöckchen als Orakel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manch ein Druide interpretierte das Blühmuster von Schneeglöckchen (es gibt viele verschiedene Arten von Schneeglöckchen) als ein Orakel für das kommende Jahr und die Ernte. Auch später noch in Bayern diente das Schneeglöckchen der Wettervorhersage, denn die Bauern deuteten die Blühdichte von Schneeglöckchen als Vorhersage für die Härte des kommenden Winters und planten entsprechend ihre Aussaat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das Schneeglöckchen als Schutz
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Schneeglöckchen wurde aber auch als Talisman benutzt: Junge Krieger trugen getrocknete Schneeglöckchen als Amulette, um Mut und Klarheit in Schlachten zu bewahren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Getrocknete Schneeglöckchen wurden auch später noch in kleine Leinensäckchen genäht und als Talisman bei sich getragen. Dabei galten insbesondere die an Lichtmess gesammelten Blüten als besonders kraftvoll. Diese Amulette sollten Ihren Träger vor Unglück, Krankheit und negativen Einflüssen schützen, während Sie gleichzeitig Glück in geschäftlichen Unternehmungen und zwischenmenschlichen Beziehungen bringen sollten. Mithilfe spezieller Rituale die das Sammeln der Blüten bei Sonnenaufgang, das Sprechen bestimmter Schutzformeln und das Aufbewahren in geweihten Behältnissen beinhalteten wurde die Schneeglöckchenblüten zum Talisman. Die genaue Ausführung dieser Praktiken wurde mündlich von Generation zu Generation weitergegeben und bildete einen wichtigen Bestandteil der lokalen Schutzmythen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fand man ein einzelnes Schneeglöckchen, so sollte man sich damit über die geschlossenen Augen streichen. Das verhieß Schutz vor Krankheit für das ganze Jahr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus der Slowakei ist überliefert, dass die Zwiebeln der Schneeglöckchen traditionell an Kühe verfüttert wurden, damit ihnen die Hexen nicht die Milch stehlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei germanischen Stämmen wurde das Schneeglöckchen um ihre Wohnstätten gepflanzt, weil die glaubten, dass Schneeglöckchen könne dunkle Mächte fernhalten und so vor Geistern schützen. Auch später noch pflanzte man in Schwaben Schneeglöckchen rings um die Höfe, da man glaubte, sie würden böse Hausgeister fernhalten und Glück ins Heim bringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/snowdrops-etienne+f59.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das Schneeglöckchen und die Liebe
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Symbol für Hoffnung und Neubeginn wurde das Schneeglöckchen auch für Fruchtbarkeitsrituale und Orakel verwendet. So legten Junge Frauen in Sachsen Schneeglöckchen unter ihr Kopfkissen, um von Ihrem zukünftigen Ehemann zu träumen. Im Rheinland gingen kinderlose Paare zu Schneeglöckchen und baten um Kindersegen, während Sie Blütenblätter in fließendes Wasser streuten. Schüchterne Männer, die nicht wagten ihre Auserwählte anzusprechen, trugen ein Schneeglöckchen am Revers, so dass diese wusste, was er für sie empfand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Blumensprache erhielt das Schneeglöckchen die Bedeutung für jugendliche, reine Liebe. Darüber hinaus gilt die zarte Blume als Symbol des Trostes. Deutsche Dichter der Romantik entdeckten in Schneeglöckchen ein perfektes Motiv für Ihre poetischen Werke als Symbole für unschuldige Sehnsucht und melancholische Schönheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das Schneeglöckchen im Christentum
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Christentum erkannte früh das spirituelle Potenzial der Schneeglöckchen und integrierte Sie in die religiöse Symbolik. Hier steht es als Zeichen der Jungfräulichkeit Marias und der Auferstehung Christi. Nach einer christlichen Erzählung verwandelte ein Engel fliegende Schneeflocken in Blumen, um Adam und Eva neue Hoffnung zu geben, nachdem sie aus dem Garten Eden vertrieben waren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als lebende Erinnerung an die Reinheit des Glaubens und die Verheißung des ewigen Lebens kultivierten Klöster diese Blüten gezielt in Ihren Gärten. Die weiße Farbe der Blütenblätter wurde hier als Manifestation göttlicher Gnade interpretiert, während Ihr Erscheinen im Spätwinter als Symbol für die Hoffnung auf Erlösung galt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Mittelalter wurde die Schneeglöckchen-Blüte, insbesondere während der Fastenzeit und des Marienfestes Lichtmess ein wichtiges Symbol. Die ersten Schneeglöckchen des Jahres wurden in den Klöstern Europas gesegnet und als heilige Reliquien behandelt. Auch in kirchlichen Kunstwerken fand das Schneeglöckchen seinen Platz, wodurch ihre christliche Symbolik tief in der kollektiven Spiritualität verankert wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das Schneeglöckchen heute in der Medizin und Kosmetik
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wird angenommen, dass das Schneeglöckchen vor dem Zweiten Weltkrieg in Europa keine Rolle als Arznei spielte. Vereinzelt war es medizinisch wohl in Gebrauch. So sind etwa in der "Cynosura Materiae Medicae Continuata" einige medizinische Anwendungen beschrieben. Medizinisch wurde das Schneeglöckchen beispielsweise auch im Schwarzwald benutzt. Die bei Mondschein gesammelten Schneeglöckchen-Zwiebeln wurden für Salben gegen Rheuma und Gelenkschmerzen verwendet. Da Schneeglöckchen heute als giftig eingestuft werden, ist von einer Nachahmung abzuraten. Schneeglöckchen enthalten Alkaloide, die für Menschen und Tiere giftig sind. Besonders in den Zwiebeln ist die Konzentration hoch. Beim Verzehr können Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In anderen Verbreitungsgebieten hat die Verwendung von Schneeglöckchen als Heilpflanze jedoch Tradition. Als Hydrobromidsalz ist es beispielsweise in Bulgarien und anderen Ländern Ost- und Zentraleuropas unter dem Handelsnamen Nivalin® seit 1958 zugelassen. In den letzten Jahren ist der Wirkstoff Galanthamin fokussiert worden. Der Extrakt soll helfen, den Prozess der neurologischen Degeneration bei der Alzheimer-Krankheit zu verlangsamen. Darüber hinaus sind Anwendungen als Schmerzmittel und Mittel gegen Kinderlähmung dokumentiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Forschungen mit dem Kaukasus-Schneeglöckchen, bestätigten inzwischen seine traditionelle Nutzung. Auch gegen Hautkrebs wirksame Bestandteile wurden identifiziert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wegen des steigenden Bedarfs an Galanthamin, waren etwa die Schneeglöckchen-Wildbestände in Bulgarien bedroht. Die Entwicklung einer Methode zur industriellen synthetischen Herstellung, macht die Medikamenten-Produktion inzwischen von den natürlichen Ressourcen unabhängig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rumänische Wissenschaftler entdeckten ihre antioxidative Kraft. Das macht sie zu einem begehrten Wirkstoff für Anti-Aging-Produkte. Beliebt ist Schneeglöckchen-Kosmetik dagegen in Fernost. Nach einem koreanischen Patent, soll eine Formulierung mit Galanthus nivalis Samen-Extrakt feuchtigkeitsspendende, aufhellende und die Hautelastizität bessernde Wirkungen haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tina Igelbrink
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: pixabay
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 01 Feb 2026 07:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/pflanzen-zum-jahreskreisfest</guid>
      <g-custom:tags type="string">Jahreskreis,Druidentum,Pflanzen</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/schneegloeckchen+sunflair.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/schneegloeckchen+sunflair.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gedanken zur Wintersonnenwende</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/gedanken-zur-wintersonnenwende</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Man spürt schon, dass etwas in der Luft liegt.  Es ist kalt und dunkel. Man möchte sich am Liebsten Zuhause einmummeln mit einem Gewürztee und wenn man hat: An einer Feuerstelle.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das moderne Leben sieht jedoch meist ganz anders aus. Dabei wäre es gerade jetzt zurzeit des
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Rückzugs der Natur wichtig, selbst auch zur Ruhe zu kommen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Damit das im stressigen Alltag mit Familie, Arbeit und geschäftigem Treiben möglich ist, muss man
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          erstmal wissen, was man eigentlich gerade braucht. Oft ist es gar nicht so viel….
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Einfach mal nur atmen, langsam, ein und aus, ... und dann spüren, was höre ich? Was fühle ich? Was
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          rieche ich? Was sehe ich? Kann ich was schmecken? Und dann weiterfragen: Wie geht es mir gerade?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wo drückt gerade der Schuh? Was beschäftigt mich gerade? Was möchte ich jetzt in diesem Moment
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          tun? Was brauche ich jetzt gerade? Das muss gar nicht viel groß und wundervoll sein….
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei mir ist es oft einfach nur ein kurzes Durchatmen, das mir hilft mich in dieser Zeit nicht selbst zu
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          verlieren. Oder das Radio und die Musik, das Geplapper der Welt ausschalten. Die Gewürze beim
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Backen mal intensiv wahrnehmen. Manchmal brauche ich mehr: Eine Tasse warmen Tee und eine
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          leuchtende Kerze. Diese kleinen Auszeiten können so viel Kraft schenken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/20251207_184530.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch viel schöner ist es, raus zu gehen. Nicht in den Trubel, sondern in die Natur. Anstatt auf den
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weihnachtsmarkt in den Wald, Park, Friedhof, Wiese, Garten, Terrasse, …Schon zwei, drei Minuten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           können sehr stresslösend sein. Einfach mal nicht erreichbar sein, die angefangene Email einfach 10
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Minuten später losschicken, einfach mal kein Foto machen und posten, nur DA sein, atmen…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders intensiv ist das Atmen zusammen mit Bäumen: Sich an den Stamm lehnen und sich beim
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           atmen vorstellen, dass, dein Ausatmen, das enthält, was der Baum zum Einatmen braucht und dass
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sein Ausatmen, dass enthält, was Du zum Einatmen brauchst. Ich nenne es für mich „Kreisatmen“,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           weil ich mir den Weg der Atemluft vor meinem inneren Auge wie einen Kreislauf zusammen mit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           dem Baum vorstelle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber auch: Sich helfen lassen, Aufgaben auch mal abgeben, darüber nachdenken, was wirklich alles
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sein muss und was auch gar nicht sein muss. Klar sind selbstgebackene Plätzchen was Schönes, aber
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zum Treffen eine Packung gekaufter Kekse mitzubringen ist doch auch mal völlig okay! Es geht beim
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Treffen nicht um die Plätzchen. Es darum, dass man sich die Zeit genommen hat, zu kommen und zu
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           bleiben und nicht darum zuvor noch zwei Stunden in der Küche gestanden zu haben, um dann völlig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gestresst und genervt zum eigentlich schönen Treffen zu kommen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einfach mal die eigenen Erwartungen an sich überdenken und sich fragen, was wirklich wichtig ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber es kann auch sehr schön sein, mal die Dunkelheit zu zelebrieren. Einfach mal nicht das
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Licht anschalten und den Tee in einer Atmosphäre trinken, die nicht alles beleuchtet. Die Dunkelheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           lässt die Ruhe zu, das Innehalten, das sich wiederfinden und wertschätzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn die Dunkelheit einem unangenehm ist, dann kann man eine Kerze anzünden und sich in ihrem
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schein mit dem Blick verlieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um mir stärker bewusst zu werden, dass nun die Dunkelheit die Zeit Qualität ist, habe ich meinen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Adventskranz (zur Irritation meiner Familie) andersherum entzündet. Ich beginne mit vier Kerzen am
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. Advent und lösche mit jedem Adventssonntag eine Kerze mehr, so dass kurz vor der Sonnenwende
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           das ganze Licht gelöscht ist. Absolut dunkel, aber mit der Vorfreude auf das, was kommt. Am Tag der
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sonnenwende dann wird die erste Kerze wieder entzündet und mit den nächsten vier Wochen (bis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ungefähr Imbolc) wird auch das Licht wieder Stück für Stück mehr, sowohl draußen als auch auf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           meinem Adventskranz. Dieser Kranz begleitet mich also auch durch die Rauhnachtszeit, die das
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Innehalten und das In-Sich-Gehen noch mal intensiviert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um mich stärker mit den Elementen zu verbinden und sie in mein Bewusstsein zu bringen, ist mein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Adventskranz mit vier unterschiedlich farbigen Kerzen bestückt: rot, gelb, grün und blau
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/20251130_150810.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 09:15:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/gedanken-zur-wintersonnenwende</guid>
      <g-custom:tags type="string">Jahreskreis,winter,Druidentum</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/20251130_150810.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/20251130_150810.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rituale im Schnee</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/rituale-im-schnee</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Rituale im Schnee - ein Bericht über den Ritual 2 Workshop
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/Bild1.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Endlich war es wieder so weit: Ein Treffen von Druiden in entspannter Umgebung.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Für den Ritualworkshop II von Matt McCabe und Anna Oakflower Ende November 2025 machten sich Druiden aus alles Himmelsrichtungen auf, um sich im ruhigen bayrischen Örtchen namens Voitmannsdorf auf dem Avena-Hof zu versammeln, um gemeinsam Rituale zu gestalten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als wir am Freitagabend ankamen, herrschte ein wirbeliges Treiben bis sich alle gegenseitig begrüßt und herzlich umarmt hatten, so als hätte man sich vor Jahren das letzte Mal gesehen. Wunderbar.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Noch bevor zum Abendessen gerufen wurde, versammelten wir uns im Seminarraum, der mit einer schönen Mitte gestaltet war. Diese ließ schon darauf schließen, was uns in den nächsten Tagen beschäftigen sollte
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ging darum, die drei keltischen Reiche Himmel, Land und Meer mit allen Sinnen zu erleben und sie in einem Ritual für alle erfahrbar zu machen. Keine so leichte Aufgabe wie man zunächst glaubt.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Die Aufregung wurde zunächst groß, als das erneute betreten des Seminarraums von den beiden Kursleitern besonders berührend und mit bedecktem Haupt von statten ging. Umso fokussierter und ruhiger war es nach dem Ritual dann im Raum, erfüllt von den geflüsterten Worten und der besonderen Stimmung.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Nach einer Vorstellungsrunde, in der der Fokus auf die Verbindung zum eigenen Wohnort lag, ging es zum Essen, wo man sich weiter austauschen konnte. Mit wunderbarem Essen im Magen und vielen neuen Geschichten im Ohr ging es noch einmal in den Seminarraum für weitere Aufgaben.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          So ging ein langer Tag zu Ende.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/Bild2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag wie bei Druiden nicht ungewöhnlich ging das muntere Treiben beim Frühstück weiter. Konnte man schon ahnen, dass der anstehende Tag voller Erfahrungen und Erkenntnisse sein wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so war es auch: Es wurden Geschichten aus Bildkarten erschaffen, sich durch ein Steinorakel neu in Gruppen zusammengefunden, Spaziergänge durch eine druidischer Brille betrachtet in der kalten, aber klaren Umgebung des Hofes unternommen. Die AWEN-Gesänge führten zu Gänsehautmomenten – es sollten nicht die einzigen bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/output-D9AC7949-2176-4ACD-BEF8-A10A6D30113A.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bilder: Tina Igelbrink 1-4 und Conny Blütenmeer (Bild 5)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 15:01:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/rituale-im-schnee</guid>
      <g-custom:tags type="string">Druidentum</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/Bild1.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/Bild1.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>auf alten Pfaden - Ein Herzensprojekt</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/auf-alten-pfaden-ein-herzensprojekt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Auf den alten Pfaden von Perchta zu Samhain 
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/Perchta+als+Wa-chterin+der+Totenruhe.PNG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           1. Eine moderne Geschichte:  Die Nacht des Übergangs
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Der Nebel kam früh an diesem Tag. Schon am Nachmittag legte er sich über die Hügel der Buckligen Welt, wie ein stilles Meer aus silbrigem Atem. Die Sonne schien müde, und die Erde roch nach feuchtem Laub und Rauch.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bria zog den Mantel enger um sich und stieg den alten Hohlweg hinauf, der zum Waldrand führte. In ihrer Hand trug sie eine kleine Laterne, in der das Licht flackerte – nicht stark, aber beständig. Seit Kindheitstagen kannte sie diesen Weg. Früher war sie mit ihrem Großvater hier gewesen, um „die Ahnen zu grüßen“, wie er es nannte. Damals hatte sie es nicht verstanden – warum man in der Dunkelheit hinausgeht, wenn alle anderen sich ins Warme zurückziehen. Heute wusste sie es besser.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es war der Abend von Samhain, der Nacht, in der die Schleier dünn werden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der man die Stimmen hört, die sonst im Wind verwehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der man sich erinnert, woher man kommt – und was man loslassen darf.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bria stellte die Laterne am Waldrand ab. Der Wind trug das Rascheln der Buchenblätter zu ihr, das ferne Rufen eines Käuzchens, das Schnaufen des Bodens, der sich unter der Kälte spannte. Sie nahm einen kleinen Stein aus der Tasche – glatt und rund, ein Stück Bergkristall, das sie tagsüber am Bach gefunden hatte. Er fühlte sich kühl an, doch zugleich lebendig, als würde er die Schwingung des Ortes in sich tragen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Für das, was war“, flüsterte sie, und legte den Stein ins Moos.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dann zog sie ein zweites kleines Stück hervor: ein Federchen, das sie auf dem Dachboden gefunden hatte, zwischen alten Spindeln und vergilbten Leinen – eine Gänsefeder. Sie erinnerte sie an ihre Großmutter, die einst in den Rauhnächten Geschichten von der Percht erzählt hatte, der Weißen Frau, die mit den Wildgänsen zieht und die Spinnerinnen prüft.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         „Für das, was kommen darf“, sagte Bria und legte die Feder neben den Stein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für einen Moment geschah nichts. Nur der Nebel bewegte sich, fließend und lebendig, als atme der Wald selbst. Dann aber glaubte sie, eine Bewegung zu sehen – nicht vor, sondern im Nebel.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ein Schemen, eine Silhouette. Ein Gesicht, das aus Licht und Schatten gewebt war. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bria erschrak nicht. Etwas in ihr erkannte diese Gestalt, lange bevor der Verstand es konnte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Frau im Nebel trug ein weißes Gewand, das wie Frost glitzerte, und in ihren Händen eine Spindel, auf der das Licht selbst gesponnen schien. Ihre Augen blickten tief, so alt wie das Land, und doch voller Güte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Perchta …“ flüsterte Bria, kaum hörbar. Die Gestalt neigte den Kopf, fast wie im Gruß. Dann sprach sie – nicht mit Worten, sondern mit einem Klang, der im Innersten vibrierte:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Du gehst, wo zwei Welten sich berühren.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Vergiss nicht: Das Ende ist der Anfang,
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          und Dunkelheit ist nur das Kleid des Lichts.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ein leiser Wind erhob sich, trug den Nebel fort – und die Gestalt war verschwunden. Nur die Laterne flackerte weiter.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bria blieb noch lange dort stehen, bis der Mond sich zeigte – ein fahles, rundes Auge über den Hügeln. Sie wusste, dass dies kein Traum gewesen war. Samhain hatte ihr die Schwelle geöffnet, und Perchta war hindurchgetreten – als Zeichen, als Erinnerung, als Segen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           2. Mythologie: Die Schwelle der Welten
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Samhain ist der Moment, an dem die Welt innehält. Das Licht ist geschwunden, die Ernte eingebracht, und das Leben zieht sich in die Tiefe zurück. Die Kelten sahen in diesem Zeitpunkt das Ende des alten Jahres und den Beginn des neuen – nicht im Frühling, sondern im Dunkel. In dieser Nacht öffnen sich die Tore zur Anderswelt. Ahnen, Geister und Naturwesen sind uns nah, und die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart lösen sich auf. Doch Samhain ist kein düsteres Fest. Es ist ein heiliges Innehalten – ein bewusster Schritt in den Kreis des Lebens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Perchta verkörpert genau diesen Übergang. Sie ist die Hüterin der Schwelle, die zwischen Licht und Schatten wandelt. Ihr Name – von „bercht“ = hell, leuchtend – verrät ihre zwiespältige Natur: Sie ist die Strahlende im Dunkel, die Dunkle im Licht. Sie bringt Ordnung in das Chaos, prüft, was Bestand hat, und führt die Seelen auf ihrem Weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So wie Samhain die Zeit der Ahnen ist, ist Perchta die Führerin der Ahnen, die Seelenbegleiterin, die das Gleichgewicht wahrt. In alten Sagen zieht sie mit den „wilden Seelen“ durch die Lüfte, begleitet von Gänsen, Wölfen oder Spinnrädern, die wie Sterne funkeln. Ihr Weg ist der Zyklus selbst – das ewige Werden, Vergehen und Wiederkehren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Begegnung von Samhain und Perchta zeigt sich eine uralte Wahrheit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Übergang ist kein Bruch, sondern ein Fließen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die Dunkelheit ist nicht das Ende, sondern der Schoß, in dem das Licht neu geboren wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Perchta erinnert uns daran, dass auch wir Teil dieses Kreises sind – dass wir Altes loslassen dürfen, um Neues zu empfangen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Samhain ist das Tor. Perchta ist die Stimme, die hindurchführt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           3. Naturspiritueller und druidischer Blickwinkel: Der Weg nach innen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im druidischen Weltbild ist die Natur nicht nur Kulisse, sondern Spiegel und Lehrmeisterin. Jeder Baum, jeder Stein, jeder Windstoß trägt Bedeutung – und jede Jahreszeit spricht ihre eigene Sprache. Samhain ist jene Zeit, in der die Erde ihre Energie nach innen zieht. Was über den Sommer gewachsen ist, kehrt nun in die Wurzeln zurück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für den Druiden ist dies keine Zeit der Trauer, sondern der Weisheit. Denn die Dunkelheit ist die Mutter des Lebens. Im Verfall liegt der Same des Neuen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Perchta verkörpert genau diese Erkenntnis: Sie ist die weibliche Kraft des Übergangs, das uralte Prinzip von Reinigung, Prüfung und Erneuerung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wie der Druide im Herbst die Kräuter trocknet, die Samen sortiert und das Feuer der Erkenntnis bewahrt, so sortiert Perchta die Seelenkräfte der Welt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Natur zeigt sich dieses Prinzip überall:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Laub fällt, um die Wurzeln zu nähren.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Der Frost kommt, um die Erde zu reinigen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die Tiere ziehen sich zurück, um neue Kraft zu schöpfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein druidisch inspirierter Mensch wird diese Zeit daher nicht mit Lärm und Ablenkung füllen, sondern mit Stille, Reflexion und Dank.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Samhain lädt ein, sich selbst zu prüfen:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was in mir darf gehen?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Was darf überwintern?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Welches Licht will ich im Dunkel hüten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein einfaches Ritual in dieser Zeit kann helfen, die Verbindung zu vertiefen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein kleines Feuer oder das Licht einer Kerze – ob in einer Schale oder am Waldrand – steht für die innere Flamme. Dazu legt man zwei Symbole: Eines für das, was gehen darf (z. B. ein trockenes Blatt), und eines für das, was bleiben soll (z. B. ein Stein oder Kristall).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann spricht man:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich lasse los, was mich bindet,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und bewahre, was mich stärkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Perchta, Hüterin der Schwelle,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           leite mich durch den Winter.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dies ist kein Zauberspruch im modernen Sinne – es ist ein druidisches Bekenntnis zur Kreislauferkenntnis. Man tritt bewusst in den Zyklus ein und wird Teil des heiligen Gleichgewichts zwischen Werden und Vergehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Perchta und Samhain lehren uns gemeinsam, dass wahre Magie nicht im Äußeren geschieht, sondern im Inneren – in der Wandlung des Herzens, im stillen Erkennen der eigenen Schatten und des darin verborgenen Lichts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Druide weiß: Wer durch die Dunkelheit schreitet, wird zum Lichtträger.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wer Perchta begegnet, begegnet letztlich sich selbst – der tiefen, uralten Seele, die im Rhythmus der Erde schlägt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           4. Herzensprojekt „Perchtas Pfad“: Eine Einladung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/Logo-braun-43384e92.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Perchtas Pfad ist mehr als ein Name – es ist eine lebendige Verbindung zwischen Mythos, Natur und Seele.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Herzensprojekt ist aus dem Wunsch entstanden, die alten Kräfte unserer Landschaft wieder erfahrbar zu machen: Die Magie der Hügel, die Sprache des Waldes, die Weisheit der Jahreszeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hier begegnen sich Volksglaube und Druidentum, alte Sagen und moderne Achtsamkeit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es geht darum, die uralten Geschichten nicht nur zu erzählen, sondern sie zu leben – in Ritualen, in Kunst, in Stille und Begegnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Samhain und Perchta sind dafür Sinnbild und Beginn:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie führen uns in die Dunkelheit, damit wir unser eigenes Licht finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie erinnern uns daran, dass Spiritualität nicht Flucht ist, sondern Heimkehr – zurück 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            zur Erde, zurück zu uns selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer diesem Weg folgt, entdeckt, dass in jedem Nebel ein Geheimnis liegt, in jedem Windzug eine Botschaft, in jedem Stein ein Gedächtnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Perchtas Pfad
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           möchte diese Verbindung wieder sichtbar machen – sanft, achtsam und im Einklang mit der Natur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn du dich von diesen Worten angesprochen fühlst, wenn du die Sprache des Landes wieder hören und seine Mythen neu entdecken möchtest, dann folge
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.instagram.com/perchtaspfad/?igsh=cTlnOHcyZnN3MGp0" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           @perchtaspfad
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           auf Instagram.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dort findest du Geschichten, Rituale, Hintergründe und Inspirationen, um die alten Wege im heutigen Leben wieder lebendig werden zu lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gehe den Weg mit offenem Herzen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und du wirst finden, dass Perchta nicht nur eine Sagengestalt ist –
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sondern ein Teil von dir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/Ovate+und+Perchta.PNG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Text von Siul, Fotos: Siul mit KI Unterstützung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 01 Nov 2025 07:00:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/auf-alten-pfaden-ein-herzensprojekt</guid>
      <g-custom:tags type="string">geschichten,Jahreskreis,Druidentum</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/Logo+braun.PNG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/Logo-braun.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eine Geschichte zu Samhain</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/eine-geschichte-zu-samhain</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die Geschichte von Cerridwen und Taliesin
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/anna+ceridwen+geshcihte+.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Geschichte von Ceridwen und dem Kessel 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geschichten wollen erzählt werden. Und so haben wir dieses Mal eine erzählte Geschichte für dich. Sie ist den OBOD Barden wohl bekannt, und was für ein besonderer Zeitpunkt zu Samhain die Geschichte von Cerridwen und dem Kessel zu veröffentlichen. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Hier ist die Version zum Lesen, wahrscheinlich nicht ganz identisch mit der erzählten Version, denn Geschichten leben und verändern sich. Du kannst dir die Geschichte auch anhören auf youtube: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://youtu.be/ilNjI865d_0"&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://youtu.be/ilNjI865d_0"&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           https://youtu.be/ilNjI865d_0
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Aber hier nun die Geschichte zum lesen: 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In den Bergen von Wales, die Snowdonia genannt werden, liegt eine besondere Stadt. Sie wird bewacht von Felsen und Adlern. Ihr Name: Dinas Affaraon. Dort hoch oben zwischen den Kristalltürmen der Stadt, leben die Pheryllt, druidische Alchemisten, und praktizieren die Künste der druidischen Magie – sie erforschen die Tiefen des Ozeans, das Herz der Erde, andere Zeiten und Galaxien. Sie wissen auch, wie man das Awen braut, den Kessel des leuchtenden Wissen, von dem drei Tropfen Erleuchtung bringen können. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und abends erwärmen sich die Pheryllts die Herzen mit den Geschichten und Liedern der Barden und tagsüber werden sie gestärkt mit den Kräutern und Ölen der Ovaten, der Heiler der Druiden. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nicht weit von Snowdonia liegt ein See. Lake Bala, wie er auch genannt wird. An diesem See wohnte ein Edelmann mit seiner Edeldame. Die Dame war niemand anderes als die Göttin Ceridwen. Sie hatte fließendes rotes Haar, blaue Augen und eine schöne Figur und mit ihrem Wissen rief sie bei manchem Bewunderung hervor, andere hatten eher Angst vor ihr. Zusammen hatten sie 2 Kinder, eine Tochter, Creirwy, diese war wunderschön und lieblich anzusehen. Der Sohn Morfran, Seerabe, aber war entstellt und nicht einfach anzuschauen. So wurde er auch Afagddu, völlige Dunkelheit, genannt. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ceridwen war fest entschlossen, dass ihr Sohn inspiriert und der beste Berater sein sollte, wenn er schon nicht hübsch anzusehen war. Sie hatte gehört von dem Gebräu des AWEN der Pheryllt in Dinas Affaraon und wusste, dass es ihrem Sohn helfen würde. Und so machte sie sich mit ihrem Pferd auf den Weg in die hohen Berge, zu der Stadt der Kristalltürme. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie klopfte an das große eiserne Tor und eine dunkelhaarige Frau mit sanften grauen Augen öffnete ihr und führte sie ohne Worte ins Herz der Stadt. Dort traf sie auf den Rat der Pheryllt, zudem sowohl Männer als auch Frauen gehörten. Sie hörten sich ihren Wunsch an und schließlich stimmten sie ihrem Begehr zu. Sie wurde in die Bibliothek geführt und der Hüter der Manuskripte öffnete ihr das Buch der Pheryllt, auf dessen Seiten fand Ceridwen die Formel für die Schaffung des Awen. Sie durfte die Formel abschreiben und wurde von der Torwächterin wieder vor die Stadttore geleitet. Auf ihrem Pferd ritt sie zurück zu ihrem Schloß und versicherte sich, dass es ihren Kindern gut ging. Danach machte sie sich sogleich an die Vorbereitungen für das Gebräu der Erleuchtung. Eine Anweisung war, einen Kessel vorzubereiten mit frischem Wasser. In diesen Kessel sollte sie Kräuter und Wurzeln sammeln, manche am Tag gesammelt, andere zur Nacht. Manche, wenn der Mond hell am scheint, andere wenn die Sterne am Himmel sichtbar sind, andere wiederum zum Aufgang der Sonne, oder zu ihrem Niedergang. All das für ein Jahr und einen Tag in einem großen Eisenkessel rühren. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ceridwen verließ ihr zu Hause beim Schein des Vollmonds und ging an den See. Vor ihr lag das Wasser des Sees und dahinter zeichneten sich die hohen Berge ab. Sie erhob ihre Hände und bat darum, dass ihre Vision, ihr Wunsch wahr werden würde. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nachdem sie ihren Zauber gewebt hatte, ging sie zum Schmied und bestellte einen breiten und tiefen Kessel, der zu der Hütte am See geliefert werden sollte. Sie überlegte gerade, wie sie für ein Jahr und einen Tag das Feuer hüten sollte, da begegnete ihr ein alter blinder Mann, geführt von einem Jungen. Sein Name war Morda – Meeresvater. Er hatte jahrelang im Wald als Köhler gearbeitet und so bot Ceridwen ihm und dem Jungen ein Dach über den Kopf und essen für ein Jahr und einen Tag, wenn die beiden für sie das Feuer hüten würden. Morda und Gwion Bach stimmten zu und so zogen sie in die Hütte ein. Nach ein paar Tagen wurde der Kessel geliefert und Ceridwen eilte, um Wasser zu holen. Währenddessen bereitete Morda und Gwion Bach das Feuer vor. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Jahr verging. Sommer wurde zu Herbst und Herbst zu Winter. Es wurde ein kalter Winter und Morda und Gwion saßen zusammen am Feuer und vertieben sich die Zeit mit Geschichten. Und dann wurde es Frühling. Ceridwen kam jeden Tag vorbei, zu den unterschiedlichsten Zeiten und gab ihre Kräuter und Wurzeln in den Kessel und sprach ihre magischen Wörter über das Gebräu. Und so wurde es Sommer und bald war ein Jahr vergangen. Morda spürte, dass das Feuer am ausgehen war und trug Gwion auf, nochmal ein Scheit nachzulegen. Und da geschah es, der Kessel brodelte über und 3 Spritzer trafen auf den Daumen von Gwion, der diesen schnell in den Mund steckte, um den Schmerz zu kühlen. In diesem Moment passierte einiges zur gleichen Zeit. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Kessel zischte und schrie und splitterte entzwei, das übrige Gebräu floss zum Lake Bala und vergiftete das umliegende Land. Das Gras wurde schwarz und die Pferde von Garanhir, die dort grasten starben. Gleichzeitig in diesem Moment wusste Gwion Bach alles. Er wußte, dass Ceridwen auf dem Weg war und dass sie vor Wut ihn töten würde. Und so rannte er los um zu fliehen. Ceridwen kam in der Hütte an und sah was geschehen war. All ihre Arbeit für ihren Sohn war umsonst gewesen. Sie wurde richtig wütend und schlug Morda. Sie sah, wie Gwion Bach sich in einen Hasen verwandelte, um schneller vor ihr fliehen zu können. Und so verwandelte sie sich in einen Jagdhund und jagte ihm hinterher. Sie holte schnell auf und Gwion Bach wusste nicht wohin. Doch da sah er einen Fluss und sprang hinein und im Sprung verwandelte er sich in einen Fisch und schwamm durch die Stromschnellen immer weiter. Ceridwen sprang ihm hinterher und verwandelte sich in einen Otter und teilte das Wasser mit Schnelligkeit. Auch hier holte sie schnell auf. Doch gerade als sie zuschnappen wollte, sprang der Fisch hoch hinauf und verwandelte sich in einen kleinen Vogel, der immer höher flog. Ceridwen sammelte sich und auch sie sprang in die Lüfte und wurde zu einem Falken, der kleine Vögel jagen konnte. Und so nahm sie die Verfolgung wieder auf und kam wieder nahe an den kleinen Vogel heran. Gwion entdeckte unter sich eine Tenne mit frisch gedroschenem Korn und lies sich fallen, um sich in all dem Korn zu verstecken. Doch Ceridwen verwandelte sich in eine schwarze Henne und präzise pickte sie sich Gwion als Korn unter Körnern heraus. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie hatte ihre Wut befriedigt und verwandelte sich wieder in ihre Gestalt. Doch wie das so ist, in Mythen, wenn eine Seele von einer Frau verschluckt wird, regt sich diese Seele und Ceridwen war schwanger. Als die Stunde der Geburt gekommen war, ging sie zum See und dort gebar sie einen Sohn. Sie brachte es nicht übers Herz ihn zu töten, wie sie es sich ursprünglich vorgenommen hatte und so packte sie ein Bündel und überließ das Kind dem See, dem Wasser und dem Schicksal. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Bündel trieb sicher auf dem Wasser und gelangte zum Wehr von Garanhir. Garanhir vergab jedes Jahr einem anderen Mann die Rechte, das Wehr zu fischen. Es gab immer reichlich und guten Fang. Dieses Jahr durfte Elffin die Netze spannen. Doch es fand sich kein Fisch in seinen Netzen. Nur ein Bündel. Elffin öffnete das Bündel und verwundert sah er ein Baby vor sich mit blonden Haar. Er rief aus „ seht, eine leuchtende Stirn – Taliesin!“ – und zu seiner Verwunderung sprach das Baby: „Taliesin soll es sein!“ 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Elffin nahm das Kind mit nach Hause und zusammen mit seiner Frau sorgten sie für das Kind. Als Taliesin ein Junge von 13 Jahren war, reiste Elffin an den Hof des Königs Maelgwn. Dort erzählte er von seinem Sohn, der der beste Barde von allen war. Maelgwn nahm dies als Angriff war und ließ Elffin in den Kerker werden. Taliesin hörte davon und reiste an den Hofe Maelgwn und dort stellte er sein Talent unter Beweis und lähmte die Zungen der Barden. Er erkärte dem König, dass er Erster der Barden für Elffin ist und seine Heimat die Sommersterne sind. Und er rief einen mächtigen Sturm herauf, bis der König ein einsehen hatte und Elffin wieder freigab. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Selbst Merlin hatte eins gesagt: „da ich Merlin, neben Teliesin nur zweiter bin, lasst meine Worte als Wahrheit gehört werden.“ Deshalb ist es für manche klar, dass der Geheime der Insel Merlins die Insel von Taliesin sei – Die Insel der Dichter und Träumer und derer die nach der Weisheit suchen. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Geschichte von Ceridwen und dem Kessel, nacherzählt von Anna Oakflower Oktober 2025
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         , 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 20:59:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/eine-geschichte-zu-samhain</guid>
      <g-custom:tags type="string">geschichten,märchen,Jahreskreis,Druidentum</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/kornawen.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/kornawen.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kreativität zu Alban Elfed</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/kreativitaet-zu-alban-elfed</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         eine Geschichte und ein Gedicht 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_4955-bc7dc863.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Dialog Tag und Nacht
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         N: sei gegrüßt Tag
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         T: sei gegrüßt Nacht
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         N: schön dich zu sehn, heute wo zwölf Stunden dir und zwölf Stunden mir gehören
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         T: heute wo die Waage ausgeglichen ist, tanzen wir zusammen im Wandel des Jahresrads
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         N: doch nur heute, denn ab Morgen halte ich das Zepter in der Hand, für das nächste halbe Jahr!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         T: Dunkler werden die Stunden, das Leben wird härter, darum danken wir heute der reichlichen Ernte, die
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         uns tragen wird durch die kalten Zeiten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         N: doch verleugne nicht die schönen Seiten der Dunkelheit. Die Stille in der wir Ruhe finden können und
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Geborgenheit. Nirgendwo lässt es sich so gut Träume weben, wie unterm Sternen Himmel.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         T: Doch um zu gedeihen braucht es Licht und Wärme und die schenke ich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         N: wie war, doch ist es die Nacht, die völlige Dunkelheit die das Licht gebiert.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         T: so sehen wir es ein, wir gehören zusammen jeder eine Seite der gleichen Münze, schon immer und
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         immer werden wir es sein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         BEIDE: Zum Leben braucht es uns beide und so verneigen wir uns am Wendepunkt der Zeit, an dem die
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Waage gerade steht, heute zur Herbst Tag und Nachtgleiche
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Anna Forest Dweller 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herbst im Auwald 2024
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich atme tief ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kühle frische Herbstluft füllt meine Lungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die verbleibenden Vögel zwitschern,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Laub raschelt unter meinen Schuhen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sonst ist es ruhig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sonnenstrahlen wärmen sanft meine Haut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich stehe am Ufer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ruhig fließt das Wasser vorbei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Sonne verbreitet leicht gedämmtes Herbstlicht,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           welches auf den Wellen funkelt,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und die Bunten Farben der verwelkenden Blätter erstrahlen lässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich genieße die Letzten Versuche des Sommers noch zu bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch wir wissen beide, er ist zu Ende.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Grey Eyed Wolf
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 06:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/kreativitaet-zu-alban-elfed</guid>
      <g-custom:tags type="string">geschichten,Jahreskreis,Literatur</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eine Geschichte zu Lughnasagh</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/my-post22f479ec</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         die Schnitterin geht um 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/schnitterin-KI-E-Stock-.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die ersten Nebel hingen bereits über den Feldern. Ein frischer Wind wehte über die Getreideähren und ein Gesang der Vergänglichkeit klang mit. Elara, die Schnitterin ging durch die Felder. Ihre Schritte so leise wie der Fall eines Herbstblattes, Ihr Umhang gewebt aus Mondlicht und Schatten, flatterte um sie herum, und ihr Antlitz war so blass wie der graue Morgen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Sie trug eine Sense, jedoch trug sie auch eine unsichtbare Waffe mit sich, die Veränderung im Gefüge der Dinge. Elara erntet nicht nur die Ähren des Getreides, sondern auch Leben, Erinnerungen, Träume und Hoffnungen. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zu Lughnasad trug es sich zu, dass der junge Milas im nahegelegenen Wald arbeitete, als ihm die sonst so vertraute Gegend seltsam anders erschien. Plötzlich stand Elara hinter ihm. Als er sie sah, erschrak er.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Elara sprach: „Fürchte dich nicht“ ich bin Elara die Schnitterin, ich zeige den Menschen nach einer Zeit der Fülle die Zeit der Ernte und der Veränderung. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Milas fing an Fragen zu stellen und war sehr neugierig was sie mit Veränderung meinte…. sie setzten sich beide auf einen alten Baumstumpf und Elara fing an zu erzählen und seine Fragen zu beantworten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Sie sprach: „Im Moment steht die Natur noch in der Fülle, jedoch alles was wir im Frühjahr gesät haben beginnen wir jetzt zu ernten und Vorräte für die dunkle Zeit des Jahres zu sammeln. Die Erdmutter beschenkt uns reichlich und sorgt für uns, dafür sollen wir dankbar sein. Milas wollte aber nun wissen, was es mit der Veränderung auf sich hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           Elara sprach:“ Mit meiner Sichel helfe ich, die Ernte einzubringen und kündige schon im Vorfeld meinen Bruder den „Gevatter Tod“ an. Geburt und Tod liegen ganz nah beieinander, das sagt uns die Natur, die sich auch immer wieder verändert, sie gebiert im Frühling neues Leben und holt es zu Anfang des Winters wieder zu sich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Elara sprach zu Milas: „So ist es auch bei euch Menschen. Was hast du in deinem Leben geerntet? Was hast du im Leben gegeben und bekommen? Was muss jetzt sterben? Was ist die Essenz deines Lebens? Er überlegte und sagte: „So habe ich das noch gar nicht gesehen.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Milas war sehr betroffen über die Fragen der Schnitterin Elara. Er versprach ihr, sich darüber Gedanken zu machen der großen Erdenmutter Opfer darzubringen und sich bei ihr zu bedanken für sein schönes Leben auf der Erde und das seiner Angehörigen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Milas hatte Tränen in den Augen, denn die Worte und Fragen von Elara hatten ihn tief berührt. Der Tag war beendet, sein Herz war von tiefer Dankbarkeit berührt und er hatte viel über das Leben und den Tod und den Kreislauf des Lebens gelernt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Elaras Arbeit war nun getan. Mit einem kurzen, stillen Lächeln drehte sie sich um und verschwand über die Waldlichtung und plötzlich war das nahegelegene Getreidefeld geerntet. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Schnitterin war da, die nicht nur das Getreidefeld erntet, sondern auch die Seelen befreit um sie zu etwas Größerem zu führen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bilder:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Conny Blütenmeer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            E Stock, KI generiert
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/schnitterin+KI+E+Stock+.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 05 Aug 2025 06:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/my-post22f479ec</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>ein Lughnasagh Abenteuer</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/ein-lughnasagh-abenteuer</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Der Held von Eichenhain
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/berry-3513546_1280-217e944a.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es war der erste August, der Tag des Lughnasadh-Festes, das in einem kleinen Dorf tief in den grünen Hügeln gefeiert wurde. Jedoch bestand dieses Dorf nicht aus menschlichen Bewohnern, sondern dort wohnten viele Tiere des Waldes. Der Bürgermeister Hubertus vom Eichenhain lud alle Dorfbewohner und die der Umgebung zum jährlichen Wettkampf der Tiere ein. Wie jedes Jahr sollten die Tiere ihre Geschicklichkeit und Stärke messen. Brunhilde Honigtatze, eine Schwarzbärin mit viel Erfahrung, kümmerte sich mit den Eichhörnchen und Mäusen um das leibliche Wohl, und sie war es auch, die das erste Brot aus dem ersten Korn backte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Etwas abseits des Dorfes lebte ein ungewöhnlicher Dachs namens Arävin. Tief unter einer uralten Eiche hatte er seine gemütliche Höhle. Denn Arävin war nicht irgendein Dachs – er war Arävin der Tapfere, der Superheld des Waldes! Diesen Titel haben ihm die Dorfbewohner gegeben, weil er immer wieder neue Dinge erfand, die er dann an seinem Gürtel trug. Und weil er sich zur Aufgabe gemacht hatte, Tieren in Not zu helfen. Egal, ob er ein kleines Hasenjunges bei einem Waldbrand rettete oder verlorene Kitze suchte und wieder zu ihren Eltern zurückbrachte. Er versuchte immer, den Rat seines Vaters zu befolgen: Mut war nicht die Abwesenheit von Angst, sondern helfen, wann es notwendig ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch trotz all seiner Heldentaten lebte Arävin zurückgezogen und stand nicht gerne im Mittelpunkt – schon lange hatte er den Wunsch, bei dem großen Lughnasadh-Sportwettbewerb teilzunehmen. Traute sich aber nicht, sich anzumelden. Er dachte, er wäre für so etwas nicht geeignet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als sich die Dorfbewohner versammelten, um die Kandidaten für den Wettbewerb bekannt zu geben, drängte sich der schelmische Fuchs Rudrik vor und verkündete: „Ich werde heuer zum fünften Mal in Folge der Sieger sein und dann bin ich der König der Felder.“ Mit übertriebener Siegergeste und lautem Lachen verspottete er die Versammlung. „Da eh niemand gegen mich antreten will, nehme ich den Preis gleich mit nach Hause.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Auch Arävin war zu dieser Versammlung gekommen, weil er neugierig war, wer dieses Jahr teilnehmen würde. Er hockte unter einem Baum und beobachtete das Spektakel. Er schüttelte den Kopf und ärgerte sich über den Fuchs. Über ihm im Baum saß Kiko der Rabe, der ebenfalls verärgert über die Siegessicherheit des Fuchses war. Kiko wusste, dass Arävin schon lange an dem Wettbewerb teilnehmen wollte. „Los, melde dich an, Arävin. Du wolltest immer schon mal teilnehmen. Nutze die Chance und zeige dem Fuchs, aus welchem Holz Dachse geschnitzt sind.“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bevor Arävin noch etwas sagen konnte – er wollte natürlich ablehnen – krächzte der Rabe in die Menge: „Hier – Arävin, unser Superheld, meldet sich ebenfalls als Kandidat.“ Die Menge jubelte, das würde ein toller Wettkampf werden. Der Fuchs lächelte: „Endlich ein würdiger Gegner.“ Innerlich schluckte der Fuchs, weil er um die Talente des Dachses wusste.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am nächsten Morgen erklangen Trommeln und Flöten, als die Tiere sich am Dorfanger versammelten. Die Disziplinen waren wie jedes Jahr: Hindernislauf über die Hügelfelder, die Speerkäfer hatten sich wieder für die Weitwurf-Disziplin zur Verfügung gestellt und Beeren balancieren durch den Slalom.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Als erstes stand der Hindernislauf an. Arävin kletterte zwar geschickt über Hecken, rollte sich unter Zweigen hindurch und nutzte einen Trick aus seinem Gürtel: eine Mini-Harpune, um sich über den Wassergraben zu schwingen. Jedoch war der Fuchs aufgrund seiner Größe einfach wendiger und gewann den ersten Wettbewerb.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dann war der Käfer-Weitwurf dran. Als Sieger der Vorrunde war der Fuchs als erster an der Reihe. Grob griff er in die Schale mit den Käfern und fischte sich einen heraus. Drohend sah er auf den Käfer hinab: „Wehe, du fliegst nicht ordentlich.“ Und schleuderte den Käfer fort. Nach gut 5 Metern kam der kleine Käfer am Boden auf. Die Menge applaudierte. Auch wenn viele das Verhalten des Fuchses nicht guthießen, fanden sie den Wettbewerb spannend. 
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Fuchs drehte sich um und ging triumphierend an Arävin vorbei. „Das musst du mir erst nachmachen.“ Arävin trat vor und spähte in die Schale. Ein dicker Käfer blickte zu ihm auf und lächelte ihn an. Er lächelte zurück und sagte: „Danke, dass du dich zur Verfügung stellst, Brumm. Wie geht’s den Kindern?“ „Denen geht’s gut, dank dir.“ Arävin holte zum Wurf aus und mit perfektem Schwung segelte Brumm dann über die Wiese – vorbei an allen bisherigen Rekorden. Es gab tosenden Applaus und Jubel. Diese Runde ging an den Dachs. Rudrik schäumte vor Wut.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Beim Beeren-Slalom, den die Maulwürfe gezogen hatten, ging es nicht nur um Schnelligkeit. Es mussten so viele Johannisbeeren wie möglich im Ziel ankommen. Wer eine Beere verlor, musste zurück zum Start und von vorne anfangen. Hier zeigten sich die größten Stärken des Dachses: Geduld und Strategie. Während der Fuchs sich vor Schnelligkeit fast überschlug und seine Beeren ständig verlor und von vorne beginnen musste, trappte der Dachs ruhig und gelassen durch den Slalom direkt ins Ziel.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Ziemlich zeitgleich kamen der Fuchs und der Dachs ins Ziel. Der Fuchs war nur einige Nasenlängen schneller. Er begann sofort einen Jubeltanz aufzuführen. „Ich bin der Sieger!! Ich bin der Sieger. Gebt mir meine Krone.“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dann mischte sich Hubertus, der Bürgermeister, ein: „Moment, Moment. Es müssen die Beeren noch gezählt werden. Frau Brunhilde, würdest du uns die Ehre erweisen?“ Die Bärin trat vor und zählte die Beeren. „Wir haben einen ganz eindeutigen Sieger.“ Sie nahm die Tatze des Dachses und riss ihn in die Höhe. „Den diesjährigen Wettbewerb der Tiere hat Arävin eindeutig gewonnen!“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Augenblicklich brach tosender Applaus und Jubel aus. Immer wieder wurde Arävin’s Name gerufen. Hubertus überreichte Arävin einen Ährenkranz, der aus den Ähren der ersten Ernte stammte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Irgendjemand aus der Menge krächzte: „Eine Rede! Wir wollen eine Rede.“ Der Dachs hob seine Pfote und deutete auf das Feld, die Sonne und die versammelten Tiere. „Dieses Fest ist für alle da. Egal, wie groß, laut oder stark man ist – wer hilft, wer mit Freude teilnimmt, gehört dazu.“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anam Cara, KI generiert
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brombeere: Pixabay Chiem Seherin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/lughnasagh+dachs.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 06:15:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/lughnasagh-dachs.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Geschichte zur Sommersonnwende</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/geschichte-zur-sommersonnwende</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Das Fest der Lichter
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/fee+elisabeth+ki.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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            mit KI erstellt 
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  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In einem geheimnisvollen Wald, verborgen hinter dichten Bäumen und schimmernden Wasserfällen, lebte das Volk der Feen und Elfen. Sie waren die Hüter des Waldes und sorgten dafür, dass die Natur in perfekter Harmonie wuchs und blühte. Jedes Jahr feierten sie zusammen mit den Tieren und Zwergen die Sommersonnenwende, das Fest der Lichter, bei dem die Kraft der Sonne ihren Höhepunkt erreichte und die Tage am längsten waren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der Nacht vor der Sommersonnenwende versammelten sich die Feen und Elfen am großen, alten Baum, dessen Äste sich weit über den Wald erstreckten. Der Baum war das Herz des Waldes, und seine Wurzeln waren so tief, dass sie bis in die geheimsten Geheimnisse der Erde reichten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Elfen und Feen mit ihren schimmernden Flügeln und glitzernden Kleidern, tanzten im Mondlicht. Die Feen, klein und zart, flogen umher und streuten funkelnden Feenstaub, der in der Luft schwebte und die Nacht in ein magisches Licht tauchte. Trafen die Feen auf Menschen, so erfüllten sie in dieser besonderen Nacht 3 Wünsche. Es war eine Nacht voller Vorfreude und Aufregung, denn das Fest der Lichter würde bald beginnen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als die Sonne am Morgen der Sommersonnenwende aufging, erstrahlte der Wald in einem goldenen Licht. Die Feen und Elfen schmückten den großen Baum mit bunten Blumen, leuchtenden Kristallen und glühenden Laternen. Jedes Wesen brachte ein besonderes Geschenk mit, um die Sonne zu ehren: frische Früchte, duftende Kräuter und funkelnde Edelsteine.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Anführerin der Feen, eine weise und schöne Fee namens Lyra, hatte eine besondere Aufgabe. Sie sollte das Licht der Sonne einfangen und es in einem magischen Kristall bewahren, damit die Kraft des Lichts den ganzen Sommer über im Wald leuchten konnte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           Doch in dieser Nacht hatte Lyra einen seltsamen Traum gehabt. Eine dunkle Wolke schwebte über dem Wald und drohte, das Licht zu löschen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Während das Fest begann und die Elfen und Feen tanzten, bemerkten sie, dass der Himmel sich verdunkelte. Eine unheimliche Stille legte sich über den Wald, und die fröhlichen Gesänge verstummten. Aus dem Schatten trat eine dunkle Gestalt hervor – ein verärgerter Zauberer, der die Macht der Sonne für sich beanspruchen wollte.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          „Ich werde das Licht für immer in meinen Händen halten!“, rief der Zauberer und hob seine Hände, um die Sonnenstrahlen zu fangen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Feen und Elfen waren entsetzt. Doch Lyra wusste, dass sie nicht aufgeben durften. Sie rief ihre Freunde zusammen und erklärte ihren Plan. „Wir müssen zusammenarbeiten, um das Licht zu schützen!“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Elfen formierten sich in einer Linie, während die Feen in den Himmel flogen. Gemeinsam schickten sie einen Regenbogen aus Licht auf den Zauberer zu. Der Zauberer lachte und versuchte, das Licht zu absorbieren, doch die Kraft der Gemeinschaft war stärker. Die Farben des Regenbogens umhüllten ihn und schlossen ihn in einen strahlenden Käfig aus Licht ein. Lyra nutzte die Gelegenheit und eilte zum großen Baum. Sie hielt den Kristall hoch und rief: „Möge das Licht der Sonne uns schützen!“ Ein lichter, heller Sonnenstrahl fiel auf den Kristall und erleuchtete den Wald in einem warmen, goldenen Licht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Dunkelheit wich zurück, und der Zauberer, besiegt von der Kraft der Freundschaft und des Lichts, verschwand in den Schatten. Der Wald erwachte erneut zum Leben, und die Vögel sangen ihre Lieder. Die Feen und Elfen jubelten und umarmten sich, dankbar für die Kraft, die sie gemeinsam entfaltet hatten. Das Fest der Lichter wurde zu einem unvergesslichen Ereignis. Sie tanzten bis in die Nacht, feierten die Sonne und die Freundschaft, die sie miteinander verband. Lyra wusste, dass die wahre Magie nicht nur im Licht lag, sondern auch in der Gemeinschaft und der Liebe, die sie teilten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Sommersonnenwende wurde zu einem Symbol für Hoffnung und Zusammenhalt im Wald. Von diesem Tag an feierten die Feen und Elfen nicht nur das Licht der Sonne, sondern auch die Stärke ihrer Gemeinschaft, die ihnen half, auch die dunkelsten Zeiten zu überwinden. Und so lebten sie glücklich und in Harmonie, während die Sonne über ihren magischen Wald strahlte.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschichte: Elisabeth Stock
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 21 Jun 2025 06:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/geschichte-zur-sommersonnwende</guid>
      <g-custom:tags type="string">geschichten,Jahreskreis,Druidentum</g-custom:tags>
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    </item>
    <item>
      <title>Eine Geschichte zu Beltane</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/my-postc84a5aa5</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Wie Elowen und Rhys die Liebe fanden 
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_1972.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Herzen eines grünen Tals, wo die Hügel in sanften Wellen zum Himmel aufsteigen, lag das Dorf Dunhaven. Der Frühling hatte seinen Zauber über die Landschaft gelegt, die Wiesen blühten in einem Meer aus Farben und der Duft von frisch gemähtem Gras lag in der Luft. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch das Leben der Dorfbewohner war von einer düsteren Vorahnung getrübt. Die Ernte war mager ausgefallen, der Winter hatte hart zugeschlagen, und der Geist des Winters, Cailleach, schien seine eisige Umarmung noch immer nicht ganz gelöst zu haben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch heute war Beltane, das Fest der Fruchtbarkeit des neuen Lebens und der Liebe. Ein Fest, das dem Winter den Kampf ansagen und die Rückkehr der Sonne und des Lebens feiern sollte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Dorfbewohner hatten sich auf dem Marktplatz versammelt, ihre Gesichter erstrahlten hell, vor Hoffnung und Vorfreude. Die Jüngsten Tanzten im Kreis, ihre Lachen hallten durch das Tal, während die Älteren Geschichten von vergangenen Festen erzählten und sich mit wärmenden Met stärkten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Zentrum des Platzes stand der Maibaum, ein majestätischer Baum, dessen Rinde mit bunten Bändern geschmückt war. Jedes Band stand für einen Wunsch, eine Hoffnung eine Bitte an die Götter um Segen und Schutz. Die Dorfbewohner tanzten um den Baum, ihre Schritte immer schneller, ihre Gesänge immer lauter, bis sie in Ekstase versanken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unter den Feiernden stand Elowen, eine junge Frau mit leuchtend blauen Augen und einem Lächeln, das die Sonne in den Schatten stellen konnte. Sie hatte schon viele Beltane Feste erlebt, doch dieses Jahr fühlte sich anders an. Sie spürte eine Sehnsucht, eine stille Hoffnung, die sie sich nicht erklären konnte. Der Blick ihres Herzens hing an einem jungen Mann namens Rhys, der mit seinen starken Armen und dem dunklen Haar, das ihm über die Stirn fiel, das Herz jeder Frau zum Schmelzen brachte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Rhys tanzte mit den anderen, doch seine Augen suchten immer wieder Elowen. Er sah, wie die Sehnsucht in ihren Augen leuchtete, und ein Gefühl der Verbundenheit, das er noch nie zuvor gespürt hatte, erfüllte ihn. Er wollte ihr nahe sein, ihr sagen, was er fühlte, doch die Angst, die sich wie ein eisiger Nebel über ihn gelegt hatte, hielt ihn zurück. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch das Schicksal hatte seinen eigenen Plan. Als der Tanz seinen Höhepunkt erreichte, schwang sich ein Band vom Maibaum los und landete direkt auf Elowens Kopf. Sie nahm es auf, spürte die warme Energie, die von ihm ausging, und in diesem Moment stand Rhys vor Ihr, ihre Blicke trafen sich. In diesem Moment war alles klar. Er war der Mann ihrer Träume, der Mann, der ihr Glück schenken würde. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gemeinsam tanzten sie unter dem Maibaum, ihre Herzen schlugen im Takt der Musik, ihre blickte trafen sich wie sprühende Funken, die ihre Seelen entzündeten. Und im Herzen des Dorfes, unter dem wachsamen Blick der Sonne, schlossen sie sich in einer Umarmung, die die Kälte des Winters endgültig verbannte und die Hoffnung auf eine reiche Ernte und eine glückliche Zukunft in ihr Herz pflanzte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Beltane Fest ging zu Ende, die Dorfbewohner kehrten in ihre Häuser zurück, erfüllt von Glück und Zuversicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           Der Maibaum stand noch immer majestätisch auf dem Platz, ein Symbol für die Kraft der Liebe, des Lebens und der Hoffnung, die selbst in der dunkelsten Zeit nicht erlöschen kann. Und Elowen und Rhys vereint durch das Band des Schicksals, blicken in eine gemeinsame Zukunft, in der die Liebe wie der Frühling immer wiederkehren und ihre Herzen für immer in ihrem Bann halten würde.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 30 Apr 2025 09:18:30 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Geschichte zu Alban Eilir</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/geschichte-zu-alban-eilir</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Tag und Nacht geben sich die Hand 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es war einmal in einem weit entfernten Land, wo Tag und Nacht lebendig waren und ihre eigenen Persönlichkeiten hatten. Der Tag war ein fröhlicher, strahlender Charakter, der mit seinen warmen Sonnenstrahlen die Welt erhellte. Er liebte es, die Blumen zum Blühen zu bringen und die Vögel zum Singen zu animieren. Die Nacht hingegen war geheimnisvoll und ruhig, mit einem sanften, silbernen Licht, das die Sterne zum Funkeln brachte. Sie liebte es, die Welt in einen sanften Schlaf zu wiegen und die Träume der Menschen zu bewahren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Obwohl Tag und Nacht in Harmonie lebten, gab es vor der Tag- und Nachtgleiche einen kleinen Konflikt zwischen ihnen. Der Tag wollte immer länger bleiben, um die Welt zu erhellen, während die Nacht sich wünschte, dass die Menschen auch die Schönheit der Dunkelheit und der Sterne schätzten. So kam es zu einem Wettstreit, wer länger bleiben durfte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eines Tages, als der Himmel in leuchtenden Farben erstrahlte und die Sonne sich auf den Horizont zubewegte, bemerkte der Tag, dass die Menschen traurig waren. Sie schauten sehnsüchtig in den Himmel und wünschten sich, dass die Nacht nicht so schnell käme. Der Tag fühlte sich unwohl. „Warum sind sie so traurig?“, fragte er sich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der gleichen Nacht, als die Sterne funkelten und der Mond hell leuchtete, bemerkte die Nacht, dass die Menschen in ihren Betten lagen und von den Abenteuern des Tages träumten. Doch sie schienen auch etwas zu vermissen – die Farben und die Wärme des Tages.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Nacht seufzte und dachte: „Vielleicht sind sie nicht nur traurig über mich, sondern auch über das, was ich nicht bin.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am nächsten Morgen, als die Sonne aufging, hatte der Tag eine Idee. Er beschloss, der Nacht einen Besuch abzustatten, um mit ihr zu sprechen. „Nacht, ich habe bemerkt, dass die Menschen dich nicht immer schätzen. Sie vermissen die Farben und das Licht, wenn du kommst“, sagte der Tag freundlich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Nacht lächelte sanft. „Ich habe das auch bemerkt, Tag. Aber ich bringe den Menschen die Ruhe und die Träume. Vielleicht sollten wir gemeinsam etwas tun, um ihnen zu zeigen, dass wir beide wichtig sind.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So beschlossen Tag und Nacht, sich die Hand zu geben und eine besondere Vereinbarung zu treffen. Sie würden einen Übergang schaffen, in dem die Farben des Tages sanft in die Dunkelheit der Nacht übergingen. Der Tag würde seine letzten Strahlen in einem spektakulären Sonnenuntergang zeigen, während Nacht mit einem sanften Dämmerlicht einhüllte, was die Sterne zum Funkeln brachte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als der nächste Abend kam, geschah etwas Wundervolles. Der Himmel erstrahlte in leuchtenden Rot-, Orange- und Violetttönen, während die Sonne langsam unterging. Die Menschen traten aus ihren Häusern und schauten fasziniert zu. Sie fühlten sich glücklich und geborgen, als die Nacht sanft einbrach und die ersten Sterne am Himmel erschienen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von diesem Tag an gaben sich Tag und Nacht immer wieder die Hand. Sie schufen wunderschöne Übergänge, die die Menschen daran erinnerten, dass sowohl das Licht des Tages als auch die Stille der Nacht ihre eigene Schönheit hatten. Die Menschen lernten, die Farben des Sonnenuntergangs und die funkelnden Sterne der Nacht zu schätzen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch die Göttin Ostara freute sich sehr, dass sich Tag und Nacht die Hand gaben, denn sie konnte nun mit ihrem Wagen über den Morgenhimmel fahren und die Sonne in den Tag bringen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und so lebten Tag und Nacht in Harmonie, und die Welt erblühte in einem neuen Licht – einem Licht, das die Herzen der Menschen erfüllte und sie lehrte, dass es in der Verbindung von Tag und Nacht eine ganz besondere Magie gibt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 22 Mar 2025 07:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/geschichte-zu-alban-eilir</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Alban Eilir</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/alban-eilir</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Alban Eilir - Frühlingstag- und Nachtgleiche 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Bewohner des kleinen Dorfes Cairnwall waren alle geschäftig auf den Beinen. Der Frühling kehrte endlich zurück. Nach den langen, dunklen Tagen waren die ersten Sonnenstrahlen eine Wohltat. Auch wenn der Winter sich noch nicht geschlagen gab und immer wieder kalten Wind über die noch kahlen Felder rund um das Dorf blies, merkte man, dass die Natur erwachte.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Branwen, die Druidin des Dorfes, begann mit den Vorbereitungen für Alban Eilir, die Frühlingstag - und Nachtgleiche. Es ist die Zeit der perfekten Balance von Licht und Dunkelheit. Seit jeher feiern die Menschen den Beginn von Wachstum und Erneuerung. Die Erde wandte sich wieder dem Licht der Sonne zu und die Tage wurden länger.  
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Die Männer des Dorfes hatten bereits Holz für ein großes Feuer herangeschafft, das am Morgen entzündet werden sollte. Branwen legte noch getrocknete Kräuter auf den Scheiterhaufen, um das Feuer zu weihen. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Am Vorabend des Rituals zog sich Branwen in den nahen Wald zurück, um sich vorzubereiten. In dicke Felle gehüllt, saß sie an ihrem Lieblingsplatz und dachte über ihre innere Balance und ihre Wünsche für das kommende Jahr nach.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Noch in der Dunkelheit machte sie sich auf den Weg zurück in das Dorf. Die Hütten waren von Raureif überzogen. „Der Winter war noch nicht ganz verschwunden und es wird bestimmt noch einige paar Tage geben, wo er nochmal die Oberhand gewinnt.“ dachte Branwen, während sie den Blick über das stille Dorf schweifen lies. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Aus ihrer Hütte holte sie ihre Trommel, um die Dorfbewohner aufzuwecken und zum Ritualplatz zu rufen. Als alle versammelt waren, schob sich im Osten die Sonne über die Hügel. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Branwen entzündete das Feuer, wandte sich gen Osten zu und sprach in die Stille: „Wir begrüßen dich, Licht der Erde. Mit dir sprießen wieder die Pflanzen, die Luft erfüllt sich mit Vogelgesang und die Tiere erwachen aus dem Winterschlaf. Die Harmonie von Tag und Nacht soll sich auch in uns widerspiegeln.“ Sie begann einen rituellen Gesang, in den die Dorfbewohner einstimmten.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Während des allgemeinen Gesangs ging Branwen im Kreis umher und verteilte Samen. Mit einer Handbewegung signalisierte sie den Bewohnern das Singen langsam ausklingen zulassen.  
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Dann sagte sie: „Legt diese Samen zusammen mit euren Wünschen und Hoffnungen für das kommende Jahr in die Erde. So wachsen daraus nicht nur Pflanzen, sondern auch eure Träume.“
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Nach Beendigung des Rituales fanden sich alle im Versammlungshaus ein. Dort wurde gemeinsam gegessen, getrunken und gefeiert. Die Kinder hatten zur Vorbereitung Eier in den verschiedensten Farben bemalt und verschenken sie. Branwen hatte ihnen beigebracht, wofür die Farben standen: Rot für das Leben und Gelb für das Licht. Einige Eier wurden weiß gelassen, sie standen für die Reinheit des Neubeginns. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           So endete Alban Eilir im dem Dorf Cairnwall: ein Fest der Fruchtbarkeit, des Lichts und des Neubeginns. Es erinnerte alle daran, dass nach jedem Winter ein Frühling kommt.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Wickies Welt 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 19 Mar 2025 09:00:00 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Geschichte zu Imbolc</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/geschichte-zu-imbolc</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Schneeglöckchen
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/laemmer+theotherkev.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schläfrig wickele ich mein Tuch fester um die Schultern und trete hinaus in den Hof. Mein Atem hängt wie Nebel vor meinem Gesicht, und der Schnee knirscht unter meinen Stiefeln. Die Kälte hält das Land weiterhin fest im Griff. Doch heute Morgen ist etwas anders …
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es ist das Licht! 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In mir jubelte es: Die Tage werden länger. Dankbar für jeden zusätzlichen Augenblick Helligkeit blinzele ich dem Sonnenaufgang entgegen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und noch etwas hat sich verändert. Da, auf der Wiese unter dem Haselbusch, sehe ich sie: Die ersten Schneeglöckchen. Kleine, mutige Kämpferinnen, die sich erst durch die harte Erde und dann durch die Schneedecke gemüht haben. Um die zarten Blüten genauer betrachten zu können, knie ich nieder. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Schönheit inmitten des Winters,“ entfährt es mir leise. „Ihr seid meine Vorbilder für die letzten, verbleibenden Wintertage.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im Stall begrüßen mich die Schafe wie jeden Morgen mit einem leisen Blöken. Erfreut sehe ich, dass eines der Mutterschafe in der Nacht gelammt hat. Das Lämmchen liegt sicher im Stroh neben seiner Mutter. Als ich näherkomme, stehen beide auf. Die Lämmchenbeine sind noch wackelig, doch sein Blick ist schon voller Lebenskraft. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich lächele. Ein gutes Zeichen. Dieses erste Lamm des Jahres, stark und lebensfroh, verheißt ein gutes, fruchtbares Jahr. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Du bist mein Schneeglöckchen,“ flüstere ich ihm zu und streichele es sanft über den wollweichen Kopf. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wieder drinnen wartet der Frühjahrsputz. Ich trage alte, verbrauchte Dinge aus dem Haus, schrubbe den Ruß aus dem Kamin, fege die Spinnweben aus den Ecken. Mit jedem Wisch und jedem Eimer Wasser vertreibe ich die Dunkelheit aus unseren Räumen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am Abend feiern wir Imbolc - Lichtmess. Wir begrüßen die Rückkehr des Lichts. Es gibt Brot und Milch – Speisen, um den Segen der Göttin Brigid zu ehren. Als die Sonne hinter dem Horizont versinkt, entzünde ich die erste Kerze. Ihr Licht erfüllt den Raum, warm und golden. Ich schreibe meine Hoffnungen für das kommende Jahr auf, übergebe sie dem Herdfeuer und bitte Brigid, uns Kraft zu schenken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zuversichtlich denke ich daran, was vor uns liegt: Die Saat, die wir bald ausbringen werden, die Felder, die wieder grün werden - das Leben, das zurückkehren wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Imbolc ist ein Übergang – von der Dunkelheit zum Licht, vom Stillstand zur Bewegung, vom Winter zum Frühling. Und ich bin Teil dieses großen Wandels. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Danke, Licht, dass du zurückgekehrt bist und uns Hoffnung schenkst.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 01 Feb 2025 07:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/geschichte-zu-imbolc</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Licht ist neu geboren</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/das-licht-ist-neu-geboren</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Eine Geschichte zur Wintersonnwende
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_9001.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es herrschte völlige Dunkelheit. Die Schwestern atmeten schwer, sie fühlten die Röte auf ihren Wangen. Auch nach so unendlich vielen Jahren war das immer noch ein ganz besonderer Moment. Ehrfurcht erfasste sie auch nach so unzählbaren Malen jedes Mal von Neuem.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Leuchten war immer schwächer geworden, es hatte zu flackern begonnen und dann war der Moment gekommen. Ein kurzes Scharren der Scherenblätter und im geschäftigen Treiben der Höhle, in der sie saßen, hatte sich ein Raum der absoluten Stille gebildet, eine Insel des Friedens. Die beiden betrachteten liebevoll das letzte Glimmen. Das gehörte dazu. Es gab einen festen Ablauf in dem, was sie taten und der wurde strikt eingehalten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie erhoben sich von ihren Plätzen und traten aus der hohlen Eibe hinaus in die Dunkelheit der sternlosen Nacht. Es war die Gelegenheit, über ihr vollbrachtes Werk nachzusinnen, bevor sie wieder an die Arbeit gingen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So viele Geschichten waren erzählt worden, heilsame und herausfordernde. Sorgfältig hatten sie sich um ihr Werk gekümmert. Die Zuteilerin hatte mit größter Sorgfalt den Faden gleichmäßig zu einem Knäuel aufgewickelt. Das war ihre Aufgabe. Das und ihre dritte Schwester zu rufen, wenn sie spürte, dass es Zeit war. Darin bestand ihre Gabe. Sie fühlte es, wenn ein Faden lang genug gesponnen war und es Zeit war, das Knäuel zu beenden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ihre Schwester, die Spinnerin, verstand es vortrefflich, die kunstvollsten Garne zu spinnen. Die Fäden konnten stark, stabil und belastbar sein, aber auch zart, fein und fragil. Die Besonderheit ihrer Fäden lag darin, deren Beschaffenheit abzuwechseln. Wenn der Faden einmal etwas stärker oder robuster war, gefiel es der Spinnerin oft, darauf eine Weile einen zarteren und dünneren Abschnitt zu spinnen. Nur selten spann sie einen gleichmäßig dünnen oder robusten Faden. Sobald sie damit begann zu spinnen, begann auch der entstehende Faden, eine feine pulsierende Helligkeit auszustrahlen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sobald die Zuteilerin die Fertigstellung des Knäuels erkannt hatte, rief sie die dritte Schwester dazu. Die dritte Schwester, die Unabwendbare, brachte, wenn sie gerufen wurde, immer ihre alte große Schere mit, mit der sie den fertigen Faden abschnitt. Manchmal sah sie einen etwas wehmütigen Ausdruck in den Augen ihrer Schwestern, vor allem die Spinnerin schien manchmal das Gefühl zu haben, ihre Arbeit noch nicht beendet zu haben. Aber es gab einen festen Ablauf und der besagte, dass der Faden durchtrennt würde, sobald die Zuteilerin ihn für lang genug befunden hatte. Die Unabwendbare verstand die virtuosen Formen der verschiedensten Gespinste ihrer Schwester nicht, sie sah nur das vollendete Knäuel, das entstand, nachdem sie ihre Arbeit getan hatte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Ablauf besagte, dass nach dem Vollenden eines Knäuels Spinnerin und Zuteilerin vor die Höhle treten sollten, um ihren Geist zu reinigen und zu klären. Auf dem Weg zum Höhlenausgang legte die Zuteilerin das fertige Knäuel behutsam in den dafür vorgesehenen Korb. Es hieß, dass die fertigen Garne einer mächtigen und wissenden Frau gebracht wurden, die seit dem Anbeginn der Zeiten aus diesen Fäden ein kunstvolles Netz wob. Es hieß auch, dass sie verschiedene Knäuel derartig miteinander verarbeitete, dass es aussah, als würden sie miteinander tanzen, manchmal wild und manchmal ruhig und innig. Sie schien auch die unterschiedliche Beschaffenheit der einzelnen Fäden zu schätzen wissen und dachte sich in den immer wiederkehrenden Runden des Netzes neue und vielfältige Muster aus, die sie erschuf. Ihr Name war lange schon vergessen, obgleich ihr Netz, das sie kreisförmig webte, weithin berühmt war.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Spinnerin und Zuteilerin traten also aus der Höhle. Sie passierten die beiden Holunderbüsche, die den Eingang flankierten. Es war Nacht und kein Stern stand am Himmel. Die Dunkelheit dauerte nun schon auffallend lange. Alles war in einem wiederkehrenden Rhythmus eingebunden, das Spinnen, das Bemessen und das Durchtrennen, ebenso das Verweben der Garne oder das Atemschöpfen vor dem nächsten Faden. Und auch ein Kommen und Gehen von Hell und Dunkel gehörte dazu. Nun hatte die Spinnerin das Gefühl, das der neue Tag schon lange auf sich warten ließ...
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Stille und die undurchdringliche Dunkelheit hüllten sie ein und beide wurden sie ruhig und ihre Gedanken, welche es auch immer waren, zogen dahin. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie auf ein geheimes Zeichen wandten sie sich um und traten wieder in die Eibenhöhle ein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie bahnten sich ihren Weg zwischen den unzähligen anderen Schwestern, ihren Spinnrädern und Körben mit fertigen Knäueln. Sie waren zahllose Schwestern, denn tausende und abertausende Fäden wollten gleichzeitig gesponnen werden. Die leicht vor sich hin pulsierenden Fäden erleuchteten die Höhle mit einem schwachen, warmen Licht. Sie sahen ihre Schwester, die Unabwendbare, wie sie gerade ihre Schere wegsteckte und sich von einem Spinnrad abwandte. Alles hatte einen festen, wiederkehrenden Ablauf.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Schwestern nahmen ihre Plätze ein und die Spinnerin machte sich gerade daran, einen neuen Faden zu beginnen, als sie eine Berührung an ihrem Fuß spürte. Ein Eichenblatt war vom Wind in die Höhle geweht worden. So etwas geschah sonst nie. Versonnen blickte sie zum Eingang der Höhle und ihre Augen weiteten sich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am Horizont war ein Schimmern zu sehen, das schnell an Kraft zunahm. Die Zuteilerin folgte ihrem Blick und auch all die anderen Schwestern hielten in ihrem Tun inne und sahen den neuen Morgen dämmern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein erster Sonnenstrahl kletterte über den Horizont und fand seinen Weg genau in die hohle Eibe. Er fiel auf den neuen Faden in der Hand der Spinnerin und ein strahlendes, majestätisches Leuchten durchdrang den Faden, heller als alle anderen Fäden in der Höhle. Während Spinnerin und Zuteilerin noch ehrfürchtig den Faden betrachteten, begann rings um sie herum wieder das stetige Treiben. Geschichten wurden erzählt, Fäden gesponnen und aufgewickelt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Während sie den neuen Faden an ihre Schwester weiterreichte, raunte sie mit ihrer alten, rostig klingenden Stimme: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           „Das Licht ist neu geboren“.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          von Birdrider
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bilder: theotherkev auf pixabay, Anna Oakflower
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 20 Dec 2024 07:00:00 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Geschichte zu Samhain</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/my-post</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Erinnerungen
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_2876.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Benommen öffnete er die Augen und fühlte wie die Blutkruste aufbrach und sich wieder warmes Blut langsam an seine Schläfe hinab schlängelte. Wo war er? Sein Blick schweifte nach links und rechts und nur verschwommen nahm er andere Körper in seiner Nähe wahr. Sie alle lagen auf dem Boden, sowie er und tränkten mit ihrem warmen Blut die Erde. Er versuchte sich langsam aufzurichten und stellte zu seiner Überraschung fest, dass es einigermaßen ging. Mit einer Hand wischte er sich das Blut aus den Augen, welches nun in seine Auge rann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sein Blick schweifte weiter über das Feld und er sah überall die Leichen seiner Freunde liegen. Trauer erfasste ihn und zu dem Blut mischten sich ein paar Tränen, die über seine Wangen rannen. Nun erinnerte er sich auch wieder an die Schlacht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie hatten Aufstellung genommen, um sich den Horden der Finsternis entgegenzustellen. Der Anblick der Kreaturen in den Reihen ihrer Gegner ließ ihn beim Gedanken daran wieder erschauern. Das was dort ihnen gegenüberstand über traf bei weitem das, was er sich hätte ausdenken können. Er war der Meinung, dass nicht mal das krankeste Hirn sich etwas so grässliches hätte ersinnen können. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mutierte Menschen mit Vogelkrallen als Hände, oder mit Vogelköpfen auf den Schultern. Kreaturen mit riesigen Krallen oder mit langen Schwänzen, die in einer Art von Axt endeten. Die Waffen hatten Widerhaken wohin man blickte und waren schartig, rostig und zumeist schon blutüberströmt gewesen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach dem Aufruf der Befehlshaber waren sie aufeinander zugestürmt und schnell bohrten sich Äxte in Schultern und Schwerter trennten Köpfe ab. Überall spritze Blut und keiner konnte bald noch Freund von Feind unterscheiden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er focht um sein Leben und wusste nicht einmal ob er noch seine Freunde neben sich hatte oder schon im nächsten Augenblick ein Gegner neben ihm sein Schwert in seine Eingeweide rammen würde. Sein Blick wurde verschwommen und er schlug nur noch wild um sich. Überall waren Gegner, sie schienen förmlich aus dem Boden zu wachsen und er schlug sie ein ums andere Mal nieder. Einige seiner Gegner waren so verschlagen, dass sie sogar mit einem Bitten in den Augen auf ihn zukamen, doch er ließ sich nicht täuschen und stach ihnen sogleich diese falschen Augen aus. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An die letzten Stunden in der Schlacht konnte er sich kaum noch erinnern. Er kämpfte bis zum Sonnenaufgang und nun stand die Sonne hoch am Himmel. Welcher Tag heute war, er wusste es nicht. Hatte er nur ein paar Stunden bewusstlos gelegen oder Tage? Wie waren all seine Freunde umgekommen, er wusste es nicht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Um ihn herum sah er nur die Körper seiner Freunde liegen, manche stöhnten noch leise, doch die meisten waren schon kalt und tot. Wo waren die ganzen Leiber seiner Gegner, die er niedergemetzelt hatte? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Neben ihm schlug ein Soldat die Augen auf, doch als er ihn sah, bekam er einen schreckerfüllten Blick, stieß einen so grauenvollen Schrei voller Angst aus und verstarb im selben Augenblick. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er schaute sich um, hatte jemand diesen Moment noch miterlebt? Nein, anscheinend nicht. Doch was hatte diesen Mann so voller Angst werden lassen? Er war doch nur ein einfacher Mann, der gerade aufgewacht aus einer Schlacht auf einen blutdurchtränkten Boden saß. Er versuchte behutsam aufzustehen und es gelang recht gut. Sein Schwert fand er nicht weit von sich und nahm es, um sich darauf abzustützen als er langsam auf die Beine kam. Wieder schaute auf die blutigen Leiber ringsum ihn her und wunderte sich erneut, wie wenige Gegner hier in ihrem Blut lagen. Er hatte doch derer so viele getötet, wie konnten sie sich so weit weggeschleppt haben, dass sie nicht mehr zu sehen waren?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf sein Schwert gestützt, schleppte er sich einige Meter weiter und fand seinen besten Freund am Boden liegen. Eine riesige klaffende Wunde an seiner Seite tränkte den Boden mit rotem Naß. Er kniete zu ihm nieder und schaute ihn traurig an. Nicht einmal er hatte überlebt, sein Freund seit seiner Jugend. Als er die Hand seines Freundes nahm, spürte er noch Wärme in ihr und drückt sie kurz. Erstaunt sah er, wie sein Freund die Augen langsam öffnete und ihn mit Angst in den Augen ansah. Warum bloß? Ein Zittern in den Lippen zeigte ihm, dass sein Freund etwas sagen wollte und er kam mit seinem Ohr dicht an dessen Mund. Ein leises Röcheln entkam seinem Mund. „Wieso hast Du das getan?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er schreckte zurück und schaut ihn mit Panik in den Augen an, dann wurde sein Blick leer. Langsam setzte er sich zurück. Seine Hand fand an seinem Gürtel das kleine Messer, was er immer zum schneiden seines Brotes benutzte. Behutsam nestelte er es heraus, nahm es fest in seine Hand und führte es nach vorn. Ein verschlagenes Lächeln überflog sein Gesicht aus dem die Augen seelenlos auf seinen Freund blickten. Dieser wand sich und versuchte zu schreien. Mit den letzten Kräften versuchte er von seinem seelenlosen Freund wegzukommen, doch zuviel Blut hatte er schon verloren. Mit einem Ruck fuhr das Messer über seine Kehle und ein letztes Röcheln verkündete seinen Tod.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Benommen öffnete er die Augen und fühlte wie die Blutkruste aufbrach und sich wieder warmes Blut langsam an seine Schläfe hinab schlängelte. Wo war er? Sein Blick schweifte nach links und rechts und nur verschwommen nahm er andere Körper in seiner Nähe wahr. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie alle lagen auf dem Boden, sowie er und tränkten mit ihrem warmen Blut die Erde. Er versuchte sich langsam aufzurichten und stellte zu seiner Überraschung fest, dass es einigermaßen ging. Mit einer Hand wischte er sich das Blut aus den Augen, welches nun in seine Augen rann.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sein Blick schweifte weiter über das Feld und er sah dicht neben sich die Leiche seines besten Freundes liegen. Mit durchschnittener Kehle lag er dort und würde nie wieder bei ihm sein. Trauer erfasste ihn und zu dem Blut mischten sich ein paar Tränen, die über seine Wangen rannen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Birgit P. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 15:25:38 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Geschichte zu Samhain</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/geschichte-zu-samhain</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Seán Sprionlaithe
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_4597.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Eines Nachts trank Seán Sprionlaithe (auf Englisch: Stingy Jack), ein Mann, der für seine Gemeinheit und Bosheit bekannt war, in einer Taverne, als ein geheimnisvoller Mann in dunkler Kleidung hereinkam. Jack lud den Mann ein, einen Trank mit ihm zu teilen. Als Jack erfuhr, dass es sich bei dem Fremden um den Teufel handelte, war ihm sofort klar, dass dieser ihn holen wollte. Er musste schnell handeln, denn er war noch nicht bereit, zu sterben und in der Hölle zu schmachten. Als ihm die Rechnung für die Getränke präsentiert wurde, überzeugte Jack, der auch ein sehr kluger und verschlagener Mann war, den Teufel, sich in eine Münze zu verwandeln, damit Jack damit seine Rechnung bezahlen konnte. Der Teufel stimmte unter der Bedingung zu, dass er im Gegenzug Jacks Seele erhalten würde. Die beiden schlossen einen Vertrag und reichten sich die Hand.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber anstatt die Münze zu benutzen, um seine Rechnung zu bezahlen, nahm Jack, der ein schlauer Gauner war, sie mit und ritzte die Form des Kreuzes in die Münze. So konnte  der Teufel nicht mehr zurückwechseln. Der Teufel flehte und flehte Jack an, ihn gehen zu lassen, und schließlich willigte Jack ein, aber nur, wenn der Teufel versprach, die Seele, die Jack ihm schuldete, nie wieder einzusammeln. Der Teufel willigte widerwillig ein, und so kratzte Jack das Kreuz von der Münze und befreite den Teufel aus seiner Tasche. Der Legende nach war dies jedoch nicht das einzige Mal, dass Jack und der Teufel aufeinandertrafen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein paar Jahre später saß derselbe Stingy Jack in einem Obstgarten, als er erneut dem Teufel begegnete. Jack, der schlaue Trickster, der er war, überredete den Teufel, auf einen Apfelbaum zu klettern und Jack etwas zu essen zu geben. Der Teufel willigte ein, wiederum unter der Bedingung, dass Jack die Äpfel mit seiner Seele bezahlen würde. Aber als der Teufel im Baum war, schnitzte Jack, der ein schlauer Kerl war, ein Kreuz in den Stamm und hielt den Teufel gefangen. Jack und der Teufel einigten sich darauf, dass Jack ihn gehen lassen würde, wenn er zustimmte, Jack niemals in die Hölle zu bringen. Leider funktionierte diese Abmachung nicht, wie Jack es geplant hatte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als Jack schließlich starb, kam seine Seele in den Himmel. Gott weigerte sich jedoch, ihn wegen seiner Gemeinheit und seiner schlechten Taten hineinzulassen. Daraufhin begab sich Jack in die Hölle und suchte einen Ort, an dem seine Seele ruhen konnte. Doch der Teufel, der zu seinem Wort steht, lehnt auch Jack ab. Gefangen zwischen Himmel und Hölle, war Jacks Geist gezwungen, in der Welt der Lebenden umherzuwandern. Der Teufel hatte jedoch Mitleid mit Jack und bot ihm eine brennende Kohle an, um ihm den Weg zu leuchten. Da sie zu heiß war, um sie in der Hand zu halten, schnitt Jack eine Rübe aus und legte die brennende Kohle hinein. Wann immer die Menschen die Lichter aus den Sümpfen aufsteigen sahen, schrieben sie sie Jack und seiner Laterne zu, wie er durch die Welt wandert und einen Platz zum Ausruhen sucht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf Irisch sind sie als Seán na Gealaí oder Tine Ghealáin bekannt , auf Englisch Will O' the Wisps. Heute, am Oíche Shamhna, (Samhain Abend) schnitzen wir Rüben aus und stellen Kerzen hinein, um den Weg für die Seelen zu erleuchten, die in der Welt umherwandern und versuchen, das Tor zur Anderswelt zu finden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eimear Burke 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          übersetzt von deepl überarbeitet von Anna Oakflower
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seán Sprionlaithe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           One night, Seán Sprionlaithe, (in English - Stingy Jack), a man who was well known for his meanness and nastiness was drinking in a tavern when a mysterious man in dark clothes walked in. Jack invited the man to share a drink with him. Upon learning that the stranger was the Devil, Jack knew that he had come for him and he had to think fast as he wasn’t yet ready to die and go to hell. So upon being presented with the bill for the drinks, Jack, being also a very clever and devious man, convinced the Devil to turn himself into a coin so that Jack could use it to pay his bill. The Devil agreed on the condition that he would get Jack’s soul in exchange. A deal was struck and they shook hands on it.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           But instead of using the coin to pay his bill, Jack, being the sly trickster that he was, took it with him and carved the shape of the cross on the coin so that the Devil couldn’t change back. The Devil pleaded and pleaded with Jack to let him go and eventually Jack agreed, but only if the Devil promised to never collect the soul Jack owed him. The Devil reluctantly agreed and so Jack scratched out the cross on the coin and freed the Devil from his pocket. But according to legend, this wasn’t the only time that Jack and the Devil would meet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           A few years later, the same Stingy Jack was sitting in an orchard when he ran into the Devil once again. Jack, being the clever trickster that he was, convinced the Devil to climb into an apple tree and pick Jack something to eat. The Devil agreed, once again on the condition that Jack would pay for the apples with his soul. But once the Devil was in the tree, Jack, being a sly one carved a cross into the trunk, trapping the Devil. Jack and the Devil reached an agreement that Jack would let him go if he agreed to never take Jack into Hell. Unfortunately for Jack, this deal didn’t work out the way he planned.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           When Jack finally died, his soul went to Heaven. However, God refused to let him in because of his meanness and bad deeds. Jack then went to Hell, seeking a place for his soul to rest. But the Devil, true to his word, refused Jack as well. Trapped between Heaven and Hell, Jack’s spirit was forced to wander around the world of the living. The devil, however, felt sorry for Jack and offered him a burning coal to light his way. As it was too hot to hold in his hand Jack carved out a turnip and placed the burning coal inside. Thus, whenever people saw the lights floating out of the bogs, they attributed them to Jack and his lantern as he wandered across the world seeking somewhere to rest. They are known in Irish as Seán na Gealaí or Tine Ghealáin, in English Will O’ the Wisps. Today at Oíche Shamhna we carve out turnips and place candles in them to help light the way for those souls who are wandering the world trying to find the doorway into the Otherworld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eimear Burke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 15:02:30 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Eine Geschichte zu Alban Elfed</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die Welt in Balance oder Herbsttag und Nachtgleiche im großen Wald. 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Oh ja! Der Kuchen war super geworden, nicht einfach gut, nein super! Es hatte sich gelohnt, den weiten Weg in den Obstgarten beim alten Schloss zu gehen. Nur dort gab es diesen speziellen Pflaumenbaum. Meistens, wenn Frau Pflaumensucherin sich auf den Weg machte, um dort vorbeizuschauen, war diese spezielle Sorte Pflaumen noch nicht reif oder aber schon geerntet und gegessen. Aber in seltenen Jahren hatte sie Glück. Dieses Jahr war eines dieser Jahre, in denen sie mit vollen Händen nach Hause kam, ihr besonderes Kuchenrezept herauskramte, das was reserviert war für die besonderen Jahre und loslegte. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Frau Pflaumensucherin war eine gesittete Dachsfrau im besten Alter, wie man das so schön nannte, wenn der zweite Frühling an einem vorbeizog. Sie wohnte im Wald mit der alten Eiche, unter der jedes Jahr zu Mittsommer ein Riesenfest mit allen Waldbewohnern gefeiert wurde. Das Fest war schon lange vorbei und der Herbst stand vor der Tür. Es war Zeit die besten und leckersten Kuchen zu backen. Einige würden sie wohl langweilig nennen, sie hütete Kuchenrezepte - zuggegeben die besten weit und breit - aber Abenteuer erlebte sie nicht. Das überliess sie den anderen Dachsen. Abenteuer waren, in ihren Augen, sehr gefährlich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber dieser Herbst sollte ihr ein besonderes Abenteuer bescheren. Frau Pflaumensucherin hatte auf dem Rückweg vom alten Schloß im Wald etwas überhört. Und das bereitete ihr Kopfzerbrechen. Also machte sie sich auf den Weg zu ihrer Nichte Meldis, diese war mit Arävin zur Schule gegangen und sie wusste alles über Abenteuer und die Welt ausserhalb des großen Waldes. Sie brachte von ihrem Kuchen mit und hoffte von dem leckeren Tee bei Meldis zu bekommen. Natürlich war nicht nur Meldis da, immerhin war es Nachmittag und jeder traf sich auf einen Tee bei Familie Dachs. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Geschickt fragte sie die anderen aus, ob sie vielleicht auch Gerüchte gehört hätten, dass die alte Eiche gefällt werden solle und von wem? Und viel wichtiger, wer könne das verhindern? Aber alle waren empört, konnten sich nicht vorstellen, dass ihre alte Eiche gefällt werden sollte, und taten ihre Fragen als Schwarzmalerei ab. Sie seufzte innerlich. Sie hatte gehofft, dass jemand davon wusste. Also änderte sie ihre Taktik und fragte nach dem Verkäufer der magischen Fläschchen. Arävin, der große Abenteurer hatte von ihm erzählt und was seine magischen Gebräue alles konnten. So eine Flasche bräuchte sie, dachte sie. Aber keiner konnte sich an die Geschichten über einen magischen Händler erinnern. Als sie sich von Meldis verabschiedete, versuchte sie es nochmal, aber auch Meldis konnte sich an keine Geschichten erinnern. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Frau Pflaumensucherin war nicht glücklich an diesem Samstag. Der Tag, an dem die Eiche gefällt werden sollte, kam immer näher. Die Wesen, die sie überhört hatte, hatten gesagt, wenn Tag und Nacht gleich lang sind, dann müssen sie die Eiche fällen und dann würde der ganze Wald ihnen gehören. Wer könnte bloß helfen, und wieso glaubte ihr denn niemand. Verzweifelt ging sie zu Bett. Am nächsten Morgen wusste sie, was sie zu tun hatte. Sie packte Proviant ein und macht sich auf den Weg. Irgendwo würde dieser fahrende Händler ja zu finden sein. Was hatte Arävin bloß über ihn erzählt? Sie konnte sich nicht an alles erinnern. Sie ging weiter, als sie je gegangen war und folgte einfach ihrer Nase. So machte es auch Arävin, sie betete, dass sie dem fahrenden Händler begegnen würde. Arävin hatte gesagt, dass er immer einfach so auftauchte, wenn man nicht mehr mit ihm rechnete. Manchmal verließ sie der Mut, aber dann dachte sie wieder an die alte Eiche, und wieviel Spaß sie im Wald alle zusammen hatten. Niemand durfte diese Eiche fällen! Das ließ sie immer wieder Kraft schöpfen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie sie so vor sich hinging, immer der Nase nach, bemerkte sie, wie die Atmosphäre sich um sie veränderte. Das Moos schien grüner zu sein und zu glitzern. Frau Pflaumensucherin schaute um sich und zwinkerte mit ihren kurzsichtigen Augen um sich herum. Es war, als ob Sterne um sie tanzten. Und da, hinter einem moosbewachsenen Grenzmarker saß eine graue langhaarige Katze und schaute Frau Pflaumensucherin durchdringend an.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Verkaufst du die bunten Fläschchen mit dem magischen Gebräu?“ – Die Katze starrte sie nur weiterhin an. Die Sterne funkelten und glühten und die verschiedenen Moose und Farne schienen in allen Farben zu schimmern. Frau Pflaumensucherin atmete tief ein und aus. Manchmal musste man den Leben einfach vertrauen. Sie gab ihre Bestellung auf und erklärte der Katze, was sie brauchte. Als Bezahlung gab sie von ihrem besonderen Pflaumenkuchen und hoffte, dass dies reichte. Die Katze probierte von dem Kuchen und dann tat es einen Knall und eine bunte Staubwolke vernebelte alles. Als sich der Staub gelegt hatte, war die Katze und der Glitter verschwunden. Die Luft fühlte sich nicht mehr besonders an, und da im Moos vor ihr lag ein Fläschchen mit einem blauen Pulver und einer Bedienungsanleitung. Oh wow! Ihr fiel ein Stein vom Herzen. Sie war hoffentlich einen Riesenschritt weiter, die Eiche zu retten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie kannte die Quelle aus der sie das Wasser schöpfen sollte, um es mit dem Pulver zu vermischen. Schnell machte sie sich auf den Weg zurück, am alten Schloß aber bog sie ab und ließ den verfallenen Schuppen hinter sich. Und ging immer weiter und weiter. Nach einer langen Zeit kam sie an die Quelle bei den Haselnüssen. Sie las nochmal die Bedienungsanleitung, aber da stand nur Wasser aus dieser Quelle. Irgendwie fühlte sich das nicht richtig an. Irgendwie braucht es doch mehr, so einfach konnte es nicht sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zu Sonnenaufgang, als die Strahlen auf das Wasser fielen, fasste sie sich ein Herz und füllte die Flasche mit dem Wasser, da wo die Strahlen das Wasser glitzern ließen. Als das Wasser auf das blaue Pulver traf fing es an zu brodeln und zu schäumen. Und dann zersprang die Flasche. Vor Schreck fiel Frau Pflaumensucherin um. Als sie sich umblickte, stand eine durchscheinende Frau vor ihr, wie ein Geist, oder eine Elfe? Sie war sich nicht sicher. Die Gestalt fragte sie, was denn Frau Pflaumensucherin wolle. Da erzählte sie von dem Gespräch, dass sie belauscht hatte, dass die Eiche zu Tag und Nachtgleiche gefällt werden solle und ihr niemand glauben schenkte. Die Gestalt schien sich aus dem Nebel zu lösen und greifbar zu werden, je länger Frau Pflaumensucherin sprach.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Nebelfrau – oder war sie aus Wasser? – hörte ihr aufmerksam zu. Dann zeigte sie auf etwas unter dem Haselstrauch. Frau Pflaumensucherin ging näher und fand einen alten Eimer aus Holz und eine Schöpfkelle aus Haselholz. Die Nebelfrau bedeutete ihr Wasser aus der Quelle des Sees zu schöpfen. Sie solle die Eiche damit gießen, morgens zu Sonnenaufgang der Herbsttag- und Nachtgleiche, dann könne ihr kein Wesen etwas anhaben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Frau Pflaumensucherin schöpfte nicht nur Wasser, sondern auch Mut, dass die Eiche im Wald auch nächstes Jahr noch stehen würde und sie alle darunter feiern könnten. Sie machte sich mit dem Eimer voll Wasser und der Schöpfkelle auf den Weg und als am nächsten Tag die Sonne aufging, da schöpfte sie von dem Eimer und versprengte das Wasser um die Eiche. Schnell brachte sie Eimer und Kelle zurück. Als sie dann um die Mittagszeit wieder zur Eiche ging, um zu beobachten, was geschehen würde, da wurde es dunkel im Wald, ein schrecklich riechender dunkler Rauch zog durch den Wald und zur Eiche. Aber der Rauch kam nicht an die Eiche ran. Es war als ob ein Schutzkreis aus funkelndem Licht die Eiche beschützte. Es heulte gar schrecklich aus dem Rauch, und Äxte versuchten den Schutzkreis zu durchbrechen. Aber alles prallte ab. Frau Pflaumensucherin hielt den Atem an und wusste so gar nicht was sie tun sollte. Da hörte man in weiter Ferne die Glocken vom Schloss schlagen, 12 Mal. Es war genau die Hälfte des Tages. Die Eiche stand noch, der schwarze Rauch jaulte auf und löste sich auf und dann war alles still. Kein Tier war zu hören, kein Vogel sang, kein Mäuschen raschelte zwischen den Blättern, kein Wind bewegte die Zweige. Es war unheimlich still – doch dann bewegte sich die Eiche, es war, als ob sie vor Freude tanzte und die Äste in die Luft warf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frau Pflaumensucherin wurde von Dankbarkeit erfüllt. Sie hatte es geschafft. Sie hatte ihr erstes großes Abenteuer bestanden.  Würde ihr je jemand zuhören und glauben, wenn sie von diesem Abenteuer erzählen würde? Wenn sich schon niemand an den Händler mit den magischen Fläschchen erinnern konnte, wer würde ihr die Nebelfrau glauben? Vielleicht war es besser, dass alles für sich zu behalten, und sich einfach daran zu freuen, dass sie nächstes Jahr wieder alle unter der Eiche ein Fest feiern können. Vielleicht könnte sie sogar ein neues Kuchenrezept für das Fest ausprobieren! 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 20 Sep 2024 14:10:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/eine-geschichte-zu-alban-elfed</guid>
      <g-custom:tags type="string">geschichten,märchen,Jahreskreis</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>EIne Geschichte zu Lughnasagh</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/eine-geschichte-zu-lughnasagh</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die Ernte 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_4597.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Früher als die Menschen vom Verkauf von Wolle, Roggen und Weizen lebten, war Gerste noch zu wenig genutzt.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch damals wurde schon von den Bauern selber gebrannt, doch mehr für den eigenen Bedarf. Das, was bei dieser Brennerei rauskam, konnte nur als ‚Fusel’ bezeichnet werden. Eines Tages änderte sich dies jedoch plötzlich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es wird erzählt, ein Bauer sei auf seinem Feld gewesen und habe den Acker gepflügt, als sein Pflug auf etwas stieß. Ein Aufschrei erklang. Der erschreckte Bauer nahm den Pflug aus der Furche und buddelte mit den Händen an der Stelle. Etwas Buntes blitzte durch die Erde und er grub weiter. So nach und nach erkannte er, was er dort ausbuddelte und beeilte sich den Kleinen nicht entwischen zu lassen. Diese Sorge war jedoch unbegründet, da er den Kleinen mit dem Pflug am Fuß erwischt hatte und er eh nicht hätte weglaufen können.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kleine Augen sahen ihn über eine große gnubbelige Nase böse aus dem tiefen Loch an. Der Bauer erkannte, dass dieses Loch in einen Gang führte, der unter seinem Feld Richtung Wald verlief. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Es tut mir leid“, sagte der Bauer, „ich wollte Dich nicht verletzen. Lass mich Dir helfen.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und er streckte ihm seine Hand hin. Der kleine Mann grummelte vor sich hin, erkannte aber wohl, dass er allein nicht weiter kam und nahm, die ihm dargebotene Hand. Der Bauer zog ihn heraus und schaute sich dann den Fuß an. „Wenn Du erlaubst, würde ich Dich gern zu meiner Frau bringen, die hat in solchen Dingen mehr Geschick. Und dort bekommst Du auch etwas Warmes zu trinken.“ Versuchte der Bauer die böse Miene des Kleinen zu beschwichtigen. Dieser sagte immer noch nichts, nickte nur kurz und ließ sich ins Haus bringen. Die Frau sah sich den Fuß an, säuberte die Wunde und verband sie. Dann brühte sie Tee auf und stellte zu dem Becher mit Tee einen kleinen Becher vom Selbstgebrannten ihres Mannes dazu. „Hier“, sagte Sie „das wird Dich von innen wärmen.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als der kleine Mann dieses Gesöff runter geschüttet hatte und sich schüttelte, brach er endlich das Schweigen. „Bah, so was trinkt Ihr hier? Kein Wunder das die Menschen nicht alt werden, wenn sie sich mit so was vergiften.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Bauer schaute betreten. „Es ist das Beste, was wir anbieten können, wir haben nicht viel und in den kalten Winternächten wärmt es. Es tut mir leid, dass es Dir nicht schmeckt.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Kleine überlegte eine Weile, dann schien es, als wäre er zu einem Entschluss gekommen. „Gut, Du hast mich zwar mit Deinem Pflug verletzt, aber es tat Dir leid und Du hast Dich gut benommen. Ich werde Dich für Deine Liebenswürdigkeit entlohnen.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er verriet ihm ein Rezept, wie man aus Gerste ein wunderbares wärmendes Getränk braut, das sogar das Leben verlängerte. Er bat den Bauern jedes Jahr um diese Zeit nicht dieses Feld zu pflügen, sondern noch drei Tage zu warten. Die Bauersleute versprachen es und der kleine Mann verabschiedete sich. Beim Weggehen nestelte er etwas aus seiner Jacke und warf es über das Feld. Ein schwaches Glühen lief über das ganze Feld bis zur hinteren Ecke.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Bauer und seine Frau schauten erstaunt dem Glühen hinterher und als sie wieder nach dem kleinen Mann schauten, war er verschwunden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In den darauffolgenden Jahren baute der Bauer auf diesem Feld Gerste an und die Ernte war jedes Mal reich. Er braute aus der Gerste das Wasser des Lebens, wie er es nannte und verkaufte auch etwas davon auf dem Markt. Sie mussten nie wieder darben und es ging ihnen immer gut.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im nächsten Jahr stand auf einmal der kleine Mann wieder vor der Tür, trank eine Tasse Tee mit ihnen und einen Becher des neuen Selbstgebrannten. Nach einem gemütlichen Gespräch machte er sich wieder auf den Weg. Über die Zeit freundeten sie sich an und in den folgenden Jahren erschien er immer zur gleichen Zeit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit der Zeit wechselten die Besitzer dieses Hofes so oft, dass man nicht mehr genau sagen kann, in wessen Besitz dieser Hof nun ist oder ob das Feld nicht verwildert ist. Das Rezept wurde bald von vielen nachgemacht, doch nie schmeckte es so gut, wie aus der Gerste von diesem Feld. Und so hofft jeder, dass sein Feld, das verzauberte Feld ist und er mit dieser Gerste das beste Wasser des Lebens macht. Der Glaube an ein längeres Leben trug das seine dazu bei. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 01 Aug 2024 06:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/eine-geschichte-zu-lughnasagh</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Im Reich der Pflanzen Teil 3</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/im-reich-der-pflanzen-teil-3</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Pflanzen - die Ausgebeuteten Verlierer im Spiel des Lebens?
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_2598.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Pflanzen - die Ausgebeuteten Verlierer im Spiel des Lebens?
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir sehen, wie wichtig Pflanzen für uns sind. Sie reinigen die Atmosphäre und lagern Kohlenstoffdioxid. Und mit der Lagerung schaffen sie gleichzeitig Nahrung, Medizin, Kleidung und Energiequelle für uns. Und nicht nur für uns, auch für die Tierwelt sind Pflanzen unersetzlich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber was ist denn, wenn ein Mensch kommt und einen Baum fällen will? Oder wie sieht es bei einem Waldbrand aus? Oder was geschieht, wenn Insekten beginnen eine Pflanze zu fressen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Stellen wir uns mal zwei Fotos vor:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                                                                                                                             
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/im+reich+der+pflanzen+fotos+.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem einen ist ein kleines Baby-Kätzchen, auf dem anderen ist ein kleinen Sprössling zu sehen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wie werden wohl die Reaktionen sein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei dem Kätzchen kann man mit: „wie süß!“ Ausrufen rechnen. Beim Sprössling werden wir solche Ausrufe vermutlich nicht zu hören bekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Pflanzen sind allem und jedem ausgeliefert. Sie können nicht weglaufen, wenn Gefahr droht. Um Hilfe können sie auch nicht schreien. Und sie sind alleine und können nicht miteinander kommunizieren. Und süß und niedlich sind sie sowieso nicht. Sie müssen jedes Wetter und jedes gefräßige Insekt oder den Holzfäller aushalten. Tun sie das nicht, gehen sie ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es scheint so, als wären Pflanzen die Verlierer im Spiel des Lebens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Aber stimmt das auch so?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich möchte zeigen, dass das nicht so ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist ganz das Gegenteil der Fall! Pflanzen sind erstaunlich kreativ in der Art, wie sie sich bewegen, kommunizieren und verteidigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus unserer menschlichen Perspektive sehen wir die Tatsachen mit anderen Augen als Pflanzen, weswegen wir zum Beispiel davon ausgehen, dass eine Bewegung etwas Schnelles sein muss. Bei einer Pflanze ist eine Bewegung etwas, was in einem Zeitraum von Jahren oder Jahrzehnten abläuft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So zum Beispiel die Besiedlung eines Gebietes mit einer Art. Bis der Samen von einem Baum 10 Meter weiter vom Mutterbaum aufgeht, kann es Jahre dauern. Aber immerhin ist ein zweiter Baum nach Jahren in 10 Metern Entfernung gewachsen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Gerade Pflanzensamen sind sehr mobil! Die Bewegungsmöglichkeiten von Samen sind extrem kreativ und vielfältig!! Denken wir nur an den Löwenzahn. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Seine Samenschirmchen fliegen weite Strecken. Genauso wie das Springkraut seine Samen weit auswirft. Oder wie die Mistel mittels Vögeln ihre Samen weit verbreiten lässt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Im Internet gibt es sehr viele Zeitraffer Filme, die sehr beeindruckend zeigen was für Verrenkungen Samen machen um sich fortzubewegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und so geht es weiter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Teil 4 : Die Tabakpflanze
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teil 5 :Vom Staunen über die Wunder der Natur zum Spirituellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Teil 6: Kontakt zu den Pflanzen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 29 Jul 2024 19:15:15 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/im-reich-der-pflanzen-teil-3</guid>
      <g-custom:tags type="string">Druidentum,Pflanzen,Erde</g-custom:tags>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/l-C3-B6wenzahn.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eine Geschichte zu Alban Hefin</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/eine-geschichte-zu-alban-hefin</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die alte Eiche 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/eiche.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Die Eichhörnchen waren ganz aufgeregt. Aufgeregter als sonst. Die Sommersonnwende stand vor der Tür und der ganze Wald war beschäftigt. Alljährlich fand um die alte Eiche in der Mitte des Waldes ein großes Fest statt und alle halfen mit. Die Glühwürmchen sorgten für die Beleuchtung, die Spinnen hingen die verschiedensten Dekorationen auf, die das ganze Jahr über gebastelt wurden. Jeder half mit, dass der längste Tag und die kürzeste Nacht zu einem unvergesslichen Ereignis wurde.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die alte Eiche stand schon seit uralter Zeit mitten im Wald. Es gab kein Tier, dass sich an eine Zeit erinnern konnte, wo sie nicht als Ruhepol ihre schützenden Zweige über den Waldboden spannte. Es wuchsen ein paar junge Bäume in ihrem Schatten, und die Sonne fand immer wieder ihren Weg zwischen den Blättern hindurch, so dass der Waldboden übersät war mit Kräutern und Waldblumen. In der Nähe war eine Senke, in der sich das Wasser sammelte und die Tiere schauten gerne vorbei, wenn sie zum Trinken kamen. Alle trafen sich unter der Eiche, und so hatte es irgendwann einmal angefangen. Keiner konnte sich erinnern wann - weder die Eule noch der Hirsch - aber jedes Jahr trafen sich alle unter der Eiche, um die kürzeste Nacht zu feiern. Und bald war es wieder so weit. Die Eichhörnchen rannten aufgeregt durch den Wald und erzählten es überall.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die jungen Dachse waren dieses Jahr besonders aufgeregt. Irgendwo her kam das Gerücht, dass Arävin auch zum Fest kommen würde. Jeder Jungdachs kannte seine Abenteuer. Ihn persönlich zu treffen und aus erster Hand zu hören, was er auf seinen Reisen erlebt hatte, wäre ein wahrgewordener Traum! Sie steckten mit ihrer Vorfreude den ganzen Wald an und auch die Eiche wurde neugierig, ob Arävin sich blicken lassen würde, und was er zu erzählen hätte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und so kam der große Tag, die Sonne ging morgens auf und strahlte auf die Blätter der Eiche. Unter der Eiche wurde ein Festmahl aufgebaut. Die Rehe und Hasen hatten von den Wiesen um den Wald Blüten gebracht. Die Spinnen hatten gekonnt den Baum damit geschmückt. Die Eiche freute sich jedes Jahr auf diese Zeit: all die verschiedenen Düfte und Blüten! Sie konnte die ganze Welt sehen, ohne jemals ihren Wald zu verlassen! Und all die Vögel, Käfer, Insekten und Tiere, die aus dem ganzen Wald zusammenkamen, um unter ihren Ästen zu feiern! Und da kamen schon die ersten Gäste angeflogen, die Schnecken waren schon eine Weile unterwegs, um heute da zu sein und den Tag und die Nacht mitzuerleben. Die Füchse, Hasen und Igel trafen sich. Hier, unter der alten Eiche war ein besonderer Raum: Jeder achtete den anderen und es war wichtiger zusammen zu kommen und den Tag und die Nacht miteinander zu verbringen, als gegeneinander zu stehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da die Tiere aus den verschiedensten Richtungen im Wald zusammenkamen, war es auch immer die Zeit, um sich auszutauschen und zu hören, wie es all den Tieren in den anderen Bereichen des Waldes so erging. Der Tag verflog wie im Nu und langsam wurden alle Kinder ungeduldig. Wo war Arävin, kam er überhaupt? Die Vorbereitungen für den Abend begannen, die ersten Fledermäuse und Eulen zeigten sich, die Glühwürmchen begannen die Lichter anzumachen, aber von Arävin war noch nichts zu sehen. Zum Glück mussten die Kinder nicht ihre Eltern anbetteln, wach bleiben zu dürfen, um zu schauen, ob er nicht doch noch vorbeischaute. Denn heute, in der kürzesten Nacht unter der alten Eiche, da würde niemand früh zu Bett gehen. Morgen konnten alle schlafen, aber heute waren der Tag und die Nacht endlos.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Eule erzählte gerade einer Schar von Zuhörern von ihrem Ausflug in den Obstgarten hinter dem Wald in die südliche Richtung – da wo es die leckersten Pfirsiche gab. (Das konnte Frau Pflaumensucherin bestätigen, sie backte die besten Pfirsichkuchen weit und breit!) Da ertönte ein Horn. Der Schall kam von hoch oben aus der Eiche und alle schauten verwundert dorthin. Die Kinder erkannten ihn zuerst und fingen an zu jubeln. Hoch oben stand ihr Held! Der Abenteurer Arävin. An seinem Gürtel hing eine runde Flasche mit einer Flüssigkeit in der Farbe des Sonnenuntergangs. Daneben hing sein besonderes Messer, mit dem er überall erkannt wurde. Und um seinen Hals hing die Kette mit dem leuchtenden Stern – dem Stern, der ihm den Weg wies, wie Arävin gerne erzählte. Frau Pflaumensucherin schüttelte nur den Kopf, so viel Dramatik für einen Auftritt! Sie hätte viel lieber die Geschichte von der Eule fertig gehört, um zu erfahren, wann die Pfirsiche dieses Jahr reif sein würden, aber jetzt wollte jeder Platz machen für Arävin und ihn mit Fragen bombardieren und von seinen Abenteuern hören. Die Kinder würden wieder für ein Jahr Geschichte zum Nachspielen, haben, soviel war klar!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Arävin kletterte vom Baum herunter. Wie so ein Dachs da hochgekommen sein sollte, das war nicht jedem klar, aber bei Arävin war alles möglich. Die Abenteuer, von denen er erzählte, zerschlugen da jeden Zweifel! Dieses Mal hatte er seinen Freund dabei – Martin, das Wiesel. Die beiden waren schon als Kinder unzertrennlich gewesen und hatten zusammen von der großen Welt geträumt. Die Sonne war mittlerweile untergegangen, die Lichter waren angezündet worden und warfen ein besonderes Licht auf die Eiche. Die Eiche wusste nie so genau, was ihr liebster Teil dieses Festes war. Der Tag oder die Nacht, in der die Glühwürmchen es schafften, dass der Sternenhimmel sich unter ihrem Blätterdach zu versammeln schien. Sie kam sich immer vor, als ob sie im Weltall schwebte, eingekreist von funkelnden Sternen. Aber vielleicht war es auch einfach das ganze Fest, überlegte die Eiche. Alles gehörte zusammen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           Arävin und Martin wurden begeistert begrüßt und schon bald erzählten sie von ihren Abenteuern, die sie in andere Wälder geführt hatten. Sie erzählten von den Wesen und Bäumen, denen sie dort begegnet waren. Davon, wie der Stern sie sicher auf ihrem Weg leitete. Wie sie denn wüssten, was ihr Weg sei, wollte da mutig ein junger Fuchs wissen. Arävin schaute Martin an, und Martin schaute Arävin an. Martin zuckte mit den Schultern. Da sagte Arävin: „Wenn ich Angst habe, den nächsten Schritt zu tun, dann weiß ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“ – Die jungen Hasen und Rehe schauten sich mit großen Augen an. Über Angst wussten sie ganz viel. Aber Angst brachte ihnen eher bei, davonzulaufen, als weiterzugehen. Was meinte Arävin damit nur? Auch die jungen Füchse und Dachse konnten mit der Aussage von Arävin nicht so viel anfangen. Die Eule verdrehte die Augen und meinte dann, dass nur Abenteurer so verrückt seien und auf die Herausforderung zuliefen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber Frau Pflaumensucherin, die wusste genau wovon Arävin redete. Sie hatte häufig Angst, dass ein neues Kuchenrezept nicht so gelingen würde, wie sie dachte, aber sie probierte es trotzdem. Und häufig, wurde es der neue Lieblingskuchen, der unbedingt für das nächste Sommerfest gebacken werden musste. Manchmal brauchte es Angst, um überhaupt den ersten Schritt zu wagen. Das wusste sie nur zu gut! Vielleicht sollte sie die jungen Hasen und Rehe nächstes Jahr mit auf die Suche nach den besten Zutaten für die neueste Kuchenkreation nehmen, damit sie lernten mutig auf ihr Leben zuzugehen, während Arävin wieder in fremden Wäldern umherzog, um Kunde aus fernen Ländern mitzubringen! Das war ein schöner Gedanke, fand sie. Und die Eiche lächelte glücklich und zufrieden, dass wieder ein Jahr voller Teilen, Freundschaften und Neue Wege finden vor den Festgästen unter ihren Ästen lag. Sie freute sich auf die nächste Sommersonnwende, um zu hören, was die Wesen in ihrem Wald das kommende Jahr so alles erlebt haben würden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 21 Jun 2024 06:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/eine-geschichte-zu-alban-hefin</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Im Reich der Pflanzen Teil 2</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/im-reich-der-pflanzen-teil-2</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Bäume als CO2 Speicher und Klima Spezialist
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_2598.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Innerhalb der 300 – 400 Millionen Jahre „Versuch und Irrtum“ sind regelmäßig ganze Wälder verschwunden, begraben von Erdrutschen oder vom Meer überschwemmt. 
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und eingeschlossen unter Erde oder Wasser, ohne Luft und mit starkem Druck (durch das Gewicht von Erde und Wasser), haben sich diese Wälder verwandelt in Erdgas, Öl und Kohle.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf diese Weise sind Milliarden von Tonnen CO2 aus der Atmosphäre genommen und in der Erde eingelagert worden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sogar heute noch ist mehr CO2 in allen Bäumen/Pflanzen der Welt gelagert, als wir CO2 als Gas in der Atmosphäre frei herumschwirren haben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber wie genau lagern Bäume CO2:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Über die Photosynthese wird aus der Atmosphäre CO2 aufgenommen und Sauerstoff (O) abgegeben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
             CO2 →    Baum(C) → O2  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                                
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          anhand dieser Gleichung sehen wir, dass CO2 in den Baum hinein wandert, aber nur die O‘s (2Stück) wieder herauskommen. Das C (Kohlenstoff muss also im Baum geblieben sein)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und genauso ist es auch.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Pflanzen behalten den Kohlenstoff und lagern diesen ein. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In den Wurzeln als Stärke, in Früchten als Zucker und im Holz als Cellulose, in Blättern (aber nicht nur dort) werden sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe gelagert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die wir zum Beispiel als Medizin oder Genusssubstanzen nutzen (z.B. THC, Vitamine, Caffee, Nikotin u.v.m.)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alle diese Stoffe bestehen aus Kohlenstoff!! 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein weiterer Punkt, wie Pflanzen unsere Erde transformiert und lebensfähig gemacht haben, ist ihr Einsatz und Einfluss als Klima-Spezialist
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Baum kann an einem sonnigen Tag rund 200l Wasser aus der Erde ziehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie er das macht, ist immer noch nicht endgültig geklärt. Große Bäume schaffen bis zu 1000l am Tag.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zum Vergleich: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          1000 Liter Wasser entsprechen  8 Vollbädern
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                                                             5000 x Zähneputzen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                                                             25 Duschen 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                                                             20 Waschmaschinen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie sieht es denn bei einem Wald mit vielen Bäumen aus, von denen ein durchschnittlicher Baum 200l Wasser täglich zieht? Das ist eine riesige Menge Wasser, die an einem Tag transportiert wird.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Wasser aus dem Boden muss irgendwohin. Es sammelt sich als Feuchtigkeit über den Bäumen und im Wald selber. Die Feuchtigkeit über dem Wald beginnt, sich in Wolken zu sammeln und mit dem Wind werden die Wolken weiter in das Land getrieben, wo sie dann abregnen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So schaffen es die Wälder, große Mengen an Wasser weiter in das Land zu bringen, trockene Orte werden bewässert und so können dort neues Leben und neue Wälder entstehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und auch heute noch sind Wälder die Garanten für Niederschläge und unser Klima.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn wir diese großartige Leistung der Bäume/Natur betrachten, können wir ohne Probleme verstehen, dass unsere Ahnen Bäume als Gottheiten verehrt haben. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wenn wir sehen, dass Bäume uns über Millionen von Jahren die Welt vorbereitet haben, können wir aus tiefstem Herzen sagen, dass wir Menschen aus den Wäldern kommen!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiter geht es in Teil 3 !
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 11 Jun 2024 19:06:39 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eine Geschichte zu Beltane</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/eine-geschichte-zu-beltane</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Der Mond und das Ziehen, tief unten im Bauch...
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_6637.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Vor vielen vielen Sonnenumläufen erzählte meine Ururahne Aina in einem ihrer Traumgesichte dem Manne in ferner Zukunft von sich und das zu einem Zeitpunkte, da sie selber eine noch nicht erwachte Frau war: 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „ ... heute bin ich noch ein schon großes Mädchen, was noch nicht alles von dem weis‘, was Frauen wissen müssen, denn mein Mondblut hat noch nicht zu mir gesprochen. Wenn ich auch neugierig meinen Schwestern hinterher lauere, wenn sie stolz hinter ihrem Ritualbaum verschwinden – dorthin zu gehen ist mir noch immer nicht gestattet. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber bald muß es doch so weit sein. So mager wie Eriaa um die Hüften ist, bin ich schon lange nicht mehr. Auch schmerzen die Pickel auf der Brust manchmal unter dem Fell des Hemdes und es sticht und kratzt schon oben zwischen den Beinen und es zieht so eigenartig. Dort, wo Mutter sagt, daß da auch  das Geheimnis des Lebens sei.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Erwachsenengeheimnisse – puuuh!“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese Worte wurde von Generation zu Generation in unserer Sippe weitergetragen und sie selber hat später beim Erzählen oftmals über diese kindliche Naivität gelacht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In all den vergangenen Zeiten bis auf heute haben uns unsere weisen Frauen immer wieder durch das Ritual des Erde-segnens, des Fruchtbarkeits-Segens geführt und dieses in jeglichem Jahr wieder mit uns allen zusammen – Frauen wie auch die Männer. Wenn auch in heutiger Zeit die Sonnengöttin einen Vorrang genießt, so stellte sich das Fruchtbarkeitsritual doch immer wieder auf den Urgrund unseres weiblichen, universalen Wesens – unseres Verwobenseins mit dem Nachtgestirn, welches, mal voll, mal dunkel, wachsend und wieder vergehend, seine Runden am Sternenzelte zieht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wir fühlen die Kraft dieses Gestirnes in uns. Tief in uns spüren wir es. Die einen voll Unruhe und Schmerz, die anderen voller Freude und Gelassenheit und dieses ihr ganzes mittleres Leben lang. Die Zusammenhänge waren uns fremd und wir machten uns auch kaum Gedanken darum, denn dieses Geschehen nahm uns jeden Mon(d)nat wieder gefangen. Erst später, erst viel, viel später in der Zeit wird man die Zyklen verstehen, welche uns fruchtbar machen und empfänglich für die männliche Kraft. Zu meiner Zeit kamen die Kinder durch die Göttinnen und Götter in unseren Leib hinein – der wirkliche Grund, meine späteren Freundinnen – auch der war uns noch fremd.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich wollte euch aber von Ainas Fruchtbarkeitsritual erzählen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nachdem die Frauen vor der Aussaat der Körner die Erde mit hakenförmigen Stöcken aufgelockert hatten und danach die kleinen grauen, wunderbaren Schiffchen der Fruchtbarkeit in die weiche Erde drückten, danach ließ die weise Frau ihre segensreichen Sprüche für  Wachstum und gute Ernte über die Äcker hinwegfliegen: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          coorn unde fruuht                           korn und nahrung 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          uuinde unde naaas unde sunna      winde und regen und sonne   
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          nemeton nemeeaa                            himmel – heiliger hain  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          uuerde volla riche                         voller reichtum werde
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das ruft sie, wenn die Mondfrau hoch am Himmel steht und das ruft sie wieder, wenn die Sonnengöttin über uns am Himmel entlangzieht.  Und alle die Frauen, welche ihren Mondfluß haben, die stehen über den Feldern und segnen diese  mit dem roten Wasser des Lebens, welches aus ihnen herausströmt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn die Frauen also die Weihung der Felder vornehmen, stehen die Männer in weitem Kreise um sie herum und sie singen laut mit ihren tiefen Stimmen das Lob der Mütter und das Lob auf die Kräfte und die Stärke der großen Allmutter Sonne – denn es ist die Sonne, welche unsere Nahrung wachsen läßt und die den Jahreskreis immer wieder schließt und immer wieder öffnet – so, wie es die Erinnerungen und die Worte der Alten sagen: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sonne – Mutter, wärmende Mutter allen Lebens – Spenderin der Güte und der Güter, der Freude und des Seins.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mondin – Spenderin des Lichtes in der Dunkelheit, Hüterin unserer Träume und unserer Fruchtbarkeit.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So kommt Heiliges zu Heiligem, Leben zu Leben und alle Fruchtbarkeit kehrt zu sich selbst und, zum Segen aller, in sich zurück. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich werde nie verstehen, warum diese heiligen Handlungen in den Läufen der Zeit  verkommen konnten und daß die Frauen, wenn der Mondfluß sich von ihnen löst, als unrein und unsauber betrachtet werden; daß sie sich bei einigen Völkern sogar absondern müssen von der Gemeinschaft. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und mit der Verdrängung solcher uralter Sitten werden nach und nach auch die Weisheit und die Lehren der Frauen verdrängt, verächtlich gemacht und vielfach sogar verschüttet, so daß ihr in eurer Zeit oftmals nur durch Märchen und Sagen von der Kraft der Weiblichkeit und ihren Segnungen erfahren könnt.     
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So spricht auch die Neun-Zahl von unserem, weiblichen Leben selbst:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Neun, dreimal die Drei oder das Quadrat derer selbst. Auch eine heilige Zahl: 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          die Quadratur des Geheimnisses der Fragen und der Aufgaben der Märchen, 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          ein Drittel des Mondumlaufes, 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          ein Drittel des weiblichen Zyklusses, 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ende des einen und Beginn eines neuen Zyklusses, 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Erinnerung an die Perioden des Seins, 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          an die Schwangerschaft, an das Gären des Blutes, 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          an die Mondphasen und an die Geschöpfe der Nacht, 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          an die Mondgöttinnen, die heute ihre Macht verloren zu haben scheinen, 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          da fast niemand sich um ihre Erweckung kümmert. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Neun führt Erinnerungen mit sich an den Umsturz der matriarchalischen Zustände hin zu beherrschenwollendem, kriegführendem, zerstörendem männlichem, patriarchalischem Denken und Handeln. Trauer klingt auf in den Wissenden und Sehenden beiderlei Geschlechtes, daß die Zeit der Mütterlichkeit, die mütterlich schützende Gesinnung, die schöpfende, erhaltende Liebe, die verstehende, sich an den Naturläufen orientierende und dort verhaftete Denk- und Handlungsweise vernichtet, verschüttet wurde und Platz machen mußte einer männlichen, vernünftigen?, gewalttätigen Denkweise, hervorgerufen auch durch  deren egozentrische, ja, fast narzistische, in Abwehr und Verabscheuung alles Weiblichen gipfelnde (siehe die Kurie mit ihrer antiweiblichen, weiblich-feindlichen, dem Weibe gegenüber überängstlichen, fast homo- und auch pädophilen) Einstellung. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Einstellung, die nicht mütterlich bewahrend, sondern in den Jahrtausenden sich bewiesen hat als zerstörend, kraftmeiernd, herrschend, beherrschenwollend, sich bewiesen hat als auch auf Streit und Vernichtung ausseiendes männliches Denken und Handeln - bis in unsere Tage, Stunden, Minuten und Sekunden hinein und wahrscheinlich auch noch weit über diese hinaus.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und es täte die Rückerinnerung auf eine matriarchalische Gesinnung gut, ohne aber auf die Militanz zu reflektieren, welche beider Seiten wohl unwürdig ist. Verstehende aller Länder - vereinigt euch - auch im Geiste, vor allem in diesem. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ja, Freundinnen in der Zukunft.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn es auch ein weiter Bogen war, den ich hier gespannt habe, so kommen mir solche Gedanken stets in den Sinn, wenn ich den Mond betrachte, ich mich den Göttinnen der Nachtgestirne unterwerfe, dann, wenn ich das Ziehen verspüre – tief unten in meinem Bauch.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          euere Aina aus den vergangenen jahrhunderten
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          ian-jonathan der weiße schatten-gesichte hat
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          [C] 01.Hornung 2009
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          (mit Auszügen aus der Novelle „...und träum nicht immer, Aina“)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 01 May 2024 06:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/eine-geschichte-zu-beltane</guid>
      <g-custom:tags type="string">geschichten,märchen,Literatur,Druidentum</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Reich der Pflanzen Teil 1</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/reich-der-pflanzen-teil-1</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Das Reich der Pflanzen - wie alles begann 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_7427.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Dies ist der Versuch einer Verschriftlichung meines Workshops: Reich der Pflanzen vom OBOD International Camp 2022 am Kronenburger See.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da ich das als Workshop konzipiert habe und die schriftliche Ausarbeitung nachträglich erfolgt ist, hoffe ich, dass diese dennoch verständlich sein wird. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf dem Welt der Linden e.V. Blog wird nach und nach immer wieder ein Teil veröffentlicht. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da das Reich der Pflanzen für uns alle so bedeutend ist und die Grundlage für all unser heutiges Leben geschaffen hat, möchte ich darüber zuerst schreiben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wie Pflanzen einen öden Felsbrocken bewohnbar machten
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ganz zu Anfang war die Erde trostlos. Es gab nur die Elemente. Wasser, Steine, Feuer, Wind.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zusammen schafften die Elemente eine lebensfeindliche Atmosphäre. Stürme aus Feuer, Gas und Staub dazu Eiseskälte überzogen den Erdball.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Leben war fast nicht möglich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nur in kleinsten Tümpeln mit warmem Wasser vegetierten ein paar Bakterien vor sich hin.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und diese wenigen Bakterien kämpften hart in ihren wenigen Lebensräumen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie mussten sich anpassen an die Umgebung und so schlossen sie sich zu sehr kleinen Gruppen zusammen. Kleinstgemeinschaften aus Pilzen und Algen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dennoch war der Kampf zu überleben extrem schwer für diese Gruppen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bakterien hatten - über lange lange Zeiträume hin - nur die Möglichkeit Gestein zu zersetzen um an kleinste Mengen von Nährstoffen zu gelangen um zu leben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser Prozesse war so anstrengend, dass dieses Leben nur darin bestand, sich am Leben zu erhalten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber wenn die Nacht am dunkelsten ist, strahlt das Licht umso heller.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und so stand die wichtigste Entdeckung der Erde kurz bevor:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unser Held war die kleine Blaualge.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese kämpfte in ihrer kleinen Pfütze immer noch um ihr Überleben, als ein Störenfried auftauchte und auch Lebensraum in der Pfütze beanspruchte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bei dem Störenfried handelte es sich um eine Gruppe von kleinen Bakterien, die nun auch in der Pfütze leben wollten. Und jetzt begann ein richtiger Krieg um das wenige an Lebensgrundlage, was vorhanden war.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Alge versuchte ihren Platz in der Pfütze zu verteidigen und das kleine Bakterium konnte sich nicht auf Dauer widersetzen. Die Lösung, die dem Bakterium einfiel war es, einfach in die Alge einzudringen und sich in ihr zu verstecken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Alge war natürlich im Vollschock und versuchte alles, um das Bakterium in sich wieder los zu werden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alles, was die Alge an Abwehr aufzubieten hatte, warf sie gegen das Bakterium.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und so entstand in der Alge ein wildes Gemisch von selbst hergestellten chemischen Stoffen, mit denen die Alge das Bakterium los werden wollte. Das Bakterium hingegen hatte die Wahl, ob es sich gegen die Zellchemie der Alge wehrte oder wieder hinaus in die Wasserpfütze zieht. Die Bedingungen in der Pfütze waren allerdings viel schlimmer als in der Alge.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Also kämpfte das Bakterium darum, in der Alge zu bleiben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und da geschah es:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Durch Zufall trat die Sonne hinter den Wolken hervor. Und einige Sonnenstrahlen trafen unsere Blaualge. Und BUM!!!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die wilde Mischung von Chemie in der Alge, das Bakterium und die UV Strahlung der Sonne führten zu einer Reaktion. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und aus dieser Reaktion entstand das Chlorophyll im Bakterium.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und jetzt beginnt das Wunder der Photosynthese! Von jetzt auf gleich gab es Nahrung im Überfluss!! Denn aus Kohlenstoffdioxid konnte das Bakterium - mit dem Chlorophyll in seinem inneren – Nahrung herstellen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und Kohlenstoffdioxid war eines der Gase, die in großen Mengen zu dieser Zeit vorkam und auch ein Grund für die Unwirtlichkeit des Planeten war. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alge und Bakterium haben gemeinsam den großen Vorteil einer Kooperation erkannt. Und so lebten beide vereint weiter. Und aus der Blaualge ist die Grünalge entstanden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Grünalge konnte sich also sehr schnell in großen Mengen vermehren. Und dabei veränderte sie den Planeten. Denn bei der Aufnahme von Kohlenstoffdioxid in die Alge als Nahrung, entstand als Abfallprodukt Sauerstoff, den die Alge wieder nach außen in die Welt abgegeben hat.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und so füllte sich die Atmosphäre der Erde nach und nach mit Sauerstoff und das giftige Kohlenstoffdioxid wurde reduziert.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es kam zu einer Transformation der Atmosphäre. Unser Planet wurde für Leben bewohnbarer.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und als Folge explodierte das Wachstum von Algen und kleinen Pflanzen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und dieses Wachstum hielt über Millionen von Jahren an. Allerdings haben wir in diesem Zeitraum keine großen Pflanzen. Viel größer als Gräser oder Blumen wurden die Pflanzen nicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Diese kleinen Pflanzen fingen an, die gesamte Erde zu überziehen.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Irgendwann waren alle Landflächen bedeckt mit Vegetation.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und das führte dazu, dass Konkurrenz um den vorhandenen Platz entstand.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Pflanzen versuchten also, sich einen Vorteil gegenüber ihren Konkurrenten zu verschaffen und warfen ihre eigenen Zell Labore an und erfanden – mit Versuch und Irrtum - den Stoff Lignin.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser Stoff ist der Grundstoff, der in Holz und in stützenden Geweben von Pflanzen generell vorkommt. Jetzt waren die Pflanzen fester.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bevor Lignin erfunden war, konnte jedes Wetter eine Pflanze umknicken und ein mehrjähriges Wachstum war nicht möglich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Jetzt aber konnten die Pflanzen Lignin in ihr Gewebe einlagern und stabil werden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auch stand auf Anhieb neuer Lebensraum zur Verfügung. Denn es war nun möglich in die Höhe zu wachsen! Mehrere Jahre zu wachsen war kein Problem mehr.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Und die Zeit der Bäume war gekommen! 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von jetzt an veränderte sich die Atmosphäre noch viel schneller als zuvor. Der Menge des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid nahm immer mehr ab und der Gehalt an Sauerstoff nahm immer mehr zu. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Durch diese Umstrukturierung der Atmosphäre wurde letztendlich Leben im Wasser (Algen veränderten den Sauerstoffgehalt im Meer) und später auch an Land möglich. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nun hatte die Natur 300 – 400 Millionen Jahre Zeit zu experimentieren und sich selbst zu verbessern. Mittels Versuch und Irrtum hat sie nicht nur Methoden der Selbstregulierung und der Balance, Netzwerke für gegenseitigen Austausch und Informationsweitergabe, zyklische Regelkreise, die die Lebensweise von Lebewesen in Wasser Luft und an Land bestimmen, geschaffen, sondern hat dabei auch ein extrem Ressourcen sparendes Kreislaufwirtschaft-System entwickelt, vor welchem jeder Ökonom vor Neid erblasst.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Außerdem ist sie garantiert auch besser in der Lage sich auf Veränderungen jeglicher Art einzustellen, als es für uns Menschen der Fall ist.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Erst nach diesen 300 – 400 Millionen Jahren beginnt die Geschichte des Menschen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Natur und die Bäume sind also 100x länger auf der Erde als der Mensch.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie es weiter geht erfahrt ihr im nächsten Teil... 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 23 Apr 2024 20:26:59 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/reich-der-pflanzen-teil-1</guid>
      <g-custom:tags type="string">Erde,Pflanzen,Druidentum</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eine Geschichte zu Alban Eilir</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/eine-geschichte-zu-alban-eilir</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Der Frühlingstag- und Nachtgleiche Tanz 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_6737.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         „Psst.“ „Psst!“ „Selber psst!“ Raunte es durch das Gebüsch. „Nun seid doch mal leise, Ihr verschreckt sie noch.“ Flüsterte ein gesetzter Fee mit langem Bart und einem Stab in der Hand. Dünne Fältchen durchzogen sein Gesicht und bildeten unter seinen Augen kleine Lachfältchen. Aber im Moment schien er besorgt, ob der ungeduldigen Feen um ihn herum.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Über ihnen bewegte sich ein Ast. Ein Uhu sortierte sich lautlos die Federn nach seiner Landung. Missbilligend blickte er die Feen unter ihm an und begegnete dem Blick des Fee. Betreten zuckte dieser mit den Schultern und beeilte sich seine jungen Begleiter zur Ruhe zu bringen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am Rande des Feldes schnürte ein Fuchs lautlos entlang und verbarg sich in der Nähe im gleichen Gebüsch.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Alle warteten gespannt in der Dämmerung, in der Zeit zwischen den Zeiten. Es war nicht mehr lange hin zum Sonnenaufgang, wo blieben sie nur.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Einen Sternenglitzer später ging ein leises „Aaaah“ durch die Reihen der Feen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von einem Ende des Feldes schwebte spielerisch tanzend eine in Licht getauchte Gestalt heran. Das schillernde Kleid in allen Farben des Frühlings umspielte weit wehend ihren Körper. In der Hand hielt sie einen dünnen Stab. Sie schritt über das karge Feld und um sie herum zeigte sich schüchternes Grün und kleine weiße Knospen von Schneeglöckchen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von dem anderen Ende des Feldes schritt edel mit leichten federnden Schritten eine hohe Gestalt in Licht wie Schneewolken in der Dämmerung getaucht. Wo sie ging, wuchsen Schneeblumen, Schneekristalle, Frost umhüllte alles auf ihrem Weg. Ihr Kleid war eisblau und schneefrost, wehte im kalten Wind geschmeidig umspielend um ihren Körper. Auch sie hatte einen Stab in der Hand an dem prachtvolle Schneeflocken und Eiskristalle glitzerten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als sie beide in der Mitte des Feldes eintrafen, erschien zwischen ihnen plötzlich eine weitere Gestalt. Größer, eindrucksvoller, respekteinflößender und doch Geborgenheit ausstrahlend. In der Dämmerung nur als Schatten wahr zu nehmen, nickte sie beiden Gestalten zu und zog sich rückwärts tretend zurück auf einen Beobachterplatz.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Freigegeben in ihrem Tun begannen die beiden ungleichen Wesen, wie Pusteblumen im Wind umeinander zu tanzen. Mal schreitend, mal schwebend belauerten sie sich und schienen sich ebenso mit Worten wie mit Gesten Boden abringen zu wollen. Immer wenn der eine Stab kleine Blüten und knospendes Grün hervorbrachte auf dem Boden, wurden diese sogleich von Frost umhüllt. Immer wenn der prachtvolle Stab Schnee fallen ließ und den Boden weiß einpuderte, ließ der andere Stab diesen schmelzen und formte kleine weiße Schneeglöckchen stattdessen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Immer wieder tanzten die beiden leichtfüßig umeinander und zogen weite Kreise auf dem Feld. Sogar das Gebüsch, wo die Feen und Tiere im Versteck beobachteten, wurde einmal mit Frost überzogen. Ein erschreckter unterdrückter Aufschrei entrang sich aus den Kehlen der jungen Feen. Der Uhu und der alte Fee nickten wissend und blieben ruhig.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es brauchte nicht einmal so lange, wie der alte Fee „Es ist gleich wieder weg.“ sagen konnte, dass kleine Schneeglöckchen zwischen ihren Füssen wuchsen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Leise flüsterten die jungen Feen und zeigten dabei immer wieder auf die sich umspielenden Gestalten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Immer noch tanzten die beiden mit wehenden Kleidern umeinander, doch wer genau hinschaute, bemerkte, dass der Eis-Stab kleiner wurde und der Blumen-Stab etwas wuchs. Und immer wenn der eine Stab Schnee und Eis rieseln ließ, wurden die Blumen des anderen Stabes bunter. Schon waren ein paar Christrosen auf dem Feld zu sehen, die dem Frost trotzen. Und an dem Gebüsch der Feen sprossen kleine gelbe Winterlinge und streckten ihre Blüten mutig dem Schnee entgegen. Doch der Schnee wurde immer dünner und das Eis immer brüchiger. Das Dunkel über der Schneewolke verschwamm in ein dunkles Grau mit hellen Schlieren und die letzten Blumen wurden von dem Schnee nicht mehr dahingefegt und blieben.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die große Gestalt verließ ihren Beobachterposten mit einem großen Schritt und weit auseinander gebreiteten Armen. Obwohl die Stimme nicht wie Donner halte, drang sie in jede Ritze des Geschehens.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Haltet ein! Ihr habt einen famosen Tanz gezeigt, die Waagschalen sind fast ausgeglichen, ich bin zufrieden.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit Blick auf den geschrumpften Eis-Stab: „Du hast noch etwas Zeit, nutze sie weise und geh dann zur Ruhe.“ Ihr Blick wanderte zu dem Blumen-Stab, der jetzt voller Blüten viel prachtvoller und größer aussah. „Sammle Deine Kraft weiter und gebe Mut und Hoffnung in jeden Keim, bald ist es soweit.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Beide Wesen nickten lächelnd. Sie schwangen ihre Stäbe ein letztes Mal und es regnete Blüten und Schnee gleichzeitig. Schwungvoll drehten sie sich um und vergingen mit leichtem Schritt im aufkommenden Wind und einem ersten tastenden Strahl der Morgenröte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die große Gestalt  drehte sich zu dem Gebüsch und mit warmen wissenden Augen nickte sie dem alten Fee einmal zu. Oder war es der Uhu? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Nicht lang, dann sind der Tag und die Nacht gleich und die Zeit der Sonne ist gekommen.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sprach sie über das Feld und mit dem zweiten Strahl der Morgenröte entschwand sie langsam.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein „Ohhh!“ und „Ohh, wie schade“ erklang im Gebüsch der Feen. Der Uhu flog los und war bald außer Sicht. Der Fuchs rollte sich in seiner Deckung ein und begann ein Nickerchen. Nur die Feenkinder waren noch ganz aufgeregt und wollten gar nicht mehr aufhören. „Hast Du das gesehen, wie sie den Eiskristall ….“ Und „Aber die letzte Blume, die war toll, damit hatte sie es..“ und „Hast Du auch gesehen, dass die meisten Blumen und Schneeflocken bei uns runterkamen am Ende?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der alte Fee nickte. „Ja, sie wissen immer, dass wir hier sind und wir wissen, dass sie immer um uns sind, auch wenn wir sie nicht sehen. Es ist schön, dass wir es wissen und fühlen.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          von Birgit P.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: Anna Oakflower
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 19 Mar 2024 07:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Eine Geschichte zu Imbolc</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/eine-geschichte-zu-imbolc</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Eine Geschichte zu Imbolc 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/cowslip-4989243_1920.jpg" title="Franz W von Pixabay"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild: Franz W von Pixabay
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Als Brighid ein kleines Mädchen war. Schicke Sie ihr Vater zu den Riesen um von Ihnen die Schmiedekunst zu erlernen. Den die Riesen wollten ihr Wissen nur an ein unschuldiges kleines Mädchen weitergeben.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im ersten Jahr durfte Brighid das Feuer mit Holzkohle füttern.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im zweiten Jahr durfte sie den Blasebalg bedienen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im dritten Jahr durfte sie den Hammer schwingen und Eisen schmieden. Sie war sehr geschickt, schmiedete Schwerter und auch kleine Schmuckstücke.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Riesen weihten Sei in fast alle ihre Geheimnisse ein. Nur das zünden des Schmiedefeuers lehrten sie ihr nicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als nun der Frühling des vierten Jahres kam. Schickten die Riesen sie nach Hause. Trotz allem bitten und betteln wollten Sie ihr nicht zeigen wie man das Schmiedefeuer entfacht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Brighid zog ihr weißes Festgewand an, nahm ihren Beutel und ging fort. Da allerdings auf den Wiesen und Feldern noch Schnee lag. Wurde sie eins mit der Landschaft. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Riesen meinten Sie sei schon fort und begannen mit dem Schmiedefeuer.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie nahmen zwei riesengroße Steine und schlugen sie so fest zusammen das der Wald wackelte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein Mistelzweig löste sich von der Eiche und fiel auf Brighid. Sie steckte Ihn in ihre Tasche.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Da schlugen die Riesen die Steine wieder zusammen. Schnee fiel von der Schneerose herab. Brighid war so entzückt von dieser ersten Blüte im Jahr, das sie die Schneerose  ausgrub und in ihre Tasche steckte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein drittes Mal donnerten die Steine.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ihr Schall brachte die Schneeglöckchen zum klingen. Auch diese steckte Brighid in ihre Tasche.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wieder donnerten die Steine. Es flogen erste Funken. Und diese Funken bildeten das Scharbockkraut.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Brighid steckte es schnell in ihre Tasche.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wieder donnerten die Steine.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die erste Glut entzündete sich. Diese Glutnester waren die Blüten des Huflattichs. Brighid sammelte sie schnell ein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wieder donnerten die Steine. Es zeigten sich viele kleine Flämmchen. Diese Flämmchen waren der Lerchensporn. Brighid beeilte sich den Lerchensporn in ihre Tasche zu stecken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und wieder donnerten die Steine.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Bann war gebrochen der Schnee schmolz und ein starker Geruch erfüllte die Luft. Das Feuer brannte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Schnell versteckte sich Brighid die jetzt in ihrem weißen Kleide gut sichtbar war. Sie versteckte sich in den frischen grünen Blättern des Bärlauchs. Auch dieser wanderte in ihre Tasche.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Riesen entdeckten Brighid nicht, den sie waren viel zu sehr mit dem Schmiedefeuer beschäftigt, als daß sie auf ein Kind achteten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          So packte Brighid ihren Beutel und lief los.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Beim überqueren eines Baches entdeckte Sie eine Schlüsselblume und pflückte sie.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Plötzlich hörte Sie feine Stimmen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Oh Sie besitzt die acht Gaben des Frühlings. Sie besitzt die Macht das Land zu erwecken.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nun sah Sie wer da sprach. Sie sah die Erdgeister, Feen und Gnome. Sie sah das kleine Volk.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Willst du den Schlüssel in deiner Hand benutzen“ hörte sie die Stimmen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Brighid war verwirrt. Sah auf die Blume in ihrer Hand und verstand noch nicht.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Die Blume macht die Acht Gaben des Frühlings komplett, und somit laden wir dich ein. Du darfst bei uns bleiben und die Heilkunst erlernen.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und so begann ihre Lehrzeit als Heilerin.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Seit dieser Zeit zieht Brighid als Frühlingsbringerin übers Land und ist die Schutzpatronin der Schmiede und Heiler.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie erweckt das Feuer im Land.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_4483.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 01 Feb 2024 09:00:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sonnenobservatorium von Goseck</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/sonnenobservatorium-von-gosek</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Kraftplatz: Das Sonnenobservatorium in Goseck
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/Sonnenobservatorium+innen.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Saale-Unstrut-Tal ist eine Fundgrube an historischen Orten. Neben der Steinernen Rinne bei Bilzingsleben, dem Fundort von Resten einer Siedlung des Homo Erectus, die 400.000 Jahre zurückdatiert wurde und dem nebulösen Fund der Mondscheibe von Nebra aus der Bronzezeit, ist das Sonnenobservatorium von Goseck ein weiteres Highlight der Geschichte in Deutschland.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das idyllische Örtchen Goseck oberhalb der Saale war den meisten Menschen nur durch sein Schloss bekannt. Doch das sollte sich 1991 schlagartig ändern, als Luftaufnahmen eine Kreisgrabenanlage entdeckten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Anlage wurde zwischen 2002 und 2004 im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojektes vollständig ausgegraben. Die während des Mittelneolithikums vor etwa 6.900 Jahren errichtete Anlage wird der Kultur der Stichbandkeramik zugeordnet. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Kreisgrabenanlage von Goseck wurde von einigen Archäologen als das älteste Sonnenobservatorium der Welt bezeichnet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/Sonnenobervatorium_Goseck_4.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Aus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           grabungen wurden zahlreiche Rinderknochen, besonders Schädel, und in drei Erdgruben Menschenknochen gefunden. Sie waren sorgfältig bearbeitet worden, das Fleisch von den Knochen geschabt. Das könnte für Menschenopfer sprechen – oder für spezielle Begräbnisrituale.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach Untersuchungen vom Astronomischen Institut der Ruhr Universität Bochum, sind die beiden südlichen Tore mit einer Genauigkeit von drei bis vier Tagen auf den Sonnenlauf- und Untergang zur Wintersonnenwende um 4.800 vor Chr. ausgerichtet. Das nördliche Tor weist annähernd genau auf den astronomischen Meridian, nämlich nach Norden. Im Unterschied zu anderen schlechter erhaltenen Kreisgrabenanlagen sind die Visierlinien in Goseck außerordentlich präzise und ermöglichen eine Berechnung und Beobachtung der Sonnenwenden über mehrere Tage. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Sonnenobservatorium war aus Holzstelen errichtet und so haben die Archäologen an den originalen Stellen Eichenbohlen aus dem nahen Forst originalgetreu aufgestellt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Observatorium ist ganzjährig frei zugänglich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wallfahrt zum Sonnenobservatorium von Goseck
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sommerlich drückt die Hitze über die Felder. Der Weg vom Parkplatz zum Sonnenobservatorium führt an Anwesen und Gärten vorbei. Der Dolmenradweg verbindet den immelsscheibenradweg in Querfurt mit dem Saaleradweg bei Goseck und genau dieser Dolmenradweg führt uns zum Sonnenobservatorium.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem Feld frei zugänglich finden wir das Bauwerk. Kein Zaun, keine Schranke und kein Kassenhäuschen versperrt uns den Weg. Wie herrlich das imposante Bauwerk aus Holzpalisaden wirkt. Schautafeln informieren den Besucher. Jedoch die magische Wirkung an einem Ort zu stehen wo vor 7.000 Jahren die Jahrekreisfeste beobachtet, geehrt und wahrscheinlich bereits gefeiert wurden, ist gigantisch. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bilder und Text: Hans Haugen Vogel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 08 Jan 2024 14:07:43 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/sonnenobservatorium-von-gosek</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Eine Geschichte im Dezember: Der Traum zur Wintersonnwende</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/wintersonnwende-teil-2</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Eine Gechichte im Dezember: Der Traum zur Wintersonnwende (Wintersonnwende Teil2) 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_3666.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Der Traum an Wintersonnenwende
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eiskalter Wind schlug ihm wie eine Faust ins Gesicht, zögernd machte er einen Schritt nach vorn und hinter ihm schlug krachend die hölzerne Tavernentür zu. Sofort war nichts mehr von dem Lärm im Inneren zu hören. Leise fluchend stapfte er durch den Schnee.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sha’Riss! War das kalt nach dem aufgeheizten Schankraum.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sachte schlich sich ein gemächliches Torkeln in seinen Gang und er beäugte aufmerksam die dunklen Gassen und Hauseingänge unter seiner Kapuze. Anscheinend war den Beutelschneidern die Luft heute auch zu kalt. So setzte er seinen Weg fort und seine Aufmerksamkeit suchte den ihren. Nur noch mit einem Ohr auf die Umgebung hörend, schweiften seine Gedanken zu seinem neuen Auftrag. Er hatte zuerst nur eine grobe Ahnung gehabt, was wohl das Ziel sein sollte, doch nach heute Abend wusste er es ziemlich genau. Und es behagte ihm gar nicht. Er hatte sich ein Jahr und einen Tag Zeit ausgebeten, sein Ziel zu finden und den Auftrag auszuführen. Doch was danach geschehen würde, falls er versagen würde,… das wusste niemand. Wieso eigentlich versagen? Er hatte noch nie, äh, Moment, naja, einmal, daran war dieser Ma‘Rhit schuld gewesen. Aber wieso dachte er daran, dass er versagen würde? Bisher hatte er noch jedes Ziel gefunden. Zumindest das konnte er noch von sich behaupten, auch wenn ihm der Ma’Rhit seinen anderen Schnitt damals zunichte gemacht hatte. Brummelnd schüttelte er den Schnee von seinen Stiefeln. Bei dem Gedanken daran musste er unwillkürlich schmunzeln, auch wenn er das gar nicht wollte.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine eisige Böe fegte um eine Häuserecke und brachte ihn wieder zurück ins hier und jetzt. Räuspernd straffte er sich wieder. Nun ja, er hatte seinen Auftrag und musste morgen früh los. Natürlich war es der kälteste Winter seit Jahrhunderten und natürlich duldete sein Auftraggeber keine Verzögerung. Wie immer. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Durch verschlungene Wege, um etwaige Verfolger abzuschütteln, war er zu seiner Herberge gekommen. Er öffnete die Tür, schüttelte den Schnee von seinen Schuhen und trat mit einem liebenswürdigen offenen Lächeln ein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am nächsten Morgen packte er nach einem reichhaltigen Frühstück seine Sachen zusammen und machte sich auf den Weg durch die Kälte. Es dauerte nicht lange und die Stadt war hinter dem nächsten Hügel verschwunden. Wieder einmal blies ihm der Wind ins Gesicht und ihm gefror sein Atem in dem dichten wollenden Schal, den er sich vor den Mund gebunden hatte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Satra! Konnte der Wind nicht ein einziges Mal von hinten kommen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Einige Tage war er alleine unterwegs in dieser Kälte und glücklicherweise fand er wenigstens zur Nacht immer irgendwo ein Obdach, sei es bei Bauern oder in der nächsten Taverne. Die Luft wurde immer kälter. Es ging langsam auf die Wintersonnenwende zu. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kurz vor der Wintersonnenwende beschlich ihn ein mulmiges Gefühl, so wie immer um diesen Tag herum. Er traute dem Frieden nicht in dieser Zeit und erwartete immer etwas Beunruhigendes. Zwar hatte er seine Erlebnisse von vor zwei Jahren schon fast als Hirngespinst eines unterkühlten Geistes abgetan, aber er konnte nicht leugnen, dass er seinen Auftrag damals nicht erfüllen konnte. Und irgendwie wurde er seitdem unruhig in diesen Tagen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Im letzten Dorf hatte er die Vorbereitungen für die Wintersonnenwendfestlichkeiten gesehen und leise Klänge von Musik begleiteten seinen Weg hinaus weiter durch den Winter. Als er nun in der Dämmerung alleine wanderte, war ihm, als höre er immer noch leise Musik durch die kalte Luft schweben. Und auch wenn er es sich niemals eingestehen würde, diese Tage nagten an seinem schon abgestumpft geglaubten Herzen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In dieser Nacht war es etwas wärmer gewesen und er hatte sich entschieden nicht mehr in der Dunkelheit weiter zu wandern bis zum nächsten Bauernhof, sondern die kleine Höhle zu versuchen, die er gefunden hatte als es gerade dämmerte. Er bereitete sich ein Lager und sammelte genug Holz für ein kleines Feuer für die Nacht.  Einige Zeit saß er nach dem Abendessen noch da und starrte in die Flammen. Was sollte er nur tun? Fast gespenstisch leise Klänge von Musik schienen mit dem kühlen Wind zu reisen und sein Herz erzitterte kurz….
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er ging in einer schneebedeckten Landschaft spazieren. Über ihm spannte sich ein hellgrauer Himmel von Horizont zu Horizont. Die Luft war kalt und irgendwie weiß. Einige Meter vor ihm ging eine junge Frau spazieren. Sie kehrte ihm den Rücken zu und ging von ihm weg. Strahlend weiße Eiskristalle funkelten auf ihrem sich aufbauschenden weißen Kleid und ihr weißer Umhang flatterte leicht im kalten Wind. Alles war hell und weiß. Der einzige farbliche Kontrast waren ihre fast bodenlangen glänzend schwarzen Haare. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie schritt anmutig durch den Schnee und dabei schienen ihre Füße kaum einen Abdruck zu hinterlassen. Als sie sich umdrehte, lächelte sie ihm zu. Ihr Lächeln kribbelte ihm warm und kalt über den Rücken. Es war angenehm und gleichsam einschüchternd. In ihm erwachte ein zwiespältiges Gefühl, denn zum einen weckte sie in ihm Furcht, die er schon lange nicht mehr gespürt hatte und zum anderen hatte er das Gefühl sie schützen zu müssen, obwohl augenscheinlich keine Gefahr drohte. Sie lächelte ihn an und bewegte sich weiter anmutig über den Schnee.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aus dem Augenwinkel bemerkte er plötzlich eine schwarze Wolke. Sie waberte in sein Blickfeld wie Milch, die sich in dem morgendlichen Tee langsam verteilte. Obwohl die Wolke scheinbar am Rand seines Blickwinkels verblieb, überkam ihn eine unerklärliche Panik und er rief der jungen Frau zu, sie solle sich in Sicherheit bringen und zu ihm kommen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch sie schüttelte nur lächelnd ihren Kopf. Verständnislos hob er seine Hände.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           „Was ist denn das?“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie antwortete „ Das ist das, was die Menschen mitbringen.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er schaute sie fragend an.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Diese Welt“, sie deutete mit ihren Händen eine Runde über die schneebedeckte Landschaft an, „ist neutral und gerade ist Winter. Die Natur ist neutral, weder gut noch böse. Sie ist auch nicht verantwortlich für das Böse in der Welt. Das bringen die Menschen mit und allein die Menschen. Sie bringen meine Schöpfung um und sich selbst damit auch. Dabei sind sie ein Teil dieser Schöpfung.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach einer kurzen Pause fuhr sie fort. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Der, den Du suchst, hilft mir wo er kann. Er heilt meine Wunden und die der Menschen. Warum willst Du ihm böses? Er hat auch Dich geheilt, obwohl Du es nicht siehst.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Frage Dich lieber, wer Dir den Auftrag gab. Derjenige ist einer von denen, die mich verletzen und andere Menschen zerstören.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Am Rande seines Blickfelds sah er den alten Mann heran schlurfen, der ihm von vor zwei Jahren so gut im Gedächtnis geblieben war, auch wenn er es nicht wollte.  Mit einer Bewegung seines Stabes in seiner Hand vertrieb er die schwarze Wolke und verschwand wieder. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die junge Frau schaute ihn durchdringend an. Und er fühlte sich irgendwie unbehaglich. ... 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Langsam öffnete er die Augen und sah einen kleinen funkelnden Lichtpunkt vor seinen Augen auf und ab wippen. Sofort war er hellwach und riss die müden Augen auf. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Oh nein, nicht Du schon wieder!“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ein silberhelles Kichern war aus dem Lichtpunkt zu hören.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als er den Kopf zum Feuer drehte, saß auf der anderen Seite des Feuers ein alter Mann. Der Ma’Rhit!
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dieser lächelte ihn an. „ Und ? Was wirst DU tun, Ramir?!“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Birigt P. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 23 Dec 2023 09:00:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Eine Geschichte im Dezember: Die Längste Nacht des Jahres</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/eine-geschichte-im-dezember</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Die längste Nacht des Jahres
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_4422.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es war die dunkelste Nacht im Jahr. Das spürte der kleine Zwerg, als die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwand, ihr Licht noch einmal auf den Wald warf und den Himmel in lila und rosa eintauchte. Er seufzte, die letzten Monate hatte das Licht immer mehr abgenommen. Erst unmerklich, dann ganz eindeutig: die Nächte dauerten länger als die Tage. Die letzten zwei Monate war es dann nicht mehr wegzuleugnen.. Die Sonne hatte keine Kraft mehr. Sie stieg nicht mehr so hoch an den Himmel, wie im Sommer und es wurde immer kälter.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Zwerg mochte die Nächte überhaupt nicht. Er konnte die Dunkelheit nicht ertragen. Er hatte dann immer Angst und fühlte sich so richtig wohl nur in seiner Hütte unter dem Haselstrauch. Aber tagsüber, wenn die Sonne schien, das war immer schön. Da konnte er Holz suchen am Waldrand. Richtig hinein traute er sich nicht, da war es immer so finster. Aber sobald die Sonne über dem Wald aufging, da kam er aus seiner Hütte und spielte mit den Sonnenstrahlen oder saß in der Sonne und schnitzte Holz.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie er nun da saß und der Sonne zusah wie sie hinter dem Horizont verschwand, da fühlte er,
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          das hier, das ist das Ende. Ob er die Sonne wohl jemals wieder sehen würde? 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er seufzte, und ging unter den letzten Farben des Tages zu seiner Hütte. Als er angekommen war, war es ihm schwer ums Herz geworden. Was sollte er nur tun? Bedeutete es, immer in der Dunkelheit zu leben, oder gab es doch noch eine Hoffnung? Er setzte sich ans Fenster, und sah hinüber zum Wald. Er erschien ihm noch schwärzer als sonst. Überhaupt war die Nacht so schwarz wie noch nie. So Pechschwarz hatte er noch keine Nacht erlebt. Er war geschützt in seiner Hütte. Das tröstete ihn. Aber wenn die Sonne nicht wieder aufging, dann mußte er für immer in ihr bleiben, anstatt in der Sonne Holz zu schnitzen. Kein schöner Gedanke.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er suchte den Himmel ab. Vielleicht gab es ja dort oben, wo sie sonst immer stand und die Welt mit ihren Strahlen beglückte, ein Zeichen, einen Hoffnungsschimmer. Irgendetwas. Auf einmal, der Zwerg traute seinen Augen nicht und rieb sie ganz fürchterlich, aber als er noch einmal hinschaute, war es immer noch so. Die Sterne tanzten. Sie bewegten sich. Waren sie glücklich, das die Sonne nie wieder scheinen würde? Oder bedeutete es etwas anderes? Er sah seine Nachbarin, die Sternenelfe in ihrer immergrünen Eibe herumtanzen. Merkwürdig, sie tanzte doch nur an ganz besonderen tagen. „Sternenelfe, wieso scheinen alle Sterne zu tanzen?“ „Weißt du es denn nicht?“ „Was, Was soll ich wissen?“ „Ach entschuldige, dein Baum verliert ja seine Blätter, du kannst es ja gar nicht wissen. Nur die Wesen, die unter immergrünen Bäumen wohnen wissen darum, weil es nur grüne Blätter
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          erzählen können.“ „Was sagen sie denn?“ „Sie erzählen von dem Licht das heute in der Erde wiedergeboren wird.“ „Das Licht wird wiedergeboren?“ „Ja natürlich. Was denkst du denn?  Alles muß einmal erneuert werden, und das Licht tut es heute Nacht. Die große Göttin wird es wiedergebären und niemand darf dabei zu sehen. Aber wir alle freuen uns so, daß die Sonne uns das neue Licht schenken wird, damit auch wir wieder heller erstrahlen können.“ „Und niemand darf zusehen?“ „Nein niemand“ „Wo geschieht es denn“ „Unter der Erde.“ „Aber wo genau?“ „Woher soll ich denn das wissen. Mir reicht es hier in meinem Baum mit den Sternen zu tanzen“ und schon drehte sie sich um eine rote Beere und tanzte durch den Baum. Das Licht wird wiedergeboren. Die Sonne kommt wieder. Strahlender, heller, größer. Das hörte sich alles so phantastisch an, das wollte der Zwerg sehen. Er jubelte. Er konnte nicht in seiner Stube bleiben und nichts tun. Er mußte losgehen und diesen Ort suchen. Vielleicht, weil niemand sonst da war, ja vielleicht brauchte sie ja seine Hilfe! Er zog seine warmen roten Stiefel an, zog seinen roten Umhang an, setzte die rote Mütze auf und überlegte in welche Richtung er denn gehen sollte. Er packte auch noch Nüsse ein als Wegzehrung und eine seiner schönsten Holzschnitzfiguren. Er wollte sie dem Licht schenken, aus Freude, das es wiederkommt. Mittlerweile fing es an zu schneien und die Schneeflocken tanzten glücklich vor sich hin. Er überlegte sich, daß er nach Osten gehen sollte, dorthin, wo die Sonne immer aufgegangen war. Es half alles nichts. Er mußte durch den finsteren Wald. Er schluckte, und stapfte tapfer los, die Sehnsucht, das Licht zu sehen war größer als jede Angst vor der Dunkelheit. Irgendwann mußte dieser Wald aufhören. Damit tröstete er sich und ging weiter. Im Wald war es so schwarz und am liebsten wäre er umgedreht. Doch dann sah er durch die kahlen Äste der Bäume die Sterne tanzen und er wußte, er machte sich nicht umsonst auf den Weg. Er würde das Licht finden. Er wird dabeisein, wenn das Licht wiedergeboren wird. Mit diesem Wissen und der freudigen Erwartung war es soviel leichter. Schnell kam er tief in den Wald hinein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er war schon eine ganze Weile unterwegs. Das Schneegestöber wurde immer dichter und er mußte sich vorwärtskämpfen. Er blickte auf und sah nur tiefe Nacht um sich. Keine Sterne, kein Licht, nichts. Er war in den dunkelsten Wald, den der Tannen, geraten. Er war ganz allein in der Dunkelheit. Die Tannen ließen kein Licht durch. Sie standen hoch und stumm.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          War er überhaupt auf dem richtigen Weg? Was tat er hier? Er setzte sich auf einem Baumstumpf und war ganz unglücklich. So lange war er schon unterwegs, und er kam nicht weiter und das Licht wird sowieso ohne ihn geboren werden und sagte die Sternenelfe nicht, niemand dürfte dabei sein? Hatte er seine Angst umsonst überwunden? Er war doch in den Wald gegangen, und es war dunkel, aber so dunkel, und so ohne Hoffnung? Wenn er doch wenigstens die Sterne sehen könnte. Und hinausfinden würde er bestimmt auch nicht mehr. Und der Schnee lag immer höher und hatte alle Spuren verwischt. Unendliche Verzweiflung packte den Zwerg. Er schluchzte auf und weinte los.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Kannst du mir nicht ein paar Nüsse geben? Das Holz ist so schwer und ich habe es noch weit.“ Erschrocken schaute er hoch. Vor ihm stand ein altes Hutzelweib, das am Holz sammeln war. Er gab ihr seinen ganzen Vorrat, den er mitgenommen hat. Er hatte keinen Hunger. „Weine nicht. Es gibt immer einen Weg.“ „Aber...“ „Du suchst den Ort, an dem das Licht wiedergeboren wird“ „Woher weißt du das?“ „Die Sterne haben es mir erzählt. Sie wollten dich begleiten, weil sie es mutig fanden, das du das Licht sehen willst. Sie wachen über dich“ Die Sterne. Ja, sie hatten ihn begleitet. Aber er konnte sie nicht mehr sehen. „Weißt du wie...“ „Folge den Hirschen, Sie wissen alles über das neue Licht.“ Mit diesen Worten ging sie weiter und knackte ein paar Nüsse zwischen den Zähnen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Folge den Hirschen. Die Hirsche. Könige des Waldes und der Felder. Sie kannten sich aus. Sie wußten immer alles. Frage die Hirsche. Wieso war er nicht gleich daraufgekommen. Er lief los und nach kurzer Zeit fand er zu einer Lichtung. Er sah die Sterne wieder und lächelte ihnen zu. So einfach war es. Frage die Hirsche. Und da sah er sie. Im Schnee. Die Hirschspuren. Er folgte ihnen. Und je länger er ihnen nachging desto mehr Hirschspuren wurden es. Sie führten ihn hinaus aus dem Wald, über ein paar Felder an einen Berg. Und da sah er sie, die Versammlung der Hirsche. Es war, als ob sich alle Hirsche hier versammelten hätten. War es hier? Sollte hier das Licht neu geboren werden? Vorsichtig trat er an einen Hirsch heran. Er wollte ihn fragen, ob es hier sei. Aber der Hirsch nahm ihn einfach auf sein Geweih und hob ihn über die Menge. Von da oben hatte der Zwerg eine wunderbare Aussicht. Er sah den Eingang der Höhle, die tief in den Berg hineinführte und er spürte, das dies der Ort war, wo zu gegebener Stunde das Wunderbarste passieren sollte. Er fühlte wie die Nacht nun langsam ihrem Höhepunkt zu ging. Dunkler konnte es nicht mehr werden. Um sich herum nahm er ein unheimliche Stille wahr. Die Sterne hatten aufgehört zu tanzen und selbst die Schneeflocken verharrten still. Es war als ob die Welt die Luft anhielt. Er starrte in die Höhle und versuchte wenigstens etwas zu sehen, aber da war nur schwarz.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Schrei eines Neugeborenen rief durch die Stille. Der erste Lichtschimmer fiel aus der Höhle. Die Hirsche fielen auf die Knie. Die Schneeflocken legten sich sanft zur Erde und die Sterne strahlten noch heller. Es war da. Die Göttin hatte das Licht wiedergeboren. Sie hatte ihr Kind zur Welt gebracht in einer dunkeln Höhle. Und jetzt wurde es wieder hell. Die Dunkelheit hatte verloren. Der Weg war nicht umsonst gewesen. Er hatte es geschafft. Er war dabei gewesen. Er hatte es gesehen. Und auf einmal brach es los. Es war ein juchzen und ein jauchzen. Es war als wenn die ganze Erde und jedes Wesen mit ihr feiern würde. Die Hirsche tanzten und die Sterne tanzten und der Zwerg tanzte. Er fühlte sich wunderbar. Sie tanzten und feierten die ganze Nacht hindurch. Plötzlich färbte sich der Himmel rosa. Und wie auf ein nicht sichtbares Zeichen stellten sich die Hirsche auf und formten eine Gasse die auf den Eingang der Höhle zuführte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Zwerg saß wieder auf seinem Platz im Geweih des alten Hirsches. Da ging die Sonne auf über dem Horizont und Warf den Strahl durch die Gasse hindurch in die Höhle hinein und beleuchtete den Weg. Der Zwerg konnte es nicht fassen. Er hielt den Atem an und mit ihm so schien es die ganze Welt.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Auf dem Sonnenstrahl trat die Göttin mit dem Neugeborenen Kind auf dem Arm hervor.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Neben sie trat der König der Hirsche und gemeinsam erlebten sie, wie die Sonne immer höher kletterte. Dann nahm der König der Hirsche sein Geweih ab, als Zeichen der Erneuerung und legte es dem Kind zu Füßen. „Auf das das neue Licht herrschen möge im neuen Jahr“.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Danach erbrachte ein Hirsch nachdem anderen seine Ehrerbietung dem neuen Kind. Auch der Zwerg stieg von seinem Ausblick herab, verbeugte sich und legte neben das Hirschgeweih die Holzfigur.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 16 Dec 2023 09:00:00 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Eine Geschichte im Dezember: Wintersonnwende (Teil1)</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Wintersonnwende 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_5515-7f74815f.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Frostig war die dunkle Nacht. Kälte, bittere klirrende Kälte umgab ihn. An den Bäumen glitzerten die gefrorenen Schneekristalle silbrig im fahlen Mondlicht. Ein kalter Wind fegte ihm immer wieder vereinzelte Schneeflocken ins Gesicht, das mittlerweile schon so kalt war, dass sie einen Moment auf seiner Haut verharrten ehe sie schmolzen.
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine weiße Pracht umgab ihn und verkündete allen, dass der Winter Einzug gehalten hatte. Er hatte allerdings für die Schönheit um ihn herum kein Auge. Es trieb ihn vorwärts gegen den eiskalten Wind, der ihm schon bis auf die Knochen gekrochen war. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          "Verdammter Wind, verfluchter Schnee, überhaupt verfluchter Winter", dachte er zornig. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Er könnte viel besser verdienen, wenn im Winter nicht alles zum Erliegen käme. Aber der Schnee machte es oft zu schwierig, die Aufträge zu erfüllen. Nun ja, diesmal wollte er es trotzdem wagen und so kämpfte er sich weiter vorwärts. Wenn er weiter so langsam vorankam, würde er erst zur Wintersonnenwende sein Ziel erreichen. Nicht, dass ihm dieses Fest irgendetwas bedeuten würde, aber beim Gedanken daran, an so einem Festtag... naja, es musste getan werden egal an welchem Tag.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit jedem dieser Gedanken wallte ein dunkler Schatten hinter ihm kurz auf, unsichtbar für jedermann, doch die Tiere des Waldes mieden den Wanderer schon von weitem.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An den nächsten Tagen hatte er Glück und fand immer kurz vor Einbruch der Nacht eine Herberge, in der er die Nacht in einem warmen Zimmer verbringen konnte. Er kam seinem Ziel stetig näher, aber es war so, wie er gedacht hatte. Erst zur Wintersonnenwende würde er eintreffen. Sei es drum...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am Morgen kurz vor seinem Ziel packte er seine Sachen in der Herberge zusammen und machte sich wieder auf den Weg. Das Wetter war etwas besser geworden. Wenigstens stürmte und schneite es nicht mehr, dafür wurde die Luft immer kälter und die trockene klirrende Kälte der sternklaren Nacht kroch ihm diesmal unter den wärmenden Umhang, den er fest um sich gewickelt hatte und dessen Kapuze ihm tief vors Gesicht hing. Trotzdem dauerte es nicht lang, bis sein gefrierender Atem seinen Bart mit kleinen bizarr geformten Eiszapfen übersät hatte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein falscher Schritt und er stand plötzlich bis zur Hüfte in einem schneeüberzogenen Tümpel, den er übersehen hatte. Eiskaltes Wasser umspülte seine Beine und kroch schnell unter die Haut und kühlte sein Blut. Er musste hier raus, aber schnell. Einfacher gesagt als getan, er konnte sich nirgends festhalten oder sich herausziehen, mit jeder Bewegung sackte er nur weiter in den schlammigen Untergrund. Hilfesuchend schaute er sich um, fand aber nichts in der Nähe, was ihn weiterbringen würde. Zorn wallte in ihm auf und mit einem wütenden Schrei machte er sich Luft. Um ihn herum verdichtete sich der Schatten, der ihm überall hin folgte, doch er merkte es nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Plötzlich blitzte ein winziges Licht vor ihm auf und kam schwebend vor ihm zum Stehen. „Unsinn, so etwas gab es nicht“, durchfuhr es ihn als eine kurze Ahnung in ihm aufkeimte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber doch, als das Licht etwas verblasste und sich langsam eine kleine Gestalt daraus hervor schälte, musste er knurrig zugeben, dass es wohl tatsächlich Fabelwesen geben musste. Dieses tanzte in ihrem schneeweißen glitzernden Kleidchen ein wenig vor ihm hin und her, beschaute sich seine missliche Lage und lächelte dann sanft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wie ich sehe, bist Du in Schwierigkeiten. Ich kann Dir meine Hilfe anbieten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mürrisch erwiderte er. “Was kann eine so kleine Fee wie Du schon ausrichten?“, und wischte mit seiner Hand einmal vor sich durch die Luft als wolle er die Fee wie ein lästiges Getier beiseite wischen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erstaunt hob die Fee ihre Augenbrauen, lächelte jedoch immer noch sanft. „Du urteilst schnell und ungerecht. Ich hoffe, Du änderst Deine Meinung noch.“ Damit setzte sie sich nicht weit entfernt auf einen Ast und sah ihm in seinen Anstrengungen zu, allein aus dem Tümpel zu kommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es dauerte nicht lang und er sah zähneknirschend ein, dass seine einsamen Bemühungen nichts bringen konnten. Immer noch mürrisch dreinblickend drehte er sich zu der Fee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Na gut, Du hast recht. Allein schaff ich es nicht. Kannst Du mir helfen?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht und sie schwang sich elegant von dem Ast. „Ich vielleicht, aber ich habe eine bessere Idee. Warte hier.“ Damit war sie schon außer Sicht geflogen und verschwunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Typisch“, dachte er. „Wohin sollte ich wohl gehen. Feengeschmeiß.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber es dauerte nicht lange und er konnte das kleine blinkende Licht der Fee wieder auf sich zukommen sehen. Im Schlepptau mit einem alten Mann, wie es schien, der in einer langen ungebleichten Robe und in einen ebenfalls ungebleichten wollenden Umhang geschlungen, schwerfällig durch den Schnee stapfte. Das wurde ja immer besser. Erst eine kleine fliegende Fee, nicht größer als sein kleiner Finger und nun noch ein alter Tattergreis mit langem weißem Rauschebart und Wanderstock. Er konnte sich gar nicht entscheiden, wem er mehr Kraft zutraute, ihn herauszuziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch die langsam immer höher aufsteigende Kälte in seinen Gliedern ließ ihn diesmal den Mund halten und er rang sich sogar ein einigermaßen brauchbares Lächeln ab, als die beiden bei ihm vor dem Tümpel standen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Siehst Du, er braucht langsam wirklich Hilfe, er hat schon ganz blaue Lippen“, sagte die Fee gerade zu dem Alten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser nickte nur und schaute auf etwas hinter ihm, wie es schien, dann blickten die tiefen schwarzen Augen des Alten in seine Augen und ihn durchlief ein Schauer. Er konnte nicht mal sagen warum, aber der Alte schien ihm in die Seele zu blicken. Das behagte ihm gar nicht. Seltsam, und seine schwarzen Augen passten so gar nicht zu seiner sonstigen hellen Erscheinung und seiner freundlichen Ausstrahlung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst nach einer Weile, die ihm wie eine Ewigkeit vorkam, kroch der Blick des Alten auf sein Gesicht und weiter hinunter bis zu dem Wasserloch, in dem er stand. Bedächtig nickte der Alte, ließ ihn jedoch nicht aus den Augen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ja, es wird Zeit für Dich. Willst Du dir von mir helfen lassen oder willst Du Deinen Weg weitergehen?“, fragte ihn der Alte mit geheimnisvollen Worten. Doch ihm fiel es kaum auf, sein ganzes Streben war es nur aus diesem eiskalten Tümpel zu kommen und sich schnellstens aufzuwärmen. „Ja, ja, natürlich! Ich möchte Deine Hilfe!“, antwortete er daher rasch und schaute den Alten auffordernd an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser ließ seine Hände in einigen kurzen fließenden Bewegungen durch die kalte Luft gleiten, sprach ein paar fremd klingende Worte und ließ seinen Stock dreimal auf den Boden nieder fahren. Danach streckte er ihm seinen Stecken über das Eis zu. Der ersten Verwirrung über das eigenartige Gebaren des Alten wich ungeduldige Dankbarkeit als er endlich den Stecken greifen konnte und sich mit klammen Fingern daran festhielt. Doch die Kälte war schon weit in ihm hochgekrochen und er spürte, wie seine steifen Finger nicht mehr die Kraft hatten, sich gänzlich zu schließen. Als der Alte ihn an dem Stecken heraus ziehen wollte, rutschten seine Finger langsam aber stetig am Holz ab. Mehrere Male versuchte er, den Stecken im Griff zu behalten und jedes Mal rutschte er wieder ab, bis die Fee zu ihm schwebte und einige Male so schnell um seine Hände flog, die am Stecken lagen, dass er sie nur noch als Lichtschlieren wahrnehmen konnte. Überraschenderweise fühlte er sich nun an den Stecken gebunden und brauchte seine Hände nicht mehr zwingen, sich um das Holz zu schließen. Als er langsam schmatzend und am ganzen Körper zitternd aus dem Wasserloch glitt, wurden seine Sinne immer benebelter. Kaum konnte er sich noch darüber wundern, dass der Alte ihn tatsächlich aus dem Loch gezogen hatte, da verdunkelte sich langsam sein Blick immer mehr und das Letzte, was er sah, war nur noch das geheimnisvolle Lächeln des Alten als dieser sich über ihn beugte mit seinen tiefen schwarzen Augen…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dunkelheit umfing ihn und er schwebte durch diese samtige Finsternis, fühlte sich geborgen und aufgehoben. Endlose Dunkelheit, endloses Schweben, zufrieden im Samt des Vergessens. Ein leichter Schauder kroch mit klammen Klauen über seinen Rücken, und als er die Augen öffnete, sah er in dieser Dunkelheit einen schwarzen Schatten lauern. Dieser Schatten passte nicht in seine samtige Dunkelheit. Dieser Schatten bereitete ihm Unbehagen, ja, er konnte ein Erzittern nicht unterdrücken. Die Klauen dieses Schatten griffen nach seinem Herz und er spürte die Kälte, ehe er sah, dass der Schatten sich nicht bewegt hatte. Ein Schauder überlief ihn und er hätte schwören können, dass der Schatten lächelte, obwohl es kein Gesicht gab, was ein Lächeln hätte tragen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Er erwachte mit einem Ruck und schaute sich hektisch um. Neben ihm auf einem Hocker stand ein Becher Wasser und auf einem Brett etwas Käse, Wurst und ein Stück Brot. Als er mit seiner Hand an die Stirn griff, fühlte er kalten Schweiß und er erinnerte sich an seinen eigenartigen Traum. Mürrisch schüttelte er den Kopf und vertrieb damit die letzten Eindrücke des Traumes.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Tür öffnete sich zu seiner Kammer und eine Frau mit langen dunklen Haaren kam lächelnd herein. „Ich grüße Euch Fremder. Ich sehe, Ihr seid erwacht und schaut viel erholter aus als noch gestern, als ihr vor unserer Tür lagt.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie setzte sich an sein Bett und fühlte seine Stirn. „Ihr wart ziemlich durchgefroren und fast dachte ich schon, Ihr würdet nicht überleben, doch Ihr habt es geschafft.“ Sie machte eine kleine Pause und sah ihn nachdenklich an. Mit einem Seufzer setzte sie sich auf. „Ihr könnt Euch gern die nächsten Tage bei uns erholen. Die Wintersonnenwende ist bereits heute und es wird draußen noch kälter werden. Unsere Familie würde sich freuen, wenn Ihr mit uns dieses Fest begehen würdet.“ Diesmal sah sie ihn durchdringend an, als ob sie so sehen könnte, was ihn zu dieser Jahreszeit so abseits der Handelswege geführt hatte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Er hingegen war seit ihrem Eintritt in einer erschrockenen Starre gefangen, und seine Gedanken rasten durch seinen Kopf. „Oh nein, wie konnte das geschehen? Warum gerade hierher? Was sollte er jetzt tun?“ Erst nach ihren letzten Worten löste sich seine Starre allmählich und er nickte kaum merklich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Fein. Ich werde den Kindern sagen, sie sollen nicht so laut sein und Euch wieder schlafen lassen.“ Sie stand auf und verließ anmutig den Raum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit einem Satz saß er auf dem Bettrand und …sackte wie ein nasser Sack wieder zurück. Zitternd zog er die Decke wieder über sich und schaute sich um. Er musste in ihrem Schlafzimmer sein, nein, das sah eher so aus, als ob das ein Zimmer für Kinder gewesen wäre. Nun ja, mit etwas Glück schliefen sie und ihr Mann allein und die Kinder ebenso. Egal, heute Nacht würde er aufstehen können und gehen, doch vorher würde er noch seinen Auftrag erfüllen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Er schlief den restlichen Tag, aß zwischendurch etwas von dem Teller und schlief weiter. Als die Frau ihn abends zum Abendessen holen wollte, tat er so, als ob er immer noch schliefe und sie zog unverrichteter Dinge wieder ab. Er jedoch versuchte langsam aufzustehen und sich einiges von seinen Sachen anzuziehen, die über einem Stuhl hingen. Seine Sachen schienen sie nicht angefasst zu haben. Gut, sonst hätten sie vielleicht geahnt, weshalb er hier war. Ein Singen klang durch die Tür. Neugierig bückte er sich und schaute durch eine Ritze in den angrenzenden Raum.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_5123-1a52a945.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Überall standen Kerzen und beleuchteten den Hauptraum der Hütte in einem warmen Licht. Eine kleine Tanne stand in einer Ecke und war ebenfalls mit brennenden Kerzen geschmückt. Dazwischen hingen rote Äpfel und kleine Strohsterne. Die Familie saß vor dem Kamin im Halbkreis vor einem kleinen Tisch mit allerlei Leckereien und sang winterliche Lieder. Lieder, die selbst an seinem Herz kratzten und eingelassen werden wollten. Er schüttelte sich leicht und wollte dieses Gefühl abstreifen. Eine Wärme strahlte aus diesem Raum, die nichts mit dem Feuer im Kamin oder mit den Kerzen zu tun hatte. Eine Wärme, die fast greifbar war und sich um sein Herz legen wollte, doch er schüttelte sie unwirsch ab und ging zurück seine Sachen zu sichten. Als er fertig war, legte er alles bereit und legte sich wieder ins Bett. Diesmal achtete er darauf, nicht wieder einzuschlafen. Als die Frau noch einmal in sein Zimmer schaute, stellte er sich wieder schlafend und kurz danach hörte er, wie alles im Haus ruhiger wurde und sich alle schlafen legten. Eine Weile wartete er noch, dann stand er auf, legte seinen Gürtel mit den Dolchen und Messern um und schlich sich lautlos aus seinem Zimmer. Finsternis umfing ihn im Wohnraum, tiefe Dunkelheit und kurz schauderte er, ohne zu wissen, warum. Nachdem sich seine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, schaute er sich noch einmal um. Von diesem Hauptraum gingen nur drei Türen ab und bis auf den Tannenbaum standen nur noch ein kleiner Tisch und vier Stühle in einer Ecke neben seiner Tür. Als er die erste Tür neben seiner leise öffnete, sah er drei Kinder in einem Bett schlafen und zog leise die Tür wieder zu. Die nächste Tür war die Haustür, das konnte er an dem kalten Luftzug darunter spüren. Also die letzte Tür! Leise schlich er hinüber und erschrak nicht zu wenig, als plötzlich ein Brett unter seinen Füßen leise knarrte. Jede Bewegung verhaltend stand er da und lauschte, doch nichts rührte sich und er schlich langsam weiter. Vorsichtig legte er seine Hand auf den Türknauf und drückte die Tür sanft auf. Sein Blick fiel zuerst auf einen großen schlafenden blonden Hünen, der zur Tür gedreht, leise schnarchte. Dahinter sah er die dunklen Locken der Frau, auch sie gab leise Schlafgeräusche von sich. Achtsam tappte er auf den Mann zu und überlegte kurz ob Dolch oder Messer. Eigentlich egal, er entschied sich für den Dolch und zog ihn leise aus der Scheide. Mit dem letzten schleichenden Schritt stand er vor dem Bett des Ehepaares und schaute noch einmal in die friedlich schlafenden Gesichter. Ein leises Bedauern schlich sich in sein Herz. Der Schatten hinter ihm drängte sich dichter und wallte einmal kurz auf. Das Bedauern verschwand wieder. Er zielte und stach zu.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fast hätte er aufgeschrien, als sein Dolch von etwas unsichtbarem abprallte und er sich fast seinen eigenen Dolch in sein Knie gerammt hätte. Nur mit Mühe konnte er den Schwung aus der Klinge noch herausnehmen. Dann stand er fassungslos vor dem Bett und probierte einige vorsichtige Vorstöße mit der Spitze des Dolches. Es kam immer dasselbe heraus. Die Spitze prallte beharrlich von etwas ab, was seinen Augen verschlossen blieb. Wie konnte das sein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine leichte Bewegung im Augenwinkel ließ ihn herumfahren und ein leises bekanntes Lachen begrüßte ihn aus der Zimmerecke neben der Tür.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Wie ich sehe, hast Du von Deinem Vorhaben nicht abgelassen, obwohl Dir Dein Herz wieder und wieder sagt, dass Du es nicht tun willst.“ Die kleine Fee schüttelte den kleinen Kopf in gespielter Entrüstung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er sah sie fast verzweifelt an. „Hast DU dieses Dings um sie herum gemacht?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fee flog direkt zu seinem Ohr und flüsterte theatralisch. „Ja, und Du kannst es nicht durchdringen, egal was Du tust.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er ließ seinen Dolch mit einer hoffnungslosen Geste sinken. Hinter ihm wallte der Schatten auf und griff ihn mit kalter Hand ans Herz. Diesmal spürte er es und zuckte instinktiv zurück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anerkennend nickte die Fee leicht. „Schau hinter Dich.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er drehte sich lautlos um und meinte an der Wand ein dunkles Wabern zu sehen. Seine Erinnerung an den Traum kehrte mit voller Wucht zurück und auch an die Kälte und das Schaudern. Misstrauisch wich er zurück und stieß an die Barriere der Fee. Beklommen drehte er seinen Kopf zu der Fee. Diese lächelte nun warm und freundlich und er erinnerte sich an die Wärme, die früher am Abend aus dem Wohnraum gedrungen war. Die Wärme, die durch alle Wände gedrungen war, die mit wärmenden Strahlen in sein Herz gegriffen hatte und ein warm pulsierendes Sandkorn zurückgelassen hatte, wo sonst dumpfe Gleichgültigkeit herrschte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der dunkle Schatten hinter ihm bäumte sich hoch auf, doch er merkte es nicht. Verwundert besah er sich dieses kleine glimmende Sandkorn und erstaunt sah er, dass es immer größer wurde. Im gleichen Maße wurde der Schatten immer durchlässiger und waberte langsam und hilflos aus dem Raum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Fee lächelte sanft mit einem kleinen Blitzen in den Augen, als sie in sein Gesicht sah und eine Erkenntnis erblickte, die ihm schon so lange abhanden gekommen war. Als er sich langsam der Tür zuwandte, umfing ihn Dunkelheit und er schwebte durch diese samtige Finsternis. Er fühlte sich geborgen und aufgehoben. Endlose Dunkelheit, endloses Schweben, zufrieden im Samt des Vergessens. Eine Wärme umhüllte ihn und trug ihn mit sich durch die Dunkelheit. Warme Schwärze ….
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er erwachte am See und sah in die lächelnden tiefschwarzen Augen des alten Mannes...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bilder: Anna Oakflower
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 09 Dec 2023 09:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/eine-geschichte-im-dezember-wintersonnwende-teil1</guid>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bamberger Dom</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/bamberger-dom</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Karftort Bamberger Dom
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_0578.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Das „Awen“ steigt von tief unten aus mir heraus auf und ich intoniere es leise. Dreimal, wie ich auch drei Kerzen vor dem Altar der Göttin angezündet haben. Leise, um die anderen Besucher nicht zu stören, denn ich befinde mich im Bamberger Dom. Und die Göttin, die sanft auf mich  herab lächelt, befindet sich im Nebenaltar, als Mutter Gottes dargestellt. 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Licht fällt durch ein hoch in der Seitenwand des Gewölbes angebrachtes kreisförmiges Seitenfenster zur rechten Hand von oben herab auf den Altar. Staub schwebt, leuchtet golden in der Luft. Alles ist dämmrig und man spürt den Geist des Ortes. Uralt. Unterhalb liegt die Krypta, die älteren Teile, welche weniger mit Gold geschmückt sind. Dafür viel älter und mit unglaublicher Ausstrahlung. Man spürt rundum die riesigen Steinblöcke, dass hohe Gewölbe. Zeitlos. Man schwebt in der Stille, in der es weder Vergangenheit, noch Gegenwart oder Zukunft gibt. Nur ein einziges Gefühl des Seins. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Energie fließt durch meinen Körper und ich fühle für einen Augenblick ein Schimmern rundum. Ich höre die Stimmen der Baumeister und Handwerker, welche die Steine behauen und aufeinander setzen. Und sie sprechen eine alte Sprache. Die Kathedrale wird gerade gebaut. Und ich sehe den Bamberger Reiter, wie er im Galopp in die Kathedrale gestürmt kommt. Was nach der Legende der ungarische König Stephan als Heide, den das Standbild darstellen könnte, getan haben soll. Der mysteriöse Reiter. Die Urkraft, ungebändigt, wie sein Pferd, welches sich vor mir aufbäumt und wiehert. Er hebt sein Schwert in die Höhe und schreit. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Und dann ist die Erscheinung verschwunden. Nur noch ein Schimmern liegt in der Luft.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ort der Kraft und Mythen 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Von Birkenfeuer 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bilder von Birkenfeuer
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_0603-48b49607.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 07 Dec 2023 16:03:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/bamberger-dom</guid>
      <g-custom:tags type="string">Druidentum,kraftplatz</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_0583.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_0583-9f8f32ae.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eine Geschichte im Dezember: Schneeflocke</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/eine-geschichte-im-dezember-schneeflocke</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Schneeflocke 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/IMG_3718.JPG"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ruhig und weiß lag die Landschaft unter einem sternenklaren nachtblauen Himmel. Auf den Feldern glitzerte der kalte Schnee bläulich im schwachen Licht der funkelnden Sterne. Schon bildete sich langsam der morgendliche Frost auf den Zweigen der Bäume. Die Dämmerung hatte gerade begonnen.  
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          *Ping* Machte es und mitten auf der schneebedeckten Wiese nahe des Waldes blitzte über dem Schnee ein kleines Licht auf, als ob ein Stern funkelte und eine kleine fliegende Gestalt erschien in diesen frostigen Morgen. Sie schwebte eine Weile in der Luft und versuchte sich zu orientieren, dabei flatterte ihr schneeweißes Kleidchen in dem kalten Wind und ihre kleinen Flügelchen sahen aus, als ob sich schon der erste Raureif darauf gebildet hatte. Kleine weiße Kristalle umrandeten glitzernd ihre Flügel und funkelten ebenso wie der Schnee im Zwielicht der Sterne.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ahhh.“ Entfuhr es der kleinen Gestalt. “Wundervoll kalt ist es hier und so schön weiß. Das wird ein Spaß!“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit einem ‚Wusch’ stob es davon und flog schnell wie der Wind über das Feld  am Waldrand entlang. Doch nicht nur geradeaus flog sie, nein, sie schien beim Fliegen auf und ab zu hüpfen und schlug kleine Purzelbäume in der Luft, umrundete kleine Zweige in einem Looping und stupste manchmal auf einen Zweig , damit der darauf liegende Schnee mit einem kleinen Schubs auf den Boden fiel. Wenn man genau hinhörte, konnte man hören, wie sie öfters fröhlich jauchzte, wenn ihr etwas besonders gut gelungen war. Lange flog sie über Wiesen und Felder, durch Wälder und über zugefrorene Seen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie war gerade einem Baum von der Wurzel bis zur Spitze hoch geflogen und hatte ihn dabei wie eine Spirale immer wieder umrundet, als sie eine Bewegung im Augenwinkel wahrnahm. Sofort hielt sie an und versteckte sich im Geäst hinter einem dicken ausladenden Ast.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Unten auf dem Boden sah sie eine kleine Gruppe dick eingepackter Menschen durch den Schnee stapfen. Ihr Atem machte kleine weiße Wölkchen, die sie vor sich hertrieben. In der Hand des einen blitzte etwas auf. Es schien schwer zu sein.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die kleine Gestalt folgte neugierig den Menschen ein kleines Stück weiter und beobachtet, wie sie vor einer Tanne halt machten. Sie nickten sich alle zu und dann hob einer das schwere Ding und wollte unten am Stamm zuschlagen als er auf einmal inne hielt. Etwas hielt ihn zurück und er konnte seine Arme mit dem schweren Ding nicht nach unten fallen lassen. Das sah komisch aus, denn der Mensch stand da und ruckelte mit den Armen leicht vor und zurück, ohne dass etwas zu sehen war. Die anderen lachten leise und machten sich über ihn lustig. Doch es half nichts. Erst als er seine Arme seitlich sinken ließ, konnte er sie bewegen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die kleine Gestalt flog näher heran, während die Menschen etwas tiefer in den Wald gingen um dort erstmal ein Weilchen zu lagern. Sie hatten sich etwas zu essen und etwas Dampfendes zu trinken mitgebracht und beratschlagten, was nun zu tun sei. An der Tanne angekommen sah sie einen kleinen Erdgnom brummelnd  um die Tanne stapfen.  „Banausen,.. .. gar nicht,... verdient,.. Natur ehren... jawohl,... !“ Er hatte sie gar nicht kommen sehen bis sie direkt vor ihm auf und ab flatterte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Hallo, geht’s Dir gut?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Erschrocken stoppte der Gnom seinen Rundgang um die Tanne und besah sich das fliegende Lichtlein vor sich.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ja, mir geht’s noch ganz gut, aber wenn die Menschen wieder kommen und es noch mal versuchen, geht es mir vielleicht nicht mehr gut. Wer bist Du denn?“ brummelte er in sie an. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ich bin eine Eisfee und heiße Flocke. Und wer bist du?“ Sie betrachtet neugierig sein faltiges Gesicht, dass er grummelig in noch mehr Falten gelegt hatte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ich bin ein Erdgnom und bewohne und pflege diese Tanne hier. Mein Name ist Gomm.“ Damit stapfte er weiter um die Tanne und untersuchte hingebungsvoll jedes Stückchen des Stammes. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Flocke schaute ihm hinterher und wartete bis er wieder bei ihr war. „Warum wollen die Menschen denn Deine Tanne hauen?“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gomm kam wieder vor ihr zum stehen. „Ich hab das die letzten Winter schon beobachtet. Immer um diese Zeit kommen Menschen in den Wald und nehmen Tannen mit. Viele von ihnen hauen die Tannen unten am Stamm durch, aber manche graben sie auch ganz aus. Diese ausgegrabenen Tannen kommen manchmal nach einiger Zeit wieder und werden wieder ein gepflanzt. Nicht weit von hier steht so eine Tanne, der Gnom aus der Tanne hat mir erzählt, die Menschen stellen die Tannen in ihre Behausungen auf und schmücken sie mit glitzernden Kram. Sie singen viel und sind lustig. Nach einer Weile nehmen sie das Glitzerzeug wieder ab und bringen die Tanne wieder in Wald. Ihm geht es ganz gut jetzt, aber seine Tanne wollen sie ja auch nicht haben.“ Brummelte er wieder vor sich hin. Doch diesmal blieb er stehen und schaute sich Flocke genauer an. Sie hatte bei seinen Beschreibungen große Augen bekommen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Glitzerkram ? Ist das vielleicht Eis?“ wollte sie neugierig wissen. „Willst Du gar nicht wissen, was da bei den Menschen passiert?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Nein. Will ich nicht. Ich mag meinen Wald, was soll ich da bei den Menschen.“ Murrte er vor sich hin.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Flocke machte einen kleinen Looping ehe sie wieder vor ihm schwebte. „Na gut, ich helf dir.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Na dann kann ja nichts mehr passieren.“ Grummelte Gomm vor sich hin. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es dauerte nur ein Weilchen bis die Menschen wieder zurückkamen. Dieses Mal hatten sie noch etwas anderes in der Hand. Einer der Männer hielt einen langen Stiel mit einer Schaufel daran. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Flocke schaute Gomm an. „Wie es aussieht, wollen sie jetzt Deine Tanne doch ausgraben. Das ist doch spannend. Lass uns gucken, was die Menschen sonderliches machen mit den Tannen.“ Sie umflog Gomms Kopf und zupfte ihm übermütig am Ohr. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Nein. Ich will hier bleiben.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ach komm, das wird bestimmt lustig. Und sie bringen die Tanne doch zurück. Ich würde es so gern sehen.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Mmmhmm, lässt Du mich dann in Ruhe?“ Seine Augen folgten ihrem auf und ab Flug vor seinem Gesicht und ihm wurde schon ganz schummerig. Flocke nickte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Wehe sie bringen die Tanne nicht wieder zurück! Dann musst Du dafür sorgen, dass sie es tun.“ Murrte er sie an.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ja, mach ich. Du wirst sehen, das wird ein Spaß.“ Sie grinste über beide Ohren und beobachtete gespannt die Männer, die nun bei der Tanne waren.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit einem brummigen Gesicht schaute Gomm den Männern zu, wie sie um seine Tanne herum sorgfältig den Schnee beiseite schoben und anfingen nahe der Wurzel zu graben. Anfangs ging es recht schwer, denn der Boden war noch etwas gefroren, doch dann wurde es leichter und schnell war die Wurzel nur noch von lockerem Erdreich umgeben. Als die Männer an der Tanne leicht rüttelten, und sie sich langsam hob, verschwand Gomm mit einem schicksalsergebenem Gesicht in seine Tanne und ließ Flocke allein zurück.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Flocke konnte beobachten, wie die Männer die Wurzel mit einem großen Sack einpackten wo auch genug Erde rein passte und sich dann zufrieden auf den Weg machten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie folgte ihnen im sicheren Abstand. Zwar konnten sie sie nicht sehen, aber sicher war sicher. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die Menschen stapften aus dem Wald hinaus zu einem Schlitten, auf dem schon mehrere Tannen lagen und nun kam auch Gomms dazu. Über dicht verschneite Felder und Wiesen ging es zurück in ein kleines Dorf, wie Flocke jetzt sehen konnte. An dem ersten Haus, zu dem sie kamen, hielten sie an und stellten Gomms Baum für einen Augenblick an die Wand, bevor ein Mann sich von der Gruppe trennte und den Baum mit ins Haus nahm. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Flocke überlegte kurz, ob sie ihm folgen sollte, entschied sich aber dagegen. Aus der Tür kam ihr ein Schwall furchtbar warmer Luft entgegen und das gefiel ihr gar nicht. Also flog sie um dieses Haus herum und linste vorsichtig durch die Fenster, um zu sehen, wo sie Gomms Baum hingeschafft hatten. Am dritten Fenster hatte sie endlich Glück, sie flog gerade um die Ecke als sie sah, wie der große Mensch Gomms Baum in einen großen Raum in Ecke stellte. Erschrocken schnellte sie wieder zurück an den Fensterrahmen und versteckte sich in dessen Schatten. Einen Moment verharrte sie kurz, dann schalt sie sich selbst. ‚Herrje’ wann würde sie es lernen, dass die großen Menschen sie nicht sehen konnten?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sich selbst Mut zusprechend flog sie weiter heran und lehnte sich mit den kleinen Ärmchen auf den Fensterrahmen, sodass sie mit dem Kopf noch durch das Fenster blicken konnte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Drinnen war der große Mensch damit beschäftigt allerlei glitzerndes Gebammsel in Gomms Baum zu hängen. Einen kleinen Stern, eine kleine Trompete, kleine silberne Kugeln und Glöckchen und sogar ein langes Band mit leuchtenden kleinen Lichtern, die wie Sterne aussahen, hängte er in den Baum. Ganz zum Schluss nahm er lange Bänder aus silbernen Glitzer und hängte sie ganz vorne über die Zweige, so dass sie von den leuchtenden Sternen angestrahlt wurden und in dem Licht funkelten bei jeder Bewegung. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Flocke’s Augen wurden immer größer und nicht selten entfuhr ihr ein leises ‚Ahh’ oder ‚Ohh’, wenn sie wieder etwas Neues sah, was in den Baum kam. Wie schön das war, doch sie fragte sich, ob das wirklich Eis sein konnte. Sie hatte doch die furchtbare warme Luft gespürt, die durch die Tür gekommen war. Wie sollte sich da Eis in dem Baum halten können? Das konnte kein Eis sein. Nun ja, auch wenn es kein Eis war, sie hatte Gomm versprochen ihm zu helfen und das andere Glitzerzeug war ja auch ganz interessant. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Eine Bewegung im Augenwinkel erregte ihre Aufmerksamkeit. Als sie sich ein Stückchen umdrehte, sah sie drinnen auf der Fensterbank eine putzige Blume stehen. Ihre Blätter waren unten ganz dunkelgrün und oben feuerrot. Sie sahen aus wie große rote Blüten, aber sie hatten die gleiche Form wie die Blätter unten. Als Flocke genauer hinsah, sah sie unter den Blättern eine kleine Blumenfee sitzen und die letzten Strahlen der Wintersonne genießen. Als diese Blumenfee Flocke sah, lächelte sie sie vergnügt an und verschwand dann gähnend in dieser putzigen Blume.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Verdutzt blieb Flocke zurück und brauchte eine kleine Weile sich wieder zu fangen. Eine wache Blumenfee, mitten im Winter, wie konnte das nur sein. Aber schien es zu geben und sie schien ganz vergnügt zu sein. Hm, naja, das musste bis später warten. Flocke sah wieder durch das Fenster und beobachtete, wie der große Mensch einen ganz großen silbernen Stern ganz oben auf die Spitze der Tanne steckte. Er leuchtete auch in den vielen Lichtern und sah fast wie ein echter Stern aus, fand Flocke. Sie seufzte leise. Der Baum sah ja soo schön aus, am liebsten würde sie ihn mal von nahem betrachten, nur wie durch das Zimmer kommen, und da war ja auch noch diese Wärme da drinnen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Flocke setzte sich an den Rand der Fensterbank und schaute nachdenklich zu, wie die Sonne wieder langsam den Horizont rot färbte und in diesem roten glitzernden Schneemeer versank.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es wurde dunkel und Flocke saß immer noch da und schaute der Sonne hinterher, die schon längst verschwunden war. Sie seufzte noch einmal leise und schwebte dann wieder etwas hoch. Es würde sich bestimmt schon eine Gelegenheit ergeben, da war sie zuversichtlich. Wieder flog sie zu der Fensterscheibe und drückte sich ihre kleine Nase daran platt. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Drinnen waren 2 große Menschen und 2 kleine zu sehen. Die kleinen waren ganz aufgeregt und hüpften hin und her und schauten sich immer wieder den geschmückten Baum mit großen Augen an. Als sie was gegessen hatten, machten sie das Licht aus und gingen aus dem Raum. Im ganzen Haus wurde es dunkel und nur Flocke saß noch vor dem Fenster und wartete. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie hatten noch gar nicht gesungen. Also musste da doch noch was passieren. Aber es passierte nichts. Es blieb ruhig.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Nach einer kleinen Weile konnte sie eine Bewegung unter dem Baum sehen. Eine kleine dicke Nase schob sich unter den Zweigen hervor und zwei kleine grummelig dreinschauende Augen folgten ihr. Flocke lächelt. Gomm hätte sie fast vergessen. Er könnte sie bestimmt herein lassen. Sie sah wie Gomm sich erst vorsichtig umschaute und sich dann seinen Baum besah. Brummelig schlug er die Hände über den Kopf zusammen und schüttelte unwirsch den  Kopf. Flocke kicherte draußen leise vor sich hin, als sie das sah. Dann flog sie dicht an das Fenster und klopfte leise gegen die Scheibe. Erst beim zweiten Mal hörte Gomm sie und kam brummend zu ihr. Flocke schaute ihn auffordernd an. „Du musst das Fenster auf machen.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Wie soll das denn gehen? Ich kenn mich damit nicht aus.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Oh nein! Wie soll ich denn dann zu Dir herein kommen?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ich weiß nicht, aber es ist furchtbar warm hier drin. Wenn ich wieder raus komme, werd ich mir einen Schnupfen holen, nur wegen Dir.“ Murrte Gomm.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ach was. Das wird schon nicht so schlimm werden, aber ich möchte gern rein zu Dir. Was machen wir denn nun?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ich kenn mich mit Menschenkram nicht aus. Da musst Du dir was anderes einfallen lassen.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gomm schaute Flocke an und wunderte sich, dass sie nicht mehr aufgeregt hin und her flog und einen Eingang suchte. Urplötzlich hatte sie auf einmal inne gehalten und starrte auf einen Punkt hinter ihm. Ihr Kopf lag ein wenig schief und sie verharrte still, nur ihre Flügel bewegten sich und hielten sie auf einer Stelle. Gomm hatte eine böse Vorahnung und drehte sich ganz langsam um. Und ja, da war sie, die böse Vorahnung. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An der geschlossenen Tür stand das kleine Mädchen aus der Familie und starrte sie beide völlig überrascht an. Gomm war klar, dass das Menschenkind sie beide wirklich ansah, er hatte schon mal das Gerücht gehört, dass die kleinen Menschen so was wie ihn manchmal sehen konnten. Oh nein, was machten sie jetzt nur? Na ja, es half ja nichts.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gomm räusperte sich leise. „Öhm, hallo, ich heiße Gomm und wohn in der Tanne. Wie heißt Du?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Mädchen schüttelte sich ganz leicht und nahm ihren Blick von dem Fenster. Sie schaute Gomm neugierig an und antwortete leise. „Ich heiße Lisa.“ Langsam kam sie auf ihn zu.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Du wohnst in der Tanne?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ja, es ist meine Tanne, die der große Mensch aus dem Wald geholt hat. Zum Glück mit den Wurzeln. Ich hoffe doch sehr, dass sie wieder eingepflanzt wird.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lisa nickte leicht. „Mein Vater bringt die Tanne ganz bestimmt wieder in den Wald. Das hat er vorhin gesagt.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie schaute zum Fenster. „Ist das Deine Freundin? Sie möchte bestimmt rein.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gomm schüttelte energisch den Kopf. „Nein, sie ist nicht meine Freundin, ich kenn sie nur flüchtig. Aber ja, sie möchte gern rein. Sie hat mir das alles überhaupt eingebrockt.“  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lisa war schon bei seinen Worten zum Fenster gegangen und öffnete es erst einen Spalt und dann etwas weiter, so dass ein Schwall kalte Luft ins Zimmer strömte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          *Wusch*  Flocke stobt ins Zimmer, flog eine kleine Runde um den Baum und blieb dann vor einem kleinen glitzernden Anhänger neugierig in der Luft stehen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ooch, die sind ja wirklich nicht aus Eis.“  Enttäuscht wandte sie sich zu Lisa um. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ich heiße Flocke und bin eine Eisfee. Wer bist denn Du?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ich bin Lisa.“ Neugierig betrachtete Lisa nun die Eisfee vom nahen. „Hast Du noch nie einen geschmückten Tannebaum gesehen? Da können wir kein Eis drauf machen, auch wenn das bestimmt hübsch aussehen würde. Aber das würde doch schmelzen. Es ist doch viel zu warm hier drinnen für Eis.“ Erwiderte Lisa lächelnd.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Nein, so was hab ich noch nie gesehen. Aber es ist auch sehr schön, wie der Baum jetzt aussieht.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sie unterhielten sich noch eine Weile und Flocke ließ sich von Lisa einiges von dem schönen Baumschmuck zeigen, während Gomm grummelnd daneben saß und ein mürrisches Gesicht zog. Nach der anfänglichen Schüchternheit taute Lisa schnell auf und man konnte spüren, dass sie die Zeit genoss. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die ganze Zeit war das Fenster weit offen und oft brachte eine Windböe frische kalte Luft in den Raum, trotzdem ließ Flocke irgendwann die Flügel hängen und verlor ein wenig an Höhe wenn sie flog. Erschrocken schaute sie auf und bemerkte erst jetzt, dass es für sie immer noch zu warm war in dem Zimmer. Sie sank mit einem traurigen Blick langsam auf den Boden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ich glaub, ich muss wieder raus in den Schnee. Kannst Du mich bitte auf das Fensterbrett setzten Lisa?“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lisa nickte und hielt Flocke ihre offene Hand hin, damit sie darauf steigen konnte, dann hob sie sie hoch und setzte sie auf die Fensterbank soweit nach draußen wie sie es mit ihren Kinderärmchen hinbekam. Vorsichtig kletterte Flocke von der Hand und setzte sich auf den Fensterrahmen, so dass ihre Flügel sich draußen in der kalten Luft erholen konnten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gomm schaute die beiden mürrisch an. „Es ist schon ziemlich spät. Lisa sollte längst im Bett sein und ich muss mir überlegen, wie ich an etwas zu essen komme. Und du...“ er schaut zu Flocke. „solltest lieber draußen wieder rum fliegen. Eingebrockt hast Du mir ja schon genug.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lisa schaute traurig zu Flocke.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ja, wenn es Dir hier zu warm ist, musst Du wirklich lieber draußen sein. Schade.“ Seufzte sie.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Flocke seufzte leise. „Es ist wirklich ein schöner Baum so wie ihr ihn hübsch gemacht habt.“ Dann schien ihr was einzufallen. „Warum bist Du überhaupt wieder aufgestanden, du solltest doch bestimmt schon schlafen, oder?“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lisa druckste etwas herum.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ja, .. na ja,... eigentlich sollte ich schlafen, das stimmt, aber ich wollte doch so gern sehen, wer die Geschenke bringt in dieser Nacht, die am nächsten morgen immer darunter liegen. Aber nun hab ich ja Euch gefunden. Das ist viel interessanter.“ 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ich habe noch niemanden gesehen, der Geschenke bringt.“ Meinte Flocke, aber ein geheimnisvolles Lächeln umspielte ihren kleinen Mund.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Aber nun solltest Du wirklich ins Bett, vielleicht könntest Du für Gomm noch etwas zu essen besorgen vorher, damit er nicht durch das Fenster klettern muss und alles kaputt macht.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Entrüstet fuhr Gomm hoch. „Kapuuuttt ? Iichh ? Also, ... ne... also...wo du...und überhaupt...“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lisa und Flocke grinsten und Lisa nickte. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ja, ich kann ihm jeden Abend noch schnell was aus der Küche holen und vor die Tanne stellen, dann muss er nicht raus.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gomm beruhigte sich ein wenig und grummelte ein leises ‚Danke’ in den Kragen seiner Jacke.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Warte eben.“ Schnell lief Lisa einen Raum weiter und kam wenige Augenblicke später mit einem großen Teller voll Kekse und Äpfel und einem Glas Milch wieder.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ich hoffe, das reicht erstmal.“ Sie balancierte den Teller neben der Tanne auf einen kleinen Tisch. Plötzlich gähnte sie ausgiebig und schaute die beiden bekümmert an. „Aber ich glaub, ich muss wirklich ins Bett. Sehe ich Euch denn morgen wieder?“ erwartungsvoll betrachtete sie Gomm und Flocke.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gomm brummelte schon nicht mehr so stark und nickt. „Ja, ich muss mir ja mein Essen abholen.“ Fast war es so als ob ein flüchtiges Lächeln über sein Gesicht huschte.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Ich weiß nicht ob ich jeden Abend da sein kann, aber ich werde bestimmt wieder kommen und vielleicht sehen wir uns ja auch tagsüber mal draußen, wenn es kalt genug ist.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Mit einem Sprung flog Flocke wieder in die Luft, zischte noch einmal um den Baum und machte kleine Spiralen bis zur Spitze, tippte mit ihrem kleinen Fuß den großen Stern einmal an und stob dann lachend zum Fenster hinaus. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          „Wir sehen uns wieder,...“ damit war sie aus dem Fenster und schon bald als leuchtender Punkt über den Wiesen verschwunden.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lisa sagte Gomm ‚Gute Nacht’ machte das Fenster zu und ging dann wieder leise aus dem Zimmer.  
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für eine Weile genoss Gomm die leckeren Kekse und trank das Glas Milch ganz aus, dann verschwand er wieder in seiner Tanne. Kurz vor Morgengrauen kam er noch mal heraus und legte etwas kleines Braunes zu den anderen Geschenken, die dort mittlerweile lagen und lächelte versonnen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Als Lisa am nächsten Morgen wieder in das Zimmer kam, fand sie hübsch eingepackte Geschenke unter dem Baum und wieder fragte sie sich, wie die da hin gekommen waren und wer sie gebracht hatte. Doch sie fand auch eine kleine Figur aus Holz, die Flocke sehr ähnlich sah.... 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 02 Dec 2023 09:00:00 GMT</pubDate>
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      <title>Ringheiligtum Pömmelte</title>
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          Ringheiligtum Pömmelte
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
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    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Ringheiligtum liegt im Süden Magdeburgs, nahe der Elbe. Das derzeitige Ringheiligtum ist eine Rekonstruktion dieses 4.000 Jahre alten Kultortes. Es besteht aus verschiedenen hölzernen Palisadenringen, Gruben und Wällen und misst 115 Meter im Durchmesser. In der Jungsteinzeit und frühen Bronzezeit wurde es von vielen Generationen als zentrales Heiligtum benutzt, was Opfergruben und verschiedene Funde, wie Mahlsteine, Beile, Keramik, Pfeilspitzen beweisen. Auch astrologische Aspekte prägten den Bau der Anlage.
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    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Das Ringheiligtum Pömmelte wird als das Deutsche Stonehenge bezeichnet, obwohl es sogar noch größer ist. Zweimal habe ich dieses Heiligtum bisher besucht. Einmal an einem trüben Septembermorgen und einmal an einem heißen sonnigen Augusttag. Beide Male war ich alleine dort und konnte die starke Energie dieses Ortes spüren. Obwohl die Stimmung durch die Witterung sehr unterschiedlich war, hat sich an der Energie des Ortes nichts geändert. Das Gefühl, wenn man sich auf das große Tor des äußeren Rings zubewegt, dabei einen Graben passiert und dann dort steht, wo vor vielen hundert Jahren die Ahnen standen, ist nicht nur ergreifend, es nimmt einen gefangen. Dieser Ort schafft eine Verbindung zu den Ahnen. Ich war ein wenig aufgeregt, ein wenig nervös, als ich so vor dem Tor stand. Vielleicht mögen sich so auch unsere Ahnen gefühlt haben, jene Priester, die die Rituale und Zeremonien im innersten Kreis durchführten, aber auch jene Menschen, die in den äußeren Ringen an diesen Zeremonien teilhaben konnten. Je tiefer man in das Heiligtum kommt, desto stärker wird die Energie. In der Mitte der großen Anlage ist sie am intensivsten zu spüren. Hier fühlte ich ein Kribbeln in den Fußsohlen und eine Kraft, die durch meinen Körper floss. Es lohnt sich, sich Zeit zu nehmen. Eine Meditation in der Mitte der Anlage oder auch in einem der äußeren Ringe kann sehr aufschlussreich sein, kann eine Verbindung zu den Ahnen, zu diesem wunderbaren Kultort, aber auch zum Land, zur Herrscherin der Erde, zu dem immerwährenden Kreis des Lebens herstellen, aber auch zum Kosmos mit all seinen Sternen, Planeten, Monden und Sonnen, zu deren Ehren dieses Ringheiligtum ebenfalls errichtet wurde.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Sehr empfehlenswert ist auch der Besuch des Aussichtsturms, von wo aus man einen guten Überblick über die gesamte Anlage hat. Der Anblick ist äußerst beeindruckend. Außerdem sind hier viele nützliche Informationen zum Ringheiligtum auf Tafeln zu lesen, die dabei helfen können, unsere Vorfahren und ihre Absichten und Lebensweisen besser zu verstehen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fotos von Saga Grünwald
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 15 Dec 2022 15:19:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/rinheiligtum-poemmelte</guid>
      <g-custom:tags type="string">kraftplatz,Druidentum</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/19+08+24+a+P%C3%B6mmelte+04+kl.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kraftplatz Amberger Stadtbrille</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/kraftplatz-amberger-stadtbrille</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Amberger Stadtbrille
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gaia, die Erdmutter, sitzt wohlgenährt und lächelnd vor uns; unter ihr und um sie herum ein Meer von Blumen. Und wir können nicht anders, als unsere Hände auf ihren wundervollen üppigen Bauch zu legen und um ihren Segen zu bitten. Von hier geht die Energie aus. Der zentrale Punkt der Energie, von dem aus die Energielinien abstrahlen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gaia steht als Skulptur im Burggraben von Amberg, der gefüllt ist mit Blumen und anderen Skulpturen. Wenn man dem Wasser weiter folgt, nach außen, gelangt man zum Skulpturenweg, immer mit dem strömenden Wasser, mit der Energie verbunden. Auch hier sind wundervolle Werke zu sehen. Die Menschen spüren die Energie und bringen dies auch künstlerisch zum Ausdruck.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/Amberg-+Erdmutter.JPG" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinter Gaia erhebt sich die Doppelbogenbrücke, welche sich im Wasser so spiegelt, dass sich hierdurch im Wasser die Illusion einer Brille zeichnet und sie daher „Stadtbrille“ genannt wird. Die Energie strömt mit dem Wasser durch diese zwei Bögen, in welchen sich Himmel, Erde und Wasser verbinden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man nun dem Ursprung des Wassers, der Vils, Richtung Innenstadt, zur Kirche St. Martin, folgt, gelangt man zu einer hölzernen Schiffbrücke, welche sich über das Wasser spannt. Wenn man von hier ins Wasser blickt, sieht man das Wasser hin und her wirbeln und strömen und spürt die Energie, welche mit dem Wasser unter einem dahin gleitet. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt noch viele andere historische Sehenswürdigkeiten in dieser Stadt, welche ebenfalls viel Ausstrahlung haben. Zentraler Anker ist für uns in jedem Falle, Gaia und die Brücke, von welcher sich die Energielinien durch die ganze Stadt ziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Text und Fotos: Birkenfeuer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 14 Dec 2022 23:06:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/kraftplatz-amberger-stadtbrille</guid>
      <g-custom:tags type="string">Druidentum,kraftplatz</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/Amberg--Br-C3-BCcke.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/Amberg--Br-C3-BCcke-1f2e0d3b.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Süßgras flechten</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/suessgras-flechten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Süßgras flechten 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Robin Wall Kimmerer: Süßgras flechten. Aufbau Verlag (2021) 26 Euro ISBN : 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Englische Erstausgabe: Braiding Sweetgras 2015
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Das Druidentum kennt die spannende Frage, wie man Altes mit Neuem verbindet. Die Lehren der Druiden aus der Keltenzeit und davor und unsere Pfade heute. Robin Wall Kimmerer ist Botanikerin an einer amerikanischen Universität und Mitglied der Citizen Potawatomi Nation. In ihrem überraschungs Bestseller „Süßgraß flechten“ beschreibt sie anhand des Süßgras, einer wichtigen Kulturpflanze der indigenen Völker, wie man den Widerspruch von Wissenschaft und indigener Weisheit verflechten kann und wie man mit den Herausforderungen leben kann.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
            Das Buch ist in einzelne Kapitel unterteilt zu den verschiedenen Stadien des Süßgras Anbau und Verarbeitung) pflanzen, hegen und ernten, flechten und zum verräuchern) und sie verbindet dabei jeden Schritt mit passenden biologischen Betrachtungen, wissenschaftlicher Sichtweise und indigener Kultur, aber auch mit ihrer persönlichen Biografie – wie ihr eigener Weg zurück zu ihren indigen Wurzeln oder ihre Gedanken zum Mutter sein oder anderes. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Sie beschreibt Pflanzenkommunikation, wie wir im deutschen Raum sie von Peter Wohllebens Buch kennen, sie schreibt über den Umgang mit der Natur, der bei vielen indigenen Völkern auch „das Prinzip der Ehrenhaften Ernte“ genannt wird. Sie beschreibt, wie man vor dem Ernten um Erlaubnis fragt, wie wichtig das Dankbar sein ist, nur so viel zu nehmen, wie man auch tatsächlich braucht und nie mehr als die Hälfte. Wie man erntet ohne Schaden anzurichten und wie wichtig es ist, etwas an die Natur zurückzugeben und vor allem das Teilen. Alles Prinzipien, die heute als Nachhaltig beschrieben werden. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Die Kapitel scheinen ab und an zusammenhanglos, auch wenn sie am Ende einen Zopf geflochtenes Süßgras ergeben. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, das die Kapitel wie Gwersi (die Lektionen beim OBOD) sind, die mir Futter zum Nachdenken geben, meine Sichtweise verändern, mir Ideen geben mein Leben zu verändern und durch ihre Poetische Schreibweise auch die Kreativität nicht zu kurz kommen lässt.  Ihre Sichtweise auf die Natur ist für den wissenschaftlichen Bereich und unsere moderne Welt essentiell und neu und doch ist diese Sichtweise uralt und galt als verloren.  
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           In ihren Zeilen liegt ein tiefer und nachhaltiger Respekt für die Welt und kann somit den Blickwinkel des Lesers verändern. Ein super Schmöker über die Natur, der sich leicht liest und doch soviel Weisheit und neue Einsichten mit sich bringt. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und verschenke es auch immer wieder gerne an Freunde. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 14 Dec 2022 22:54:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/suessgras-flechten</guid>
      <g-custom:tags type="string">Literatur,Druidentum</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/braiding+sweetgras.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/braiding-sweetgras-12aa2e54.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Europas Naturspiriualität</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/europas-naturspiriualitaet</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Europäischer Schamanismus und Druidentum - eine persönliche Sichtweise 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zum Ende der 80er Jahre hat mich zum ersten Mal etwas aktiv berührt, was zu jener Zeit seine Begrifflichkeit im New Age, einem neuen Zeitalter gefunden hat: Spiritualität. Meine ersten Begegnungen damit waren für mich absolut faszinierend, ja magisch und doch brauchte es noch einige Jahre, bis ich mich auf diese, für mich neue Erfahrungsebene voll und ganz einlassen konnte und wollte. Es war eine immense Vielfalt, die mir da begegnete. Rückblickend hatte ich den Eindruck, dass alle Weisheiten, spirituellen Traditionen und Religionen mit ihren Lehrern nach Deutschland (und vielleicht auch Mitteleuropa) kamen, um hier zu wirken. Es war fast so, als würde in dieser Region der Erde ein spirituelles Vakuum vorherrschen, das gefüllt werden wollte. Der Hunger nach Sinn und Bedeutung unseres Seins schien unerschöpflich. Alle meine Erfahrungen öffneten mir Türen für ein universelles Verständnis von Bewußtsein und Spiritualität und sie führten mich letztendlich wieder an einen Ort zurück, von dem aus meine wundervolle Reise begann. Zurück in meine Heimat, nach Süddeutschland, seinen Bergen, Flüssen, Wäldern und Wiesen. Rückblickend entstand dabei in mir auch die Frage, wie es denn um die spirituellen Wurzeln Mitteleuropas bestellt ist? Was ist hier verloren gegangen oder in Vergessenheit geraten? Wie haben zu früheren Zeiten hier unsere Altvorderen ihre Naturspiritualität gelebt und erfahren?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Für diesen Artikel habe ich ein wenig recherchiert und bin bei Wikipedia auf eine Weltkarte gestoßen, welche die Verbreitung des Schamanismus im 15. Jahrhundert darstellt. Darauf erkennt man zwei große Bereiche, die sozusagen „Schamanismus-frei“ sind: Europa und der nördliche Teil von Afrika. Mit der Darstellung auf dieser Weltkarte ist jedoch die persönliche Auffassung des Autors verbunden, wie er Schamanismus interpretiert und sie darf auch in diesem Kontext so gesehen und verstanden werden. Wer sich selbst auf den Weg macht, um herauszufinden, was Schamanismus ist und dafür z.B. die unendlichen Weiten des Internets nutzt, wird eine Fülle von unterschiedlichen Beschreibungen, Vorstellungen und Überzeugungen dazu vorfinden. Und vermutlich ist nicht eine davon von wirklich allgemeingültiger Natur.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schamanismus in Europa
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die grundsätzliche Frage: „Gab oder gibt es in Europa überhaupt so etwas wie Schamanismus?“ und was man darunter versteht, ist demnach nicht leicht zu beantworten. Es braucht dafür vielleicht einen eigenen, persönlichen Zugang dazu. Allein der Begriff an sich scheint seine Wortschöpfung in Sibirien gefunden zu haben und steht seither als Synonym für eine globale Naturspiritualität. Michael Harner ist mit seinem Projekt „Foundation of Shamanic Studies“ sehr mit dieser Namensgebung verbunden. Er hat untersucht, welche schamanischen Techniken unabhängig von kulturellen Ausformungen weltweit existieren, dabei die kulturellen Formen des Schamanismus von dessen Handwerk gelöst und diese Techniken zu etwas zusammengefasst, was er als Core-Schamanismus bezeichnet. Meine Erfahrung damit ist, dass dieses „Handwerk“ funktioniert. Der Spirit, der diesem Ganzen zugrunde liegt, erfährt hier meiner Meinung nach jedoch zu wenig Beachtung. Zumindest habe ich in M. Harner´s Kontext keinen befriedigenden Zugang dazu gefunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/blog+1+andreas+-+Rob+als+turtle.jpg" alt="moderner Druide im Schildkröten Kostüm"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Europäische Naturspiritualität
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Naturspiritualität als Wortschöpfung taugt mir besser als der Begriff „Schamanismus“. Auf der einen Seite existiert für mich das Wesen der Naturspiritualität unabhängig von den Gewändern der jeweiligen Kulturen, mit der sie ihre regional angepasste und gestaltete Form annimmt und so das spirituelle Weltverständnis der Völker individuell abbildet und beschreibt. Die Bereiche und Landschaften der Nichtalltäglichen Wirklichkeit mit all ihrer Vielfalt, ihrer Geographie, ihren Bewohnern sind überall präsent. Zumindest auf unserer Erde gibt es wohl keinen Ort, der nicht davon durchdrungen ist. Die in ihnen wirkenden Gesetzmäßigkeiten und ihre Ordnungsprinzipien mögen sich von denen der alltäglichen Wirklichkeit unterscheiden und doch widersprechen sie nicht unserem gewohnten Erleben, wie unsere alltägliche Welt funktioniert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der anderen Seite ist das Land, seine Beschaffenheit und seine Persönlichkeit der Nährboden für die Gestaltung einer spezifischen spirituellen Kultur und eine Basis für die Welten, die sich darüber hinaus ins Universum verweben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus diesem Nährboden heraus ist in diesem Kontext auch das Druidentum entstanden. Es hat etwas von: „Das Land und sein Wesen „formt“ die Menschen“. Die Geologie, die Wetter, das Wirken der Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft gestalten in ihrem Zusammenspiel eine einzigartige Beziehung mit Mensch und Tier - finden Ausdruck im tieferen Verständnis der Existenz und des Lebens. Gut möglich, dass aus diesem Verständnis heraus teilweise auch das, was sich heute als Naturwissenschaft versteht, entstanden ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus diesem Kontext heraus ist unsere mitteleuropäische Naturspiritualität nie wirklich verloren gegangen. Die keltischen Jahreskreisfeste und das damit verbundene Rad des Lebens mit all seinen Stationen sind in anderen Gewändern bis heute präsent und werden gelebt. Vieles davon vielleicht nur oberflächlich und dennoch fehlt oft nicht viel, um die Türen wieder ganz zu öffnen. Es ist nicht wirklich schwer, wieder an das Wissen und die Erfahrung vergangener Zeitalter anzuknüpfen und einzutauchen in etwas, was uns in unserem Innersten berührt. Es gibt aktuell eine ganze Reihe von Gemeinschaften, die sich diesem Anliegen verschrieben haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch mit dem Order of Bards, Ovates and Druids (OBOD) hat der Spirit unseres Landes in seiner druidischen Form wieder Zugang in unsere moderne Welt gefunden und befreit von den Altlasten der Vergangenheit eine Plattform geschaffen, auf der sich Menschen wieder in diesem Kontext zusammenfinden und das Leben feiern können. Eine Form der Naturspiritualität, die dem heutigen Zeitalter angemessen ist und vorwärtsgewandt an der Gestaltung unserer Welt aktiv beteiligt ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebe Freunde, Weggefährten und Interessierte: In diesem Sinne: You´re welcome.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Andreas Trampenau
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Text: Andreas Trampenau
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos : Bettina Danninger und Anna Oakflower
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # druidentum #europa #schamanismus  # naturspiritualität
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 17 Nov 2022 15:13:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/europas-naturspiriualitaet</guid>
      <g-custom:tags type="string">Druidentum</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/BLog+1+Andreas.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/BLog+1+Andreas.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kraftsträuße - Wilde Kräuter für magische Sträuße</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/kraftstraeusse-wilde-kraeuter-fuer-magische-straeusse</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Literaturempfehlung 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Buch „Kraftsträuße – Wilde Kräuter für magische Sträuße“, geschrieben von Christina Mann, richtet sich an alle, die sich die Kraft und die Magie der Pflanzen zu Nutze machen wollen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Auf zweihundertzwanzig Seiten beschreibt die Autorin vierzig einheimische Pflanzen, die sowohl therapeutisch als auch magisch einsetzbar sind.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Die Phytotherapeutin, Kräuterfachfrau und Ethnobotanikerin beginnt ihr Buch über die Magie der Pflanzen mit einem kurzen Abriss über Geschichte der Kräuterkunde, dem magischen Weltbild und dem Überblick, was einen Kraftstrauß ausmacht, wie man die zugehörigen Pflanzen sammelt und den magischen Strauß verwendet. 
            &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Die weiteren Kapitel enthalten die Pflanzenporträts in Gruppierungen zu den Themen: Glück im Leben; Energie, Kraft und magische Heilung; Frauenkräuter; Schutz, Reinigung und Große Magie und Zauberkunst.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            In den einzelnen Kapiteln sind die Porträts nach folgenden Schwerpunkten gegliedert: 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            •	Götterkraut: hier geht die Autorin auf Zuordnungen der jeweiligen Pflanze zu Gottheiten ein und sie gibt einen Abriss der Nutzung und des Glaubens zur Pflanze.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            •	Symbolisch: unter dieser Überschrift werden die symbolischen Zuordnungen der Pflanze abgehandelt.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            •	Mit allen Sinnen: beschreibt die Pflanze im visuellen, olfaktorischen, taktilen Kontext.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            •	Verwendung: therapeutische Inhaltstoffe, geht auf die klassisch phytotherapeutischen Aspekte wie Inhaltstoffe, Wirkweise ein.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            •	Gegenanzeigen: beschäftigt sich mit Vorsichtsmaßnahmen (Allergien etc.).
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            •	Finden und ernten: hier wird erklärt, wo die Pflanze in der Natur anzutreffen ist und wie diese zu ernten ist.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            •	Im Kraftstrauß: befasst sich mit der magischen Wirkung im Kraftstrauß.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Die meisten Pflanzen sind mit Fotos der Autorin bebildert und am Ende vieler Porträts gibt es ein Rezept zu Tees, Körperwässern, Brotaufstrichen etc.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der in die Materie der Pflanzenheilkunde aus einem anderen Blickwinkel als der rationalen Phytotherapie (wissenschaftlich belegte Pflanzenheilkunde) einsteigen will. Dazu gibt es bessere und ausführlichere Literatur.
            &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Wer aber nach Symbolik, magischen Anwendungen und ritueller Verwendung von einheimischen Pflanzen sucht wird bei diesem Buch nicht enttäuscht.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Eine Zuordnung von Kraftsträußen zu Jahreszeitfesten oder individuellen Anliegen ist dadurch möglich und kann mit der bardischen Kraft der Kreativität gepaart ein wundervolles Werkszeug sein, um magisch pflanzenheilkundlich zu wirken.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Das Buch ist im Pala Verlag unter der ISBN 978-3-89566354-3 zu einem Preis von 24,90€ erschienen.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           von Christoph Schmalz
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 26 May 2022 20:49:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/kraftstraeusse-wilde-kraeuter-fuer-magische-straeusse</guid>
      <g-custom:tags type="string">Literatur,Druidentum</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/bfac9e4754b84de6864f55198efc5be2/dms3rep/multi/Image-2.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/Image-1-94009fc2-87eba34d.jpeg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Löwenzahn und Hagebutte von Bettina Igelbrink - Eine Rezension</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/loewenzahn-und-hagebutte-von-bettina-igelbrink-eine-rezension</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Bettina Igelbrink: Löwenzahn und Hagebutte. Durch das Jahr mit 12 Wildpflanzen. 
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Aktionen, Geschichten und Rezepte von Kinder von 4 bis 10
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Zurück zur Natur ist ein Schlagwort, dass sich viele zu eigen machen. Aber nur wenige, wissen den Weg. Eine von denen, die sich mit dem, was im Garten, auf der Wiese und am Wegesrand wächst bestens auskennt, ist Tina. Sie ist Kräuterhexe, Erzieherin und die Autorin des zauberhaften Buches „Löwenzahn und Hagebutte“, von dem ich definitiv wünschte, dass man es schon hätte kaufen können, als ich 4 bis 10 Jahre alt war.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Es enthält eine bunte Mischung von Bastelideen, Spielen, Rezepten zum Backen, Kochen oder Zusammenrühren und Tipps zur Erstellung von Kosmetik oder kleinen Heilmitteln. Aufgebaut ist das Buch in 12 Kapiteln, in denen ebenso viele Pflanzen präsentiert werden. Der Clou: alle Kräuter, Beeren, Nüsse und Früchte können in dem Monat gesammelt und verarbeitet werden, in dem sie vorgestellt werden. So entsteht für kleine und große Kinder ein Erfahrungsraum, in dem erlebbar wird, dass wir ein Teil der uns umgebenden Natur sind und es deshalb von jeder Leseecke aus gleich weit zur Naturerfahrung ist. Zum Glück hat Tina nämlich keine seltenen Gewächse ausgewählt, sondern solche, die überall, auch in der Stadt, zu finden sind und die man auch dann leicht erkennen kann, wenn man bislang keine oder kaum Erfahrungen mit dem Kräutersammeln hat. Neben unterhaltsamen Geschichten und leckeren Rezepten bietet das Buch auch viel Wissenswertes, das durch die ebenfalls enthaltenen Lieder besser verarbeitet und gemerkt werden kann. Fazit: Ein tolles, sehr empfehlenswertes Projekt von dem man sich noch viele Fortsetzungen wünscht!
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Cat Branawen
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Verlag an der Ruhr, Mühlheim, 2021, 120 Seiten, ISBN 978-3-8346-4520-3, 20,-€. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 26 May 2022 20:39:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/loewenzahn-und-hagebutte-von-bettina-igelbrink-eine-rezension</guid>
      <g-custom:tags type="string">Literatur,Druidentum</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/bfac9e4754b84de6864f55198efc5be2/dms3rep/multi/L%C3%B6wenzahn+und+Hagebutte.jpeg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/l%C3%B6wenzahn+und+hagebutte.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lebenslustig von Diana Monson  - Eine Rezension</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/literaturempfehlung-lebenslustig-diana-monson</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
  Literaturempfehlung für Eltern

                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
    
                    
    
  
    
  
         Lebenslustig- Mit Kindern durch den Jahreskreis von Diana Monson
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Arun Verlag, ISBN 978-3-86663-040-6, 2014, 29,95 €
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Heute geht es um eine Buchempfehlung für Eltern. Das Buch Lebenslustig
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          von Diana Monson ist 2013 (2. Auflage 2014) im Arun Verlag erschienen
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          und ist eine erweiterte Zusammenfassung ihrer drei vorigen Bücher
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Winterlicht, Frühlingsreigen und Ernte-Sommer. Wer diese drei Bücher
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          also bereits hat wird nur wenig Neues in dem Buch finden.
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Diana Monson kommt ursprünglich aus dem pädagogischen Bereich und
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          arbeitet als freischaffende Autorin und Seminarleiterin in
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Süddeutschland. Sie hat mehrere Bücher für Kinder und Erwachsene
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          geschrieben, die sich mit den Jahreskreisfesten, traditioneller
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Kräuterkunde und gelebter Spiritualität beschäftigen.
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          In ihrem Buch Lebenslustig geht es um Sonja, die mit ihren Eltern und
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          ihrer Großmutter Alwine den Jahreskreis erlebt. Dabei werden
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          verschiedene Traditionen (Barbarazweige, Osterwasser, Kornmutter etc.)
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          vorgestellt und die Jahreskreisfeiern der Familie begleitet. Großmutter
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Alwine erzählt zu verschiedenen Gelegenheiten Geschichten über
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Göttinnen, Ahnen, Naturgeister und historische Rückblicke. Sonja spricht
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          im Traum mit Naturwesen und beschäftigt sich mit der belebten Welt. 
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Ganz selbstverständlich kommen auch Freunde der Familie aus anderen
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Kulturkreisen vor und werden in die Geschichte eingewoben. Neben der
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          eigentlichen Geschichte gibt es Lieder, Bastelideen, Rezepte und
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Gedichte zu den verschiedenen Jahreszeiten.
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Die Geschichte ist sehr schön geschrieben und für Kinder und Erwachsene
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          interessant. Ich persönlich lese es jedes Jahr mit meinem Sohn passend
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          zur jeweiligen Jahreszeit und wir lassen uns von den Ideen inspirieren
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          und probieren mal das eine oder andere aus. Mir gefällt besonders an dem
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Buch, dass kein Versuch einer Erklärung unternommen wird (z.B. ob Sonja
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          wirklich mit Naturgeistern spricht oder träumt bleibt offen), sondern
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Sonjas Erlebnisse im Vordergrund stehen. So passt die Geschichte zu
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          vielen verschiedenen Facetten von Naturspiritualität und Eltern können
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          selbst entscheiden wie sehr sie die Geschichte im Alltag vertiefen
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          wollen.
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Die Bastelideen und Rezepte, die wir bisher ausprobiert haben waren
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          einfach umzusetzen und sind gelungen. Zu den Liedern sind Noten dabei
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          (allerdings keine Aufnahmen), so dass man sie auch gemeinsam singen
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          kann. Da immer die Künstler*innen und Quellen erwähnt sind findet man zu
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          vielen Liedern auch Aufnahmen im Internet.
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Das Buch ist gut strukturiert, z.B. ist das Inhaltsverzeichnis in
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          verschiedenen Farben gedruckt, so dass es leicht ist Lieder (rot),
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Bastel- und Kochanleitungen (grün) und Geschichten (schwarz)
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          nachzuschlagen. Durch die vielen Fotos und Bilder gibt es auch für
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          kleinere Kinder beim Vorlesen was zum gucken, so dass es nicht
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          langweilig wird. Der einzige Nachteil ist vielleicht, dass es ein sehr
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          schweres unhandliches Format hat, es ist fest gebunden, Din A4 und hat
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          344 Seiten, so dass es schwer und groß ist. Andererseits wäre das
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          liebevolle Layout mit den schönen Fotos und Bildern in einem kleineren
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Format oder als Taschenbuch sicher nicht so schön gewesen.
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Stella 
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Infos zum Buch: 
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Lebenslustig- Mit Kindern durch den Jahreskreis von Diana Monson
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
      
    
      
    
          Arun Verlag, ISBN 978-3-86663-040-6, 2014, 29,95 €
         
  
    
  
    
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 16 Mar 2022 19:07:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/literaturempfehlung-lebenslustig-diana-monson</guid>
      <g-custom:tags type="string">Literatur,Druidentum</g-custom:tags>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Weg des Druiden - Eine Rezension</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/der-weg-des-druiden-eine-rezension</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Eine Reise durch die keltische Spiritualität 
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Philip Carr-Gomm: „Der Weg des Druiden; Eine Reise durch die keltische Spiritualität“
          &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           „Der Weg des Druiden; Eine Reise durch die keltische Spiritualität“, ist eine Erzählung von Philip Carr-Gomm (Titel der Originalausgabe: The Druid`s Way) und aktuell beim Arun Verlag bestellbar. Thema des Buches ist eine monatelange Pilgerreise von Philip Carr-Gomm durch Südengland.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Philip Carr-Gomm folgt einer Vision kurz nach Alban arthuan: Plötzlich erstrahlt der gesamte Hügel vor Licht. „Nichts ist so, wie es erscheint,“ sagte Sie zu mir. „Der Geist ist überall. Ruhm, Liebe und Macht sind allgegenwärtig. Das Land ist heilig. Begib dich auf eine Reise. Nimm hier deinen Ausgang – wo du lebst.“
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Und so folgt er den alten Wegen, über Kraftlinien der Erde, zu Monumenten, uralten Heiligen Stätten, Orten der Kraft. Hierbei verknüpft er nach eigener Aussage innere und äußere, wirkliche und imaginäre Erfahrungen mit historischen, geographischen und psychologischen Aspekten. Er nimmt uns mit auf eine Reise, in die äußere, reale Welt, von ihm anschaulich geschildert, vom Regenschauer, der ihn überrascht und völlig durchnässt, bis hin zu einem tragischen Todesfall, aufgrund dessen er seine Reise zeitweise unterbrechen muss. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Gleichzeitig ist diese Reise jedoch auch eine Reise in die innere Welt. Philip Carr-Gomm schreibt selber: „In diesem Buch geht es um den Weg des Bewusstseins, um eine Methode, die Welt zu sehen, aber es ist ein Weg der Hoffnung statt der Verzweiflung, ein Weg, der uns von der anfänglichen Erkenntnis, wie verschandelt unsere Welt ist, zur Erfahrung der Wunder und Einheitlichkeit des Lebens führt. Es handelt sich um einen uralten Pfad, und viele Menschen sind ihn vor uns gegangen. Heutzutage wird er nicht nur von den alten Traditionen erhellt, sondern auch von einem modernen Verständnis.“ Für ihn ist die Reise daher nicht nur eine Reise im Raum, sondern auch in der Zeit.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Das Buch ist angenehm zu lesen, da die wissenschaftlichen, historischen und philosophischen Erörterungen in die Rahmenerzählung, eine Reise von einem Beginn, der zugleich auch das Ende darstellt, eingebettet sind. Diese Rahmenerzählung aus der Ich-Perspektive des Autors ermöglicht es, sowohl teilzunehmen an der Reise, als auch Zugang zu erhalten zu den tieferen Erörterungen. Philip Carr-Gomm erklärt hierzu, dass er zunächst eine schlichte Beschreibung von Geschichte, Überzeugungen und Praktiken der druidischen Tradition geplant hatte, sich dann jedoch entschied, nicht von einem objektiven Standpunkt aus über die druidische Lebensweise zu schreiben, sondern von innen heraus, aus dem Blickwinkel einer Person, die zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort diese Lebensweise führt. Aus diesem Grunde schrieb er den Reisebericht als persönliches Erlebnis eines Individuums, das am Ende eines Jahrtausends durch die Welt wandert und auf uralte Stimmen lauscht, die sich durch die Landschaft Gehör verschaffen.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Gerade dadurch, dass er den äußeren Weg mit dem inneren Weg verbindet, schafft er es, dem Leser ein Tor zum Verständnis nicht nur der äußeren Geschehnisse, sondern auch der inneren Aspekte, zu eröffnen. Durch die äußere Rahmengeschichte ist das Buch, wie von ihm beabsichtigt, als Lebensbeschreibung von innen heraus angenehm zu lesen und zu erfühlen, was eben gerade durch ein weiteres Lehrwerk nicht möglich gewesen wäre. Hierdurch hat sich die Intention des Autors bestens erfüllt.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Für die deutsche Leserschaft ist bedauerlich, dass sich die vom Autor beschriebenen Wege und Orte in England befinden und daher nicht ohne Aufwand real nacherlebt werden können. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Philip Carr-Gomm führt hierzu jedoch aus, dass die dem Buch zu Grunde liegende Idee nicht ist, die vorgestellten Orte und Wege als einzigartige auf der Welt darzustellen. Wenn man sich des Zaubers und der Präsenz eines Ortes bewusst wird und damit arbeitet, stellt dies vermutlich einen der direktesten und unmittelbarsten Wege dar, sich für die Bedeutung und den Wert des Druidentums in der heutigen Welt zu öffnen. Sein Buch ist eine universelle Einladung:
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           „Wenn wir den Zauber eines Ortes spüren wollen, müssen wir uns in die rechte Stimmung versetzen, und dann beginnt die Landschaft, zu uns zu sprechen.“
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Das Buch ist in jeden Fall einen Kauf wert. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Bezogen kann es werden über den Buchhandel:
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Philip Carr-Gomm: „Der Weg des Druiden; Eine Reise durch die keltische Spiritualität“, ISBN 978-3-86663-063-5, 19,95 € inkl. gesetzl. MwSt.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Buchrezension von Lavender
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 17 Feb 2022 11:53:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/der-weg-des-druiden-eine-rezension</guid>
      <g-custom:tags type="string">Literatur,Druidentum</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/bfac9e4754b84de6864f55198efc5be2/dms3rep/multi/weg+des+Druiden.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Weisheit der Natur - Eine Rezension</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/weisheit-der-natur-eine-rezension</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Altes Wissen der Druiden für unsere Zeit - Philipp Carr Gomm
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
    
          Deutschsprachige Literatur von und über Druiden hat immer noch einen gewissen Seltenheitswert. Umso wichtiger ist es, dass mit „Weisheit der Natur“ seit 2009 eines der Werke von Philip Carr Gomm, dem langjährigen Chiefdruid des Order of Bards, Ovates und Druids vorliegt. 
          &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Erschienen ist die englische Originalausgabe 2006 in einer Reihe, die sich in Kurzeinführungen mit den Glaubenssätzen, Vorstellungen und Grundannahmen verschiedenster spiritueller und wissenschaftlicher Gruppen auseinandersetzt. Ein idealer Ort, um zu Beginn des 21. Jahrhunderts darüber zu informieren, was genau denn Druiden eigentlich glauben. Und damit fängt das Problem an. Denn ein Kennzeichen der druidischen Bewegung ist ihre Vielfalt, die der der von ihnen verehrten Natur zum Verwechseln ähnlich sieht. Für Philip und viele andere liegt genau hier auch ihre Stärke. Dynamisch, tolerant, mit dem berühmten bifokalen Blick, der auch Gegensätze zusammen zu denken vermag, bietet das Druidentum einen Raum für viele Lebensformen und Überzeugungen. Das Gefühl, nachhause zu kommen, wenn sie beginnen, den druidischen Weg zu gehen, haben deshalb Druiden, die viele Götter anbeten ebenso wie buddhistische, christliche, muslimische oder agnostische Druiden. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Das verbindende Element ist, dass sie alle eine tiefe Verbindung zur Natur haben, als deren selbstverständlicher Teil sie sich erleben. Toleranz herrscht im Druidentum, wie Philip in seinem sympathisch begeisternden Erzählstil darlegt, auch gegenüber den vielen Exzentrikern in der Vergangenheit der Bewegung, wie beispielsweise Iolo Morganwg, der komplette Rituale im walisischen Stil erfand, die so gut gemacht sind, dass sie Traditionslinien wurden und heute von vielen einfach deshalb praktiziert werden, weil sie Teil einer lebendigen Spiritualität geworden sind. Philip beginnt sein Buch mit den Druiden des 21. Jahrhunderts, deren Vorhandensein inzwischen keine Überraschung mehr ist, denn die Bewegung hat in den letzten Jahrzehnten weltweit Interesse ausgelöst und ist zu einem Anziehungspunkt für Sinnsucher geworden. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Die Druiden der Gegenwart repräsentieren zugleich das Spektrum der Möglichkeiten, den druidischen Weg zu gehen und sind der Ausgangspunkt für den historischen Rückblick, in dem Philip vor allem die Geschichte des Revivals der Druiden erzählt. Im inhaltlichen Teil geht es um die Bereiche Schamanismus, Heilkunde, Magie, Ethik und Werte und die verschiedenen Möglichkeiten den Grundideen des druidischen Wegs im Alltag Ausdruck zu verleihen. Die letzten Kapitel beschäftigen sich mit den Möglichkeiten, tiefer in das Druidentum einzutauchen, stellen verschiedene Teile der Bewegung vor und werfen in einem Interview mit Philip einen Blick in die Zukunft des Druidentums. Für Einsteiger ist die Lektüre unbedingt geeignet. Wer mehr wissen möchte, findet in Philips ebenfalls auf Deutsch vorliegendem Buch „Der Weg des Druiden“ einen sehr persönlichen Einblick in seine druidischen Lebensform.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Infos zum Buch: Philip Carr Gomm: Weisheit der Natur. Altes Wissen der Druiden für unsere Zeit
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Aurum Verlag, Bielefeld, 2009, 176 S., ISBN  978-3-89901-181-4, 15,88 €
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 01 Feb 2022 17:04:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/weisheit-der-natur-eine-rezension</guid>
      <g-custom:tags type="string">Literatur,Druidentum</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/bfac9e4754b84de6864f55198efc5be2/dms3rep/multi/IMG_6268.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Ruf nach Frieden</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/der-ruf-nach-frieden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Druiden und Gerechtigkeit
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Anfang Juni ging die Bewegung Black lives matter um die Welt.  Auch wenn die Bewegung davon handelt, das Leben von Schwarzen Mitbürgern in der USA aufzuwerten, so macht sie uns auch unsere eigene Fremdenfeindlichkeit bewusst. Und genau so wenig, wie ein weißer Amerikaner sein Leben gegen das eines Schwarzen eintauschen will - aufgrund der auszuhaltenden Diskriminierungen, so werden wir auch wenig Deutsche finden, die ihr Leben mit dem eines ausländischen Mitbürgers eintauschen wollen – auch wegen den Benachteiligungen, die auf einen zukämen. Solange diese Ungerechtigkeit existiert, sollten wir sie uns auch bewusst machen und so handeln, dass mehr Gerechtigkeit in unser aller Leben Einzug halten kann. Philip Carr-Gomm hat im Juni 2020 den Tea with a Druid nr 128 aktuell zu dem Thema gestaltet und den Inhalt auch auf seinen Blog gestellt. Wir haben von ihm die Erlaubnis, den Text zu übersetzen und zu veröffentlichen. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Call for Justice in the US and everywhere  
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Aufruf zur Gerechtigkeit – in den USA und auf der ganzen Welt 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Im Druidentum haben wir ein Gebet, das wir oft zusammen rezitieren, wenn wir in einem großen Kreis in Stonehenge oder auf dem Glastonbury Tor stehen. Es ist als Druidengebet bekannt und wurde vor etwas mehr als 200 Jahren von einem Waliser namens Iolo Morganwg geschrieben. Die Version, die wir im Orden der Barden, Ovaten und Druiden verwenden, lautet so:
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Gewähre uns, o Gott/Göttin/Geist, Deinen Schutz,
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            und im Schutz, Stärke
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            und in der Stärke, Verstehen
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            und im Verstehen, Wissen
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            und im Wissen, das Wissen um die Gerechtigkeit
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            und im Wissen um die Gerechtigkeit, die Liebe zu ihr
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            und in der Liebe zu ihr, die Liebe zu allem Lebenden
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            und in der Liebe zu allem Lebenden, die Liebe zum Gott/Göttin/Geist  
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
             und allem Guten.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Wenn Du eine große Gruppe dies gemeinsam sprechen hörst, entsteht gleich am Anfang schon  ein Durcheinander. Einige sprechen "Gewähre uns, o Geist", andere „Gewähre uns, o Göttin“, wieder andere sagen „Gott und Göttin“ und die nächsten „o Götter“ oder „o Großer Geist“. Aber dieses Chaos ist gut. Im Druidentum gibt es keine Dogmen – keine vorgeschriebene theologische Einstellung. Wir feiern diese Vielfalt. In den folgenden Zeilen wird die Einheit bald wiederhergestellt, und das Durcheinander kehrt erst am Ende zurück, wenn die Gottheit oder der Geist erneut angerufen wird.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Einige Leute finden die Verwendung des Begriffes „Gerechtigkeit“ in diesem Gebet nicht gut.  Es läßt Bilder entstehen von Autorität – von aggressiver Polizeiarbeit. Aber das haben sie mißverstanden – man kann es nirgendwo deutlicher sehen, als wenn wir uns anschauen, was vor ein paar Tagen in Minneapolis passiert ist, als ein Polizist einen Mann dreist auf der Straße ermordet hat, ohne sich von dem Wissen beirren zu lassen, daß er gefilmt wurde, und daß ihn andere Menschen aufgefordert haben, aufzuhören.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Gerechtigkeit ist das Grundrecht eines jeden Menschen und das ist der Grund für die heftige Reaktion auf diese entsetzliche Tat. Rassengerechtigkeit, Klimagerechtigkeit, soziale Gerechtigkeit. Die moderne Druidenbewegung steht für diese Werte und ich bin stolz darauf, daß einer unserer Gründungsmitglieder, Iolo Morganwg, diese Zeilen des Druidengebetes geschrieben hat. Ich bin ebenfalls stolz zu wissen, daß er ein Geschäft führte in Cowbridge im Tal von Glamorgan in Wales, wo am Eingang ein Schild hing, daß der Zucker, den er verkaufte, von Plantagen stammte, auf denen keine Sklaven beschäftigt waren. Er lehnte auch ein Erbe seiner Brüder ab, weil auf deren Plantagen in Jamaika Sklaven arbeiten.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Druiden beten für das Wissen um Gerechtigkeit und die Liebe dazu. Sie beten auch für den Frieden. Nachdem sie in einem Druidenritual Frieden alle vier Himmelsrichtungen gesandt haben, sagen alle im Kreis gemeinsam – egal welche Hautfarbe, welches Geschlechts, welche Rasse und welches Alter: „Möge überall auf der Welt Frieden sein."
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Weiterführende Informationen findet der Leser hier:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Link für den Blog: 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.philipcarr-gomm.com/the-call-for-justice-in-the-usa-and-everywhere/"&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             https://www.philipcarr-gomm.com/the-call-for-justice-in-the-usa-and-everywhere/
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Link für youtube (tea with a druid)
           &#xD;
      &lt;a href="https://youtu.be/w-r8c8C4JsY"&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             https://youtu.be/w-r8c8C4JsY
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           #druidentum #naturspiritualität #philipcarrgomm #frieden #magie 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 25 Jun 2020 14:58:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/der-ruf-nach-frieden</guid>
      <g-custom:tags type="string">Druidentum</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/bfac9e4754b84de6864f55198efc5be2/dms3rep/multi/philip%2Bund%2Beimear.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/aad95e4db0014a1981b6909bbac08279/dms3rep/multi/philip+und+eimear.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Warum wir Frieden schaffen!</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/warum-wir-frieden-schaffend20bddd2</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Es sei Frieden in der ganzen Welt
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Es sei Frieden im Norden
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Es sei Frieden im Süden
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Es sei Frieden im Westen
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Es sei Frieden im Osten
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            In den druidischen Ritualen, die im OBOD verwendet werden, werden diese Zeilen 
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            am Anfang des Rituals von jemandem in die Himmelsrichtungen gesprochen. 
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Meistens eingeleitet vom Herold mit den Worten: Doch lasst uns zunächst Frieden
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            schaffen, denn ohne Frieden können wir nicht arbeiten…
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Warum machen wir das eigentlich?
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Man könnte auf die Idee kommen, dass es vor allem darum geht in der äußeren Welt 
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Frieden zu schaffen und mit den Energien des Rituals Frieden in die Welt zu senden. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das stimmt natürlich auch, ist aber genau genommen nur die halbe Wahrheit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Frieden schaffen bedeutet zunächst in mir selbst Frieden zu schaffen. Das klingt 
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            einfach, ist aber ziemlich komplex, weil wir auf so viele verschiedene Arten im 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unfrieden sein können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Beginnen wir mit den äußeren Umständen: 
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Habe ich alles für mein Ritual richtig 
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            vorbereitet? Stehe ich im Gruppenritual im Norden, wäre aber lieber der Süden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           gewesen? Bekomme ich die Kerze nicht ordentlich an, weil der Wind sie immer auspustet...müsste ich noch das...jenes...
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Ritual ist jetzt daran!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Jetzt ist das Ritual dran. Wir schließen Frieden mit den Umständen, so wie 
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sie JETZT sind. Wir sind im Frieden mit allem was ist und auch die 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Perfektionist*innen unter uns nehmen nun alles so hin und lassen sich nicht 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ablenken
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             Innerer Frieden kann aber noch mehr bedeuten. 
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Friede in die Himmelsrichtungen zu 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            geben heisst auch, Frieden mit den elementaren Anteilen in uns zu schließen. Friede 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mit meinen Persönlichkeitsanteilen der Erde, der Luft, des Feuers und des Wassers, 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Friede mit meinen Bedürfnissen und Problemen. Zumindest für die Dauer des 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rituals sind wir im Frieden mit uns selbst und sind ganz gegenwärtig. Auch 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            außerhalb eines Rituals kann es uns helfen ganz bewusst Frieden zu schließen mit 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            all unseren inneren Aspekten. Das heisst nicht, dass man sich nicht mehr verändern 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            will und kann, sondern ist, im Gegenteil, der erste Schritt dazu. Denn nur, wenn ich 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mich selbst so anerkenne, wie ich jetzt gerade bin und nicht mehr gegen das IST 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ankämpfe, kann ich auch von hier aus weitergehen. Alles was uns zu dem gemacht 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            hat, was wir heute sind ist bereits geschehen und inneren Frieden damit zuschließen 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist sehr wertvoll. Das heisst natürlich nicht, dass unsere rituelle Handlung Frieden zu 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            schaffen uns für immer in inneren Frieden bringt, es gibt sicher bei jedem von uns 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erlebnisse in der Vergangenheit, bei denen es länger dauert und mehr Arbeit ist, 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wirklich wieder dauerhaft in inneren Frieden zu kommen. Aber allein der Wille hier 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und jetzt eine Weile alle Probleme beiseite zu lassen und in innerem Frieden zu sein 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bringt uns die Ruhe, die wir für ein Ritual brauchen. Wir nehmen Abstand von 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            unserem Ego, das immer irgendwas will und irgendwas zu meckern hat und 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            konzentrieren uns ganz auf unser SEIN.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Frieden von innen nach außen tragen
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In einem zweiten Schritt geht es darum, diesen inneren Frieden nach Außen zu 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            tragen. In einem Gruppenritual ist es gut, wenn nicht nur alle mit sich selbst im 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Frieden sind, sondern auch die Gruppe miteinander im Frieden ist. Auch hier ist 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            einmal rituell Frieden schaffen nicht die dauerhafte Lösung aller Probleme. Wenn es 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unfrieden in einer Gruppe gibt (und das ist völlig normal, dass es den mal gibt) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            müssen Lösungen gefunden werden. Aber nicht jetzt, denn jetzt machen wir ein 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ritual. Und für diesen Moment sind alle Meinungen, Verschiedenheiten und 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            vergangene Konflikte ruhend. Wir sind in Frieden miteinander verbunden. Auch das 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            heisst Frieden schaffen: Jetzt und hier wollen wir miteinander im Frieden sein, wir 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            entscheiden uns dafür miteinander dieses Ritual zu feiern und lassen uns voll 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            aufeinander ein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und wenn wir das können: von unserem Ego und all unseren Konflikten mit anderen 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zurücktreten und uns ganz auf diesen Moment einlassen und im Frieden sein, dann 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            können wir diese Friedensenergie auch in die Himmelsrichtungen schicken.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Desto 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mehr Frieden wir in uns selbst spüren, desto mehr strahlen wir Frieden aus und 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            senden ihn in die Welt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            #druidentum #frieden #magie #spiritualität #naturspiritualität
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 07 Jun 2020 17:45:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.weltderlinden.de/warum-wir-frieden-schaffend20bddd2</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Die 3 Bethen</title>
      <link>https://www.weltderlinden.de/die-3-bethen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Margaretha mit dem Wurm,
          Barbara mit dem Turm
          Katharina mit dem Radl
          Das sind die heiligen drei Madl
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
    
          In einer kleinen Kirche bei Starnberg in Bayern hängt ein Flügelaltar. Auf diesem sind drei Frauen abgebildet. 
          &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Diese sind: St. Ainpet, St. Gberpet und St. Firbet. Das Bild trägt die Jahreszahl 1643. Es ist der 30jährige Krieg und ein paar Jahre zuvor waren die Schweden in Altbayern eingefallen. Leider war die Kirche verschlossen, so das ich mir das Bild nicht selbst ansehen konnte. Auf dem Bild, das auf Wikicommens geladen ist, sind die Mäntel in den Farben weiß, rot und schwarz gemalt. Ganz in der Nähe ist eine Quelle, die drei Bethenquelle genannt wird. Diese wird als Heilquelle besucht, wie die bunten Bänder beweisen. Das Wasser soll bei Augenkrankheiten helfen. Es wird aber von offizieller Seite darauf hingewiesen, dass dies kein Trinkwasser ist. Ein Ort der Friede und Ruhe verbreitet, wenn auch etwas durch den Bagger in der Nähe gestört. Nicht weit von hier ist die Karlsburg, oder das was von ihr übrig ist. Angeblich wurde hier im Würmtal Karl der Große geboren, eine Ehre, die noch andere Orte für sich beanspruchen. Genau hier spucken drei Fräulein herum. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Laut Sage wurden die schönen Jungfrauen durch Zauber in den Keller der Karlsburgruine gesperrt. Ein Knecht bot sich an sie zu küssen. Der erste Kuss war leicht, das Fräulein war schön anzusehen. Beim zweiten Kuss wurde sie zur Schlange, das war schon sehr schwierig. Und der dritte endete im Desaster. Die hübsche Jungfrau bzw. jetzige Schlange wandelt sich in den Teufel höchstselbst und unser kussfreudiger Held gibt Fersengeld. So warten die 3 Jungfrauen noch heute auf Erlösung und bieten jedem, der dazu bereit ist, einen Schatz an.
           &#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Wer sind die drei Bethen?
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Hinweise ihrer Verehrung findet sich vor allem in Süddeutschland (Rheinland-Pfalz und Bayern) in Kirchen und Kapellen. Es geht immer um eine dreier Frauengruppe mit unterschiedlichen Namen, aber immer derselben Endung: Bet.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            In Österreich werden sie als die Saligen bezeichnet: Scheue aber hilfsbereite Frauen.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Es wird vermutet, das die Dreie keltischen Ursprungs sind. Im Rheinland, auf dem ehemaligen Gebiet der Eburonen und Treverer wurden die 3 Matronen verehrt. Für diese 3 wurden Tempel errichtet. Die 3 Matronen wurden vor allem vom einfachen Volk verehrt. Diese Verehrung scheint sich in die christliche Zeit gerettet zu haben. Bischof Buchard von Worms lässt um 1020 bei der Beichte fragen: „Hast du geglaubt, wie es manche zu tun pflegen, das jene, welche im Volke Parzen genannt werden, existieren ….?“ Und auch: „Hast du, so wie es manche Frauen zu bestimmten Zeiten des Jahres zu tun pflegen, in deinem Hause einen Tisch gedeckt mit Speise und Trank, und drei Messer hingelegt, damit die drei Schwestern, die herkommen und althergebrachte Torheit Parzen nennen, sich daran erquicken können?“1 Es gab Geschichten, Sagen, Mythen über die 3 freundlichen Fräulein, die äußerst hilfsbereit sind, aber auch ein wenig unheimlich. Oft als Schwestern bezeichnet. Auch die drei Bethen wurden, wie die 3 Matronen, vom einfachen Volk verehrt.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Sie sind unter verschiedenen Namen bekannt: Aubet, Einbed oder Wilbeth, Bilbet und Borbeth, Barbeth, Warbede
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            So fällt bei allen drei die merkwürdigen Namen auf, die keinen lateinischen Ursprung haben. Beth ist das gemeinsame Namensmerkmal der drei Frauen. Was das Wort Beth bedeutet ist noch unklar doch es gibt Erklärungsversuche. Das keltische Wort bitu soll Welt, Zeitraum, 
            &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Lebensalter bedeuten. Kurt Derungs vermutet, dass das Wort „Beth“ einfach Frau oder Schoß bedeutet. Auf jedenfall gehören alle drei zusammen. Ist es Zufall das unser Wort „beten“ gleich klingt? Es ist eine Besonderheit des Deutschen, dass das Wort „Beten“ und „Bitten“ zwei unterschiedliche Begriffe sind.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Auch mit dem Wort „Bett“ sieht Kurt Derungs einen Zusammenhang, gibt es doch immer wieder Darstellungen mit drei Jungfrauen im Bett.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            In den Sagen gelten sie als drei Prinzessinnen oder adlige Fräulein. Auf Bildern tragen sie meist Kronen auf ihrem offenen Haar. Sie werden mit einem Buch in der Hand, Palmwedel, Pfeil oder auch Kugeln (Äpfel? Brote?) haltend dargestellt. Typisch für die Sagen ist, das drei Frauen ein versunkenes Schloss oder Kloster o.ä. gehört, in dessen Keller ein Schatz bewahrt wird. Die drei Frauen werden als eine weiß, eine schwarz und eine weiß und schwarz beschrieben. Namen die auf Dreiheiten deuten wie z.b. Triberg könnten auf die drei Schwestern hinweisen. Auch vom Untersberg gibt es Sagen um drei Fräulein, auch wilde Frauen genannt. Sogar eine Stadt wurde nach einer von ihnen benannt: Worms. Der älteste überlieferte Name für Worms, "Borbetomagus" Der Name bedeutet "Der Göttin Borbets Land oder Siedlung in wasserreicher Gegend".
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      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Sie gelten als Schicksalsgöttinnen ähnlich den Parzen. Wobei ich persönlich finde das sie für Schicksalsgöttinnen eigentlich zu freundlich sind. Frauen beten zu ihnen wenn sie Kinder wollten, um Hilfe im Kindbett und bei Krankheit. Sie halfen bei kleinen und großen Nöten, sie wurden immer vom einfachen Volk verehrt. Besonders in Pest- und Notzeiten wurde die heiligen drei Jungfrauen angerufen. Sie gelten als freundliche Ratgebrinnen die gerne wohlwollend die Menschen beschenken.
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      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Bekannt sind sie unter dem Namen Ambeth (Ainbet) die oft hervorgehoben wird. Die Silbe „AM“ oder „AN“ die ebenfalls in unseren „Ahne“ steckt und Mutter bedeutet. soll auf die keltische Göttin Anu oder Danu hindeuten.
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      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Borbeth (Gberpet) Schöll4 stellt die Silbe „Bor“ mit „bormo“ in Beziehung was heiße Quelle, Therme bedeuten kann. Oder althochdeutsch „peratha“ mit der Bedeutung hell, glänzend. Die Namenserklärug für die Percht, die manche von euch vielleicht kennen.
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        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
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      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Wilbeth (Firbet) Die Herkunft der Silbe „Wil“ ist unklar. Laut Schöll könnte es von derselben Wurzel wie das englische „Wheel“ kommen.
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      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Für die katholischen Christen wurden die drei Fräulein Teil der 14 Nothelfer als Katharina, Margaretha und Barbara. Und es gibt die Vermutung das der Brauch das Haus mit 
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        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             20 C M B 20 am 6ten Januar zu weihen nicht auf die heiligen drei Könige zurückgeht, sondern auf die drei Schwestern.
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        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Wenn du sie selbst treffen willst suche dir eine Quelle an der du dich wohl fühlst und spüre ihre Anwesenheit. Vielleicht besuchst du diese Quelle zu unterschiedlichen Jahreszeiten um ein Gefühl für den Wandel zu bekommen. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Als Dank hier ein paar Ideen:
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      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Hinterlasse bunte Stoffbänder (achte aber bitte darauf das sie aus Naturfasern sind und so in den Kreislauf der Natur übergehen)
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Oder entzünde 3 Kerzen: Weiß, Rot, Schwarz und verbinde dich mit der Betenenergie.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Decke zur Wintersonnenwende oder an Sylvester den Tisch für die drei Schwester und lade sie so in dein Haus ein.
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      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Wer sich tiefer mit den drei Bethen beschäftigen möchte dem sei das Buch „Der Kult der drei heiligen Frauen von Kurt Derungs und Sigrid Früh empfohlen.
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      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
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      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Fotos: https://de.wikipedia.org/wiki/Beten_%28Mythologie%29#/media/Datei:Leutstetten_-_St._Alto_-_Triptychon_Mitteltafel.jpg Bild von Wolfgang Rieger
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      &lt;div&gt;&#xD;
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            # druidentum #götter #3bethen #brauchtum # frauen #mythen
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      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Fri, 29 May 2020 11:32:00 GMT</pubDate>
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